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Kategorie: Alben vorgestellt

Salvatore Pichireddu rezensiert Neuveröffentlichungen!

Neues vom Doppeltalent: SWR2 New Talent Janina Ruh fasziniert wieder mit Stimme und Violoncello

Es war 2013 als Janina Ruh den Deutschen Musikwettbewerb gewann und mit ihrem Cellospiel auf sich aufmerksam machte. Der SWR nahm sie ein Jahr später in sein Förderprogramm „SWR2 New Talent“ auf, das herausragende junge Musiker und Musikerinnen mit Konzerten, Radiosendungen und Studioproduktionen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt macht.

Tony Banks, ein musikalisches Chamäleon

Während der großen Erfolge der Rockgruppe Genesis in den 1980er Jahren glaubten viele, dass Phil Collins nicht nur der Frontmann (als Sänger und Schlagzeuger) wäre, sondern auch der musikalische Kopf, zumal Collins parallel zu den Erfolgen mit Genesis eine überaus erfolgreiche Solokarriere hatte. Genesis-Aficionados und Kenner der Szene wussten es freilich besser: Der „starke Mann“ bei Genesis war Tony Banks.

Was wäre, wenn Friedrich Gulda und Glenn Gould Komponisten geworden wären?

Bei Gould und Gulda ähneln sich nicht nur die Nachnamen: Sie waren annähernd gleich alt – Friedrich Gulda kam 1930, Glenn Gould 1932 zur Welt – beide sollten als Pianisten dies- und jenseits des Atlantiks Weltruhm erlangen, der lange nach ihrem Ableben unvermindert weiter strahlt und beide waren in den Fünfzigern des vorigen Jahrhunderts pianistische Superstars und gleichzeitig „enfants terribles“, die mit ihrem Nonkonformismus das Publikum ebenso irritierten wie faszinierten.

Aus den Archiven des SWR: Jazz-Legende Kenny Werner solo

Kenny Werner, der 1951 in Brooklyn geborene Pianist, gehört ohne Frage zu den innovativen Jazz-Pianisten der vergangenen Jahrzehnte. Immerhin war er einer der ersten, die sich wagten, sich den Jazz-Standards aus dem „Great American Songbook“ auf solistische Weise zu nähern, wie es erst in den späteren 2000er Jahren wieder aufgegriffen wurde.

Violinistin Tianwa Yang auf neuem Höhepunkt interpretatorischer Größe

Heutzutage gehört es zum Standardrepertoire jedes großen Geigers: Das Violinkonzert Op. 77 von Johannes Brahms. Doch die Entstehung war für den Pianisten Brahms nicht allzu leicht. Hatte er ein viersätziges Konzert für seinen Freund, den großen Geiger Joseph Joachim, geplant, so änderte er es bald in die klassischen Dreisätzigkeit um.

Horn-Werke mit Markus Maskuniitty in grandioser Aufnahme

Für Robert Schumann gab es bestimmte Zeiten, in denen er sich einem bestimmten Instrument, einer bestimmte Form zuwandte. Stark abhängig von den äußeren Umständen, ließ er sich dazu hinreißen, seinen inneren Ideen Ausdruck zu verleihen, seien es die Klavierwerke seiner frühesten Schaffensperiode, seine Lieder während der intensivsten Phase seiner Faszination für Clara Wieck – oder die Werke für das Ventilhorn. Dieses Instrument begeisterte ihn ausgerechnet im Jahr 1849, dem Revolutionsjahr in Deutschland.