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Kategorie: Alben vorgestellt

Salvatore Pichireddu rezensiert Neuveröffentlichungen!

Gidon Kremer vermisst Mieczyslaw Weinbergs 24 Préludes

Der Violinist Gidon Kremer hat sich bereits sein Leben lang mit ungewöhnlichem Repertoire beschäftigt, sich für lebende und solche Komponisten eingesetzt, die seinerzeit vom Sowjet-Regime unterdrückt wurden. Nun hat er einen wichtigen wie spannenden weiteren Beitrag zum Violin-Repertoire hinzugefügt: Die 24 Préludes für Violoncello solo Op. 100 von Mieczyslaw Weinberg in seiner eigenen Bearbeitung für Violine solo.

Ein Werk so facettenreich wie Mozarts Leben: Mozart Requiem und Haas Klangräume

Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart ist eines der Werke der Musikgeschichte, das zahllose Gerüchte heraufbeschworen hat. Von mystischen Deutungen bis hin zu wissenschaftlich belegbaren Ereignissen. Letztendlich ist dieses Werk aber vor allem eines: ein weiterer Meilenstein im Schaffen des Salzburger Komponisten, ein Werk, das in der Zeit seines Entstehens Modernität und Gestaltungswillen zeigte.

Bartóks Meisterwerke in maßstabsetzenden Interpretationen

Wenn es um die Musik des Ungarn Béla Bartók geht, dann herrscht nach wie vor die Meinung, dieser Komponist sei eine Art Neutöner gewesen. Dieser falsche Makel hängt ihm bis heute an und auch deshalb werden seine Werke viel zu selten im Konzertsaal gegeben. In der Vergangenheit waren es gerade die ungarischen Musiker, die sich für die Musik ihres Landsmannes einsetzten. Ein Paradebeispiel ist die Doppel-CD von ORFEO (MP 1803), die nun auf den Markt kommt. Denn sie lässt nicht nur die vielleicht einflussreichsten Werke des großen Meisters der frühen Moderne erklingen, sondern auch einige der spannendsten Interpretationen dieser Werke.