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	<title>NAXOS Deutschland Blog</title>
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	<description>Offizieller Blog der NAXOS Deutschland Musik &#38; Video Vertriebs-GmbH</description>
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		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 14. Mai 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/05/14/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-14-mai-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Mai 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12922288"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-mai-2012-nr-2-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Mai 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Mai 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12922288" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe> </iframe>
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		</item>
		<item>
		<title>Die NAXOS Music Library erreicht die 1 Million-Track-Marke</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/05/09/die-naxos-music-library-erreicht-die-1-million-track-marke/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naxos Music Library]]></category>
		<category><![CDATA[Naxos News]]></category>
		<category><![CDATA[Naxos Online Libraries]]></category>

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		<description><![CDATA[Kirchheim bei München, 09.05.2012 Bei NAXOS ist die Zeit der runden Zahlen angebrochen. Gerade noch vor der großen Feier zum 25. Jubiläum schaltet mit der werbefreien NAXOS Music Library (NML), der hauseigene Streamingservice-Spezialist für klassische Musik den einmillionsten Titel frei! Klassische Musik im Streaming-Verfahren seit 2004 Im Jahr 2004 erblickte das erste Musikstreaming-Webportal das Licht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kirchheim bei München, 09.05.2012<br />
Bei NAXOS ist die Zeit der runden Zahlen angebrochen. Gerade noch vor der großen Feier zum 25. Jubiläum schaltet mit der werbefreien NAXOS Music Library (NML), der hauseigene Streamingservice-Spezialist für klassische Musik den einmillionsten Titel frei!</p>
<p><strong>Klassische Musik im Streaming-Verfahren seit 2004</strong></p>
<div id="attachment_6343" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/NML_1Mio._Tracks.jpg"><img class="size-medium wp-image-6343 " title="Entwicklung der NAXOS Music Library 2004-2012" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/NML_1Mio._Tracks-300x225.jpg" alt="Entwicklung der NAXOS Music Library 2004-2012" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Entwicklung der NAXOS Music Library 2004-2012</p></div>
<p>Im Jahr 2004 erblickte das erste Musikstreaming-Webportal das Licht der Internetwelt: die <a href="http://www.naxosmusiclibrary.de">NAXOS Music Library (NML)</a>. Die Idee dieses Webportals war und ist es, das gesamte Spektrum der klassischen Musik in einem Online-Archiv rein digital zur Verfügung zu stellen. Mit Erreichen der 1 Million-Marke bei der Anzahl von Einzeltiteln festigt die NML ihren herausragenden Status unter den Streaming-Angeboten für Bildungsinstitutionen.</p>
<p>Neben der Musik im Streaming-Verfahren bietet die NML dem Hörer mit ihren vielfältigen Zusatzinformationen (Digitale Booklets, Werkdetails, Biographien) einen bislang konkurrenzlosen Mehrwert. Aus diesem Grund trägt die NML die Bezeichnung einer Online-Bibliothek beziehungsweise einer Online-Enzyklopädie der klassischen Musik im Namen.</p>
<p><strong>Für Institutionen und private Nutzer</strong><br />
Die NML ist von ihrer Tradition her ein Webportal für Bildungsinstitutionen wie Musikhochschulen, Universitäten, öffentliche Bibliotheken, Musikschulen und Schulen. Inzwischen können auch Orchester und Chöre die Online-Bibliothek von <a href="http://www.naxos.de">NAXOS</a> für ihre Mitglieder abonnieren.</p>
<p>Wer die NML nicht über eine Institution nutzen kann, hat die Möglichkeit diesen einzigartigen Musikdienst für klassische Musik als privater Nutzer im Monats- oder Jahresabonnement zu beziehen. Mit Apps für iPhone, iPad und das Android-Smartphone kann der Zugang jederzeit und überall genutzt werden.</p>
<p><strong>Neue Hörerfahrung</strong><br />
