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Kategorie: Alben vorgestellt

Salvatore Pichireddu rezensiert Neuveröffentlichungen!

Das Leben erfordert Zweifel – Hamlet am Schauspielhaus Bochum mit Sandra Hüller in der Titelrolle als DVD-Album

Hamlet, der Prinz von Dänemark – wer kennt ihn nicht. Wer ist nicht vertraut mit den unzähligen Zitaten aus dem berühmten Shakespeare-Stück, die, längst losgelöst aus dem Ursprungstext, zu geflügelten Worten unseres Alltags geworden sind.

Nach Trevinos grandiosem Ondine-Debüt mit sämtlichen Sinfonien Beethovens, zeigt sich Trevino von seiner „iberischen“ Seite

Die neue Albumveröffentlichung des Dirigenten Robert Trevino beim Musiklabel Ondine – nach einem erfolgreichen Debüt mit einem kompletten Beethoven-Symphoniezyklus – erhält sechs Orchesterstücke von Maurice Ravel (1875–1937), dem wohl berühmtesten Komponisten mit baskischen Wurzeln, gespielt vom Baskischen Nationalorchester.

Neues vom Doppeltalent: SWR2 New Talent Janina Ruh fasziniert wieder mit Stimme und Violoncello

Es war 2013 als Janina Ruh den Deutschen Musikwettbewerb gewann und mit ihrem Cellospiel auf sich aufmerksam machte. Der SWR nahm sie ein Jahr später in sein Förderprogramm „SWR2 New Talent“ auf, das herausragende junge Musiker und Musikerinnen mit Konzerten, Radiosendungen und Studioproduktionen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt macht.

Tony Banks, ein musikalisches Chamäleon

Während der großen Erfolge der Rockgruppe Genesis in den 1980er Jahren glaubten viele, dass Phil Collins nicht nur der Frontmann (als Sänger und Schlagzeuger) wäre, sondern auch der musikalische Kopf, zumal Collins parallel zu den Erfolgen mit Genesis eine überaus erfolgreiche Solokarriere hatte. Genesis-Aficionados und Kenner der Szene wussten es freilich besser: Der „starke Mann“ bei Genesis war Tony Banks.

Was wäre, wenn Friedrich Gulda und Glenn Gould Komponisten geworden wären?

Bei Gould und Gulda ähneln sich nicht nur die Nachnamen: Sie waren annähernd gleich alt – Friedrich Gulda kam 1930, Glenn Gould 1932 zur Welt – beide sollten als Pianisten dies- und jenseits des Atlantiks Weltruhm erlangen, der lange nach ihrem Ableben unvermindert weiter strahlt und beide waren in den Fünfzigern des vorigen Jahrhunderts pianistische Superstars und gleichzeitig „enfants terribles“, die mit ihrem Nonkonformismus das Publikum ebenso irritierten wie faszinierten.