Jedes Jahr versammelt sich in Salzburg – ausgerechnet während der heißen Sommerzeit, wenn in der von Bergen umgebenen Stadt die Luft steht – die musikalische…
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Jedes Jahr versammelt sich in Salzburg – ausgerechnet während der heißen Sommerzeit, wenn in der von Bergen umgebenen Stadt die Luft steht – die musikalische…
Geht man den Ursprüngen der Briten sowie ihrer früheren Kolonien Amerika und Kanada nach, so stößt man unweigerlich auf den Gesang. Und mögen die heutigen Unterschiede dieser Nationen auch noch so groß sein, so haben sie sich alle eines bewahrt: Die Rückbesinnung auf die eigene Identität.
Sie ist eine der großen und bereits legendären Sopranistinnen: Die 1946 im slowakischen Bratislava als Tochter einer ungarischen Mutter und eines deutschstämmigen Vaters geborene Edita Gruberová. Schon als 21-Jährige debütierte sie in Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“. Das ist nun 50 Jahre her, und so feiert die Sängerin in diesem Jahr dieses ganz besondere Bühnenjubiläum.
Ab sofort sind bei Apple Music und bei iTunes erstmals die gefeierten Salzburger Festspieldokumente vom Musiklabel Orfeo erhältlich! Darunter finden sich 32 historische Aufnahmen mit…
Seit dem 11. Mai 2018 ist die neue Reihe “Century Classics” mit Re-Releases von SWRmusic-Bestsellern erhältlich. Darunter finden sich große SWR-Aufnahmen mit Sir Roger Norrington, Sylvain Cambreling, Ernest Bour u.a.
Olivier Messiaen gilt heute als einer der bedeutendsten Komponisten des vergangenen Jahrhunderts, dessen Werk vor allem die Musik nach 1945 stark beeinflusste, obwohl es nur wenige direkte Nachahmer gefunden hat. Als Professor am Conservatoire de Paris war er zwischen 1941 und 1977 unter anderem Lehrer von Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Iannis Xenakis und prägte so indirekt den „neuen Klang“ der europäischen Nachkriegsmusik. Er war von 1931 bis zu seinem Tod erster Organist der Église de la Sainte-Trinité in Paris und hinterließ ein weitgefasstes Œuvre, das von der Orgelmusik über die Klavier- und Kammermusik bis zu groß angelegten Orchesterwerken reicht. Messiaens Stil bildete sich früh heraus und blieb bis zum Ende seiner Karriere nahezu unverändert. In seiner Musik spielen mystische Religionserfahrungen (er war tief im katholischen Glauben verwurzelt) und die Natur (speziell die Vogelwelt: Messiaen war auch Ornithologe) eine herausragende Rolle.
Die Schöpfung Gottes in der Natur steht auch in seinem zentralen Klavierwerk „Catalogue d’Oiseaux“, zu Deutsch „Der Vogel-Katalog“ im Mittelpunkt. Seine zweite Ehefrau Yvonne Loriod war die Widmungsträgerin. Sie führte das Werk auch 1959 als Erste auf. Sie war auch die Lehrerin des Weltklasse-Pianisten Pierre-Laurent Aimard. Dies ist wohl die beste Voraussetzung, um Messiaens wichtigstes Klavierwerk heute, fast 60 Jahre nach seiner Entstehung, aufzuführen und aufzunehmen. Denn diese Musik lässt sich nicht allein durch die Noten erfassen, man benötigt ebenso einen Einblick in das mystische Lebensbild des französischen Individualisten, um seine Schöpfungen mit Leben zu füllen.
Das 20. Jahrhundert war (in gewisser Weise) das Jahrhundert der Gitarre in der klassischen Musik (in der populären Musik, spätestens ab den 1960ern sowieso). Ausgelöst durch die charismatische Wirkung Andrés Segovias wandten sich viele zeitgenössische Komponisten der Gitarre zu. Nach Segovia folgten weitere Gitarristen (Julian Bream, John Williams, Los Romeros und Narciso Yepes, um einige der populärsten Namen zu erwähnen), die Komponisten zu neuen Werken inspirierten oder diese gar direkt damit beauftragten.
Dieser Trend hat sich auch im frühen 21. Jahrhundert fortgesetzt. Neue Gitarrenkonzerte von namhaften Komponisten sind keine Seltenheit mehr. Zwei der interessantesten aktuellen Beiträge zur Gattung kommen (wie so viele) aus Lateinamerika, namentlich „The Book of Signs“ des Kubaners Leo Brouwer (*1939) und das „Concerto Caboclo“ des Brasilianers Paulo Bellinati (*1950). Bei beiden handelt es sich um Konzerte für zwei Gitarren und Orchester. Während Brouwer weltweit als einer der wichtigsten lebenden Komponisten für Gitarrenmusik gilt, ist Bellinati außerhalb seiner Heimat eher ein Geheimtipp, zumindest unter der Nicht-Gitarren-affinen. Sowohl Brouwer als auch Bellinati sind selbst virtuose Gitarristen. Das Brasil Guitar Duo, bestehend aus João Luiz und Douglas Lora, hat die beiden Konzerte als Weltersteinspielung gemeinsam mit dem Delaware Symphony Orchestra unter David Amado eingespielt.
Die Klavierkonzerte Beethovens gehören seit rund 200 Jahren zum Kanon jedes ernstzunehmenden Pianisten. Aber was ist mit der Transkription des Violinkonzerts, das Klavierkonzert in D-Dur, das manchmal (nicht ganz korrekt) das „sechste Klavierkonzert“ genannt wird? So populär das Violinkonzert auch ist, so umstritten ist die Bearbeitung. Dabei stammt sie aus Beethovens Feder, demselben Komponisten, der fünf unumstrittene Klavierkonzerte verfasst hat. Aber es gibt Zweifel: »Die Klavierfassung erreicht jedoch nicht die Qualität des Violinkonzertes, weshalb manche vermuten, dass die Transkription nicht vom Meister selbst stammt, sondern einem seiner Schüler übertragen worden war« schreibt die Wikipedia und vorher auch zahlreiche Musikkompendien. Und wenn man es oft genug kolportiert, dann wird es fast zur Wahrheit. Aber eben nur fast.
Poing, 12. März 2018 – NAXOS freut sich über bedeutenden Zuwachs im Vertrieb! Seit 03.03.2018 arbeitet das in Berlin ansässige Label belvedere edition eng mit NAXOS Deutschland zusammen und vertreibt seine Produkte sowohl innerhalb Deutschlands als auch in der NAXOS Music Group physisch und digital.