Lange Lieferzeiten, vergriffene Tonträger oder Platzmangel in den eigenen vier Wänden waren die mitunter größeren Probleme des Musikkonsumenten in der Vergangenheit. Mit der Möglichkeit ein in der „Cloud“ eingerichtetes Musikarchiv nutzen zu können, ist ein neues beinahe paradiesisches Zeitalter des unbegrenzten Musikhörens angebrochen. Der künstlichen Verknappung von Ressourcen wurde eine noch nie zuvor da gewesene Vielfalt und Verfügbarkeit entgegengesetzt. Mit der Naxos Music Library wurde der Klassik-Szene ihr eigenes, speziell auf sie zugeschnittenes Musikarchiv mit Einspielungen aus über 1.000 Jahren Musikgeschichte zur ständigen Verfügung gestellt.</p>
<p><strong>Kooperation mit über 500 Musiklabels</strong><br />
Neben den hauseigenen Naxos-Labels beinhaltet die NML inzwischen über 500 weitere eigenständige Labels, die mit ihren gesamten Katalogen oder Teilen daraus das Repertoire der NML bilden. Monatlich kommen über 1.000 Alben hinzu. Die Werke und Einzelsätze werden über den Adobe Flash-Player im AAC-Flash-Format abgespielt. Mittels der Streaming-Technik startet die Wiedergabe eines Tracks in Echtzeit ohne vorherigen lokalen Daten-Download. Mit der Stichwort-, Browser- und Erweiterten Suche stehen dem Hörer gleich mehrere variantenreiche Rechercheoptionen zur Verfügung.</p>
<p>Die Naxos Music Library hat sich als Recherchedatenbank und Nachschlagewerk weltweit einen Namen gemacht und sich als willkommene Form der Musikdistribution bewährt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 07. Mai 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/05/07/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-07-mai-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Mai 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12825630"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-mai-2012-nr-1-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Mai 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Mai 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12825630" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		</item>
		<item>
		<title>NAXOS-Neuheiten im Mai 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/30/naxos-neuheiten-im-mai-2012/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/04/30/naxos-neuheiten-im-mai-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[NAXOS Deutschland CD-Neuheiten Mai 2012 Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12744755"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/naxos-deutschland-cdneuheiten-mai-2012" title="NAXOS Deutschland CD-Neuheiten Mai 2012" target="_blank">NAXOS Deutschland CD-Neuheiten Mai 2012</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12744755" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		</item>
		<item>
		<title>Mischa  Maisky und Yuri Bashmet – USA-Tournee des Kammerorchesters “Moskauer Solisten”</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/28/mischa-maisky-und-yuri-bashmet-%e2%80%93-usa-tournee-des-kammerorchesters-%e2%80%9cmoskauer-solisten%e2%80%9d/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/04/28/mischa-maisky-und-yuri-bashmet-%e2%80%93-usa-tournee-des-kammerorchesters-%e2%80%9cmoskauer-solisten%e2%80%9d/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 12:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naxos News]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Der berühmte, in Lettland geborene, israelische Cellist Mischa Maisky wird sich dem Kammerorchester ‘Moskauer Solisten’ mit dem Bratschisten und Dirigenten Yuri Bashmet auf der Tournee in den USA hinzugesellen, die auch einen Stopp in Toronto Kanada beinhalten wird. New Yorker werden die Gelegenheiten haben, die Virtuosen bei ihrem Auftritt in der Avery Fisher Hall, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/NY_NewspaperAd.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6320" title="NY_NewspaperAd" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/NY_NewspaperAd-300x277.jpg" alt="NY NewspaperAd 300x277 Mischa  Maisky und Yuri Bashmet – USA Tournee des Kammerorchesters “Moskauer Solisten”" width="300" height="277" /></a>Der berühmte, in<br />
Lettland geborene, israelische Cellist Mischa Maisky wird sich dem Kammerorchester<br />
‘Moskauer Solisten’ mit dem Bratschisten und Dirigenten Yuri Bashmet auf der Tournee<br />
in den USA hinzugesellen, die auch einen Stopp<br />
in Toronto Kanada beinhalten wird.</p>
<p>New Yorker werden<br />
die Gelegenheiten haben, die Virtuosen bei ihrem Auftritt in der Avery Fisher<br />
Hall, heute, am 28. April 2012 um 15 Uhr zu hören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Mischa<br />
