Der OPUS Klassik, Deutschlands Kulturpreis für klassische Musik, wird in diesem Jahr zu zweiten Mal vergeben und zwar am Sonntag, den 13. Oktober 2019 im Konzerthaus Berlin.
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Der OPUS Klassik, Deutschlands Kulturpreis für klassische Musik, wird in diesem Jahr zu zweiten Mal vergeben und zwar am Sonntag, den 13. Oktober 2019 im Konzerthaus Berlin.
Die Form des Oratoriums hatte es als Gattung nach Haydn nicht leicht, um auf das Publikum zu begeistern. Das Operngeschäft hatte mit den wegweisenden Werken von Haydn und Mozart diese religiös inspirierte Form als dramatisches Gesangswerks vollends abgelöst.
Die Geschichte der Oper „Das Wunder der Heliane“ von Erich Wolfgang Korngold hat viele Aspekte: Es war nach den drei ersten Opern des noch fast jugendlichen Korngold ein Werk, das vom Publikum mit Spannung erwartet wurde.
Kenny Werner, der 1951 in Brooklyn geborene Pianist, gehört ohne Frage zu den innovativen Jazz-Pianisten der vergangenen Jahrzehnte. Immerhin war er einer der ersten, die sich wagten, sich den Jazz-Standards aus dem „Great American Songbook“ auf solistische Weise zu nähern, wie es erst in den späteren 2000er Jahren wieder aufgegriffen wurde.
Heutzutage gehört es zum Standardrepertoire jedes großen Geigers: Das Violinkonzert Op. 77 von Johannes Brahms. Doch die Entstehung war für den Pianisten Brahms nicht allzu leicht. Hatte er ein viersätziges Konzert für seinen Freund, den großen Geiger Joseph Joachim, geplant, so änderte er es bald in die klassischen Dreisätzigkeit um.
Für Robert Schumann gab es bestimmte Zeiten, in denen er sich einem bestimmten Instrument, einer bestimmte Form zuwandte. Stark abhängig von den äußeren Umständen, ließ er sich dazu hinreißen, seinen inneren Ideen Ausdruck zu verleihen, seien es die Klavierwerke seiner frühesten Schaffensperiode, seine Lieder während der intensivsten Phase seiner Faszination für Clara Wieck – oder die Werke für das Ventilhorn. Dieses Instrument begeisterte ihn ausgerechnet im Jahr 1849, dem Revolutionsjahr in Deutschland.
Der Einfluss, den die Aufführungen von Theaterstücken Shakespeares im Théâtre de l’Odéon im September 1827 auf den französischen Komponisten Hector Berlioz hatten, können gar nicht hoch genug für die Musikwelt bewertet werden.
Als die isländische Stil-Ikone, Komponistin und Sängerin Björk, die mit vollem Namen Björk Guðmundsdóttir heißt, im August des Jahres 2001 ihr viertes Studio-Album unter dem Titel „Vespertine“ vorstellte, war die Fachpresse sich einig darüber, dass es mit Abstand das experimentellste und sicherlich auch introvertierteste Album der Ausnahmekünstlerin sei.
Der Violinist Gidon Kremer hat sich bereits sein Leben lang mit ungewöhnlichem Repertoire beschäftigt, sich für lebende und solche Komponisten eingesetzt, die seinerzeit vom Sowjet-Regime unterdrückt wurden. Nun hat er einen wichtigen wie spannenden weiteren Beitrag zum Violin-Repertoire hinzugefügt: Die 24 Préludes für Violoncello solo Op. 100 von Mieczyslaw Weinberg in seiner eigenen Bearbeitung für Violine solo.
Die bevölkerungs- und flächenmäßig kleinste baltische Republik Estland ist nicht nur das europäische Digital-Musterländle, sondern auch (und vor allem) Heimat einer der interessantesten und fruchtbarsten Kulturszenen der westlichen Welt.