Am heutigen 24. Februar 2017 haben haben wir wieder einige Neuheiten von unseren Vertriebslabels veröffentlicht.
Neuigkeiten, Wissenswertes & Hintergründe aus dem Klassik-Kosmos von NAXOS
Am heutigen 24. Februar 2017 haben haben wir wieder einige Neuheiten von unseren Vertriebslabels veröffentlicht.

Nicht nur in der Popmusik genießen schwedische Produktionen einen exzellenten Ruf, auch im Jazz hat sich das nordeuropäische Land mit zahlreichen international erfolgreichen Künstlern einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Schon früh und zunächst nicht ohne Hilfe der US-amerikanischen Künstler, die in den 1950er und 1960er Jahren gerne in Europa gastierten, entwickelte sich die schwedische (oder eigentlich die skandinavische) Szene kontinuierlich. Spätestens seit den 1980er Jahren verzeichnete sie durch einen eigenen, technisch brillanten Sound auch international Erfolge: Nils Landgren, Viktoria Tolstoy, Lars Danielsson, Ida Sand und der viel zu früh verstorbene Esbjörn Svensson gehören zu den wichtigsten und erfolgreichsten Motoren des modernen Jazz. Ihre Wirkung reicht weit über die Landesgrenzen hinaus.
Moment einmal: Jazz im Naxos-Blog? Aber selbstverständlich! Naxos hat nicht nur zahllose Klassik-Plattenfirmen im Vertrieb, sondern einige hochinteressante Jazz-Labels, so zum Beispiel Ladybird, »a Swedish independent record company« aus Stockholm. In ihrem kleinen, aber feinen Katalog finden sich ausschließlich schwedische Künstlerinnen und Künstler mit hochwertigem Jazz-, aber auch Folk- und Klassik-Repertoire. Zu ihren (international) interessantesten Veröffentlichungen gehören die drei Alben der Sängerin Isabella Lundgren.
The Buffalo Philharmonic’s latest release showcases two suites of music by Richard Strauss: the first, Le Bourgeois Gentilhomme, one of the composer’s favourite scores and…
Olivier Messiaen (1908-1992) gilt heute als einer der bedeutendsten Komponisten seiner Epoche, dessen Œuvre vor allem die Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beeinflusste. Als Professor am Conservatoire de Paris war er zwischen 1941 und 1977 unter anderem Lehrer von Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Iannis Xenakis. Als Organist der Église de la Sainte-Trinité in Paris, eine Position, die er ab 1931 55 Jahre lang innehatte, widmete er sich immer wieder der Orgel und ihren Ausdrucksmöglichkeiten. Sein Orgelwerk ist folgerichtig, neben seinen beiden bedeutenderen Instrumentalwerken „Quatuor pour la fin du temps“ und „Turangalîla-Symphonie“, von zentraler Bedeutung für seine einzigartige Klangsprache. In dieser spielen der Natur (speziell die Vogelwelt: Messiaen war auch Ornithologe) und mystische Religionserfahrungen (er war tief im katholischen Glauben verwurzelt) eine besondere Rolle.
Am heutigen 27. Januar 2017 haben haben wir wieder einige Neuheiten von unseren Vertriebslabels veröffentlicht.
Fast schon könnte man glauben, dass die Musik des US-amerikanischen Minimal-Music-Komponisten Philip Glass ein wenig aus der Mode kommen sollte. Immerhin drängen immer mehr junge „postmoderne“ Komponisten ins Rampenlicht, aber das Gegenteil ist der Fall. Glass’ Musik ist aktueller denn je. Sie wird nicht nur von Komponisten wie Max Richter, Yann Tiersen und Ólafur Arnalds als Inspirationsquelle und Vorbild genannt, eine Fülle von jungen Musikern widmen sich mit Leidenschaft und Raffinesse der Musik des vom Establishment nicht immer gern gesehenen Grenzgängers.
»Mein Meisterwerk? Der Boléro natürlich. Schade nur, dass er überhaupt keine Musik enthält.«
Maurice Ravel war der phänomenale Erfolg seines „Boléro“ zeitlebens suspekt. Kein anderes Werk des französischen Komponisten ist auch nur annähernd so bekannt wie der rund 15-minütige Tanz, der für Ravel lediglich eine »simple Orchestrationsübung« war. Auch heute dominiert in der öffentlichen Wahrnehmung der „Boléro“ Ravels Schaffen. Dabei hat das Œuvre des französischen Nationalkomponisten viel mehr einzigartige Orchesterwerke (im wörtlichen Sinne) zu bieten, als jene berühmten 15 Minuten. Ravel war wirklich keiner, der sich in seinen Werken gerne wiederholte.