Maisky und Yuri Bashmet</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hatte die große Freude, im letzten Sommer die Proben und Auftritte von<br />
sowohl Bashmet als auch Maischky mitzurerleben, die – zusammen mit Evgeny<br />
Kissin und Vadim Repinalle Stammgäste beim angesehenen Verbier Festival waren, einem<br />
meiner sehr wertgeschätzten musikalischen Erlebnisse.</p>
<p>Foto mit Maestro Maisky in Verbier</p>
<div id="attachment_6321" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/DSC_276400000-300x218.jpg"><img class="size-full wp-image-6321" title="DSC_276400000-300x218" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/DSC_276400000-300x218.jpg" alt="DSC 276400000 300x218 Mischa  Maisky und Yuri Bashmet – USA Tournee des Kammerorchesters “Moskauer Solisten”" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Maestro Mischa Maisky und GetClassical&#39;s Ilona Oltuski</p></div>
<p>Aufgrund dieses wunderbaren Erlebnises freue ich mich sehr auf den Besuch<br />
des Auftritts am 28. April. In einem Interview mit dem BBC im Juni 2011 teilte Maisky seine Gedanken<br />
über die “gesamte Ausbildung” mit, die er<br />
erfuhr, als er in der ehemaligen Sowjetunion aufwuchs. Auf der einen Seite<br />
erhielt er am Moskauer Konservatorium eine großartige musikalische Ausbildung<br />
unter Mstislav Rostropovich, der ihn folglich einen der herausstechendsten<br />
Talente der jüngeren Generation von Cellisten nannte. In diesem Kontext erlebte<br />
er aber persönlich ebenfalls den ganzen Terror politischer Unterdrückung und Verfolgung. Im Jahre<br />
1970 war er für das ‘Vergehen’ verurteilt worden, versucht zu haben, auf dem schwarzen Markt einen Kasettenrekorder zu erstehen, und wurde für 18 Monate in ein Arbeitslager<br />
eingesperrt, was einer zweimonatigen Einweisung in ein Krankenhaus für<br />
psychisch Kranke folgte. Er wurde als Störenfried gebrandmarkt, als seine<br />
Schwester Riga verließ, um nach Israel zu gehen. Nach seiner Freilassung folgte<br />
er ihr und kehrte bis in die frühen Neunziger Jahre nicht zurück. Im Jahre 2011<br />
gaben Maisky und andere hervorragende Musiker (Martha Argerich, Gidon Kremer,<br />
Evgeny Kissin) in Straßburg ein Konzert, um<br />
gegen die Menschenrechtsverletzungen in Russland und für die Unterstützung und Freilassung<br />
des eingesperrten russischen Oligarchen Mikail<br />
Khordokovsy zu protestieren. In diesem Sommer in Verbier beschrieb Maisky mir die<br />
Macht der Musik und die Dynamik, die gewonnen<br />
wird, wenn sich Stimmen zusammentun, die – wie er –<br />
gewillt sind, sich der Unterstützung von Menschenrechten zu widmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit mehr als 30 Aufnahmen<br />
als Künstler, der in den letzten 25 Jahren einen<br />
Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophone hatte, wurde Maisky zu einem<br />
allgemein bekannten Namen durch langzeitige Partnerschaften mit Künstlern wie Martha<br />
Argerich, Radu Lupu, Gidon Kramer und Janine Jansen, wie auch mit Dirigenten<br />
wie Zubin Mehta, Vladimir Ashkenazy und Daniel Barenboim und Orchestern, wie zum Beispiel den Berliner<br />
Philharmonikern, dem ‘London Symphony’, dem ‘Israel Philharmonic’, dem ‘Orchestre<br />
de Paris’ und anderen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/250808_176479129073618_176477482407116_391595_4891329_n.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6322" title="250808_176479129073618_176477482407116_391595_4891329_n" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/250808_176479129073618_176477482407116_391595_4891329_n.jpg" alt="Yuri Bashmet" width="216" height="282" /></a>Im Jahre 1992 von<br />
Bashmet gegründet, hatte das Kammerorchester ‘Die Mokauer Solisten’ sein Debüt im<br />
Großen Konzertsaal des Moskauer Konservatoriums.  Als leitender Direktor des ‘Novaya Rossiya’<br />
Staats-Symphonieorchesters und künstlerischer Leiter des ‘White Nights’- Festivals<br />
im Dezember (Moskau), tritt Bashmet in seiner doppelten Rolle als Dirigent und<br />
Solist überall in der Welt auf. Kürzlich war er unter großem Beifall als Bratschist<br />
mit Anne Sophie Mutter und Lynn Harrell auf USA Tournee und trat ebenfalls für einen<br />
Probeauftritt mit Evgeny Kissin auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der enormen Menge<br />
an Beifall, die ihm gilt, (die Londoner ‘Times’ schrieb über Bashmet, “ohne<br />
Zeifel, einer der größten lebenden Musiker der Welt”), hat er der Viola zu<br />
