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Julia Wolfe – pop & rock meet classical music

Cruel Sister

Liebe und 2 miteinander konkurrierende Schwestern – in ihrem Titelwerk, das auf einer alten englischen Ballade basiert,  greift Julia Wolfe das immer wieder aktuelle Thema gewohnt intensiv und kraftvoll auf.  Das fordert vom Publikum gespannte Aufmerksamkeit, bringt die Musiker des Streichorchesters an die physikalischen Grenzen und die Technik an die Grenzen des Machbaren.

Unter der Leitung von Brad Lubman vom Ensemble Resonanz eingespielt, steht auch das 2. Werk Fuel der amerikanischen Komponistin ganz in der Tradition der neueren minimal music, wenn auch unter einem ganz anderen Thema:

Fuel

Weg von der Liebe, hin zum pulsierenden Businessleben: Das 2. Werk auf dem Album ist eine Filmmusik,  inspiriert vom globalisierten Welthandel, dem enormen Antrieb und den Kräften, wie sie auf den riesigen Containerumschlagplätze der Häfen von Hamburg und New Jersey walten.  Letztere dienten dann auch als Kulisse für den Film von Bill Morrison.

Minimalistisch aus dem Vollen schöpfend…

Inspiration findet Wolfe in den unterschiedlichsten Genren: Folk, Klassik und auch Rock vereint sie in ihren Werken, als gäbe es keinerlei Abgrenzung zwischen diesen. Sensibel und zugleich kraftvoll, Minimalismus,  unter Ausschöpfung der vollen dynamischen Brandbeite des Orchesters, frisch und immer wieder überraschend – so ließe sich das Werk der Komponistin beschreiben. Besser aber, man hört es selbst.

FotoJuliaWolfe_copyright2009_PeterSerling JULIA WOLFE(*1958)

CRUEL SISTER

 

Trackliste:
1-4 Cruel Sister (2004)
5-9 Fuel (2007)


Ensemble Resonanz
Brad Lubman (conductor)

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