neuer Bedeutung verholfen. Es gibt mehr als 25 Viola-Konzerte, die Komponisten,<br />
einschließlich Schnittke und Gubaidulina, Bashmet gewidmet haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der lebhafte<a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/bashmet-maisky-041112.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6323" title="bashmet-maisky-041112" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/bashmet-maisky-041112-300x169.jpg" alt="bashmet maisky 041112 300x169 Mischa  Maisky und Yuri Bashmet – USA Tournee des Kammerorchesters “Moskauer Solisten”" width="300" height="169" /></a><br />
Charakter der ’Moskauer Solisten’ und die große Mannigfaltigkeit des Auftrittsprogramms stechen wegen ihrer<br />
interessanten Premieren neuer Musik und exzellenter Solisten hervor. Ihre<br />
Konzerte wurden vom BBC, vom Bayrischen Rudfunk, von Radio France und vom<br />
japanischen Radio des NHK übertragen und aufgenommen und ihre Aufnahmen haben<br />
mehrere Nominierungen und einen Grammy Preis für ihre Stravinsky-Prokofjew<br />
Aufnahme aus dem Jahre 2007 erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Außerdem ist das<br />
Orchester mit einer langen Liste international bekannter Solisten, die Namen<br />
wie Gidon Kremer, Mytislav Rostropovich, Vadim Repin, Sarah Chang, James Galway<br />
und Thomas Quasthoff beinhaltet,  weltweit<br />
aufgetreten und hat weltweit Aufnahmen gemacht. Die ‘Moskauer Solisten’  haben vor, ihr zwanzigjähriges Jubiläum mit<br />
Werken von Schubert, Haydn, Tchaikovsky und Brahms zu feiern.</p>
<p>Als Werbung von Maestro<br />
Artist Management, das sich darauf konzentriert, internationale Künstler in den<br />
USA zu präsentieren, gibt es für dieses Konzert ein zeitlich begrenztes Angebot:<br />
mit dem Code MAESTRO kostet jede Eintrittskarte bei <a href="http://www.lincolncenter.org/">www.lincolncenter.org</a> $10 weniger. $20-Eintrittskarten für Studenten sind mit einem gültigen<br />
Studentenausweis ebenfalls an der Abendkasse zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die 2012 US-Tournee<br />
wird auch einen Auftritt in Toronto Kanada beinhalten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>26. April  Chicago, IL<br />
– Orchestra Hall</p>
<p>27. April  Bethesda,<br />
MD- Strathmore Hall</p>
<p>28. April  New York,<br />
NY – Avery Fisher Hall</p>
<p>29. April  Boston, MA<br />
– Symphony Hall</p>
<p>3. Mai  Toronto,<br />
Canada – Roy Thompson Hall</p>
<p>4. Mai  San Francisco,<br />
CA – Herbst Theatre</p>
<p>5. Mai  Los Angeles, CA – Wilshire Ebell Theatre (ohne<br />
Mischa Maisky)</p>
<p>6. Mai  Seattle,<br />
WA   &#8211; Benaroya Hall</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 23. April 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/23/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-23-april-2012/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/04/23/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-23-april-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 11:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6313</guid>
		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12650896"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-april-2012-nr-3-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12650896" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>NAXOS-Klassiker: Schostakowitsch &#8211; Jazz-Suite Nr. 2</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/22/naxos-klassiker-schostakowitsch-jazz-suite-nr-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 06:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F43348874&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=1f29ff"></iframe></p>
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		<title>CD-Tipp: Deodat de Severac &#8211; Klaviermusik Vol. 2</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/21/cd-tipp-deodat-de-severac-klaviermusik-vol-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 06:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F43233141&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=5bff1f"></iframe></p>
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		<title>Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/20/6298/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 15:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grenzüberschreitend]]></category>
		<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Angelia Cho]]></category>
		<category><![CDATA[David Aladashvili]]></category>
		<category><![CDATA[Ethel]]></category>
		<category><![CDATA[Get Classical]]></category>
		<category><![CDATA[jennifer Choi]]></category>
		<category><![CDATA[Marika Bournaki]]></category>
		<category><![CDATA[Natalaia Lavrova]]></category>
		<category><![CDATA[Rose Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Salome]]></category>
		<category><![CDATA[Terrance McKnight]]></category>
		<category><![CDATA[Vassily Primakov]]></category>

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		<description><![CDATA[New York, New York  – Der 6. Mai ist der Auftakt zur ersten Veranstaltungsreihe, wenn Get Glassical um 18 Uhr in der Rose Bar im Gramercy Park Hotel an der Lexington Avenue, Nummer 2 sein erstes Programm durchführt. Als alternative Erfahrung und willkommene Ergänzung seiner traditionellen Präsentation lädt Get Classical am 6. Mai viele neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>New York, New York  – Der 6. Mai ist der Auftakt zur ersten Veranstaltungsreihe, wenn <em>Get Glassical</em> um 18 Uhr in der Rose Bar im Gramercy Park Hotel an der Lexington Avenue, Nummer 2 sein erstes Programm durchführt.</strong></p>
<p><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/corner-Rosebar1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6299" title="corner Rosebar" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/corner-Rosebar1-225x300.jpg" alt="corner Rosebar1 225x300 Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Als alternative Erfahrung und willkommene Ergänzung seiner traditionellen Präsentation lädt <em>Get Classical </em>am 6. Mai viele neue Fans des klassischen Genres zu seiner ersten Veranstaltung in der geschmackvoll und in einem eklektischen Stil eingerichteten ‘Rose Bar’ ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Get</em> <em>Classical</em>’s Idee einer vertrauten Präsentation klassischer Konzerte und Kommentars inmitten der stilvollen ‘Rose Bar’ des Gramercy Park Hotels bringt die Pracht des Salons des 19. Jahrhunderts in Verbindung mit dem Foyer des 21. Jahrhunderts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Indem eine neue Alternative zum Zuhören klassischer Musik in einer konventionellen Konzerthalle  geboten wird, stellt <em>Get</em> <em>Classical</em> das Klassische in die Mitte des anspruchsvollen,  musikalischen Nachtlebens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Getragen von der Hoffnung sowohl Neulinge als auch Kenner für die vitale, immerzu expandierende klassische Musikszene zu gewinnen, zielt <em>Get Classical</em> darauf ab, einem Genre zu nützen, das immer darauf bedacht ist sich neu zu erfinden, aber nur selten über den Rand der eigenen Behaglichkeitszone hinausblickt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Salon-Konzerte, bei denen Leute die Gelegenheit haben, sich bei einem Aperitif zurückzulehnen, sind als eine monatliche Sonntagsreihe geplant und werden Autogrammstunden und Veranstaltungen anlässlich von CD Veröffentlichungen beinhalten und dem New Yorker Publikum gestandene wie auch aufstrebende junge Künstler vorstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Inspiriert von Interviews, der Interaktion und den Freundschaften mit großen Musikern, gründete Ilona Oltuski im Jahre 2009 den Musik-Blog <em>Get Classical</em> und ihre Website http://getclassical.org. Indem es intime Porträts klassischer Auftrittskünstler und ihre Geschichten vorstellt, die von einer Bloggerin geschrieben werden, die selber als Amateurmusikerin weiß, wovon sie spricht, ist <em>Get Classical</em> darauf stolz, die Gefühlswelt des Künstlers wie auch einige sich entwickelnde Trends im Musikgeschäft in Augenschein zu nehmen.<a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/102079_300.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6300" title="102079_300" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/102079_300.jpg" alt="102079 300 Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel" width="300" height="239" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Get Classical</em> in der ‘Rose Bar’ erhofft sich die eigene Sensibilität gegenüber kulturellen Veränderungen auf den Bereich tatsächlicher Auftritte zu beziehen und damit die Idee neuer Bemühungen aufzugreifen, die klassische Szene in neuen Umgebungen zu fördern. Eine Erweiterung sowohl des Stilbedürfnisses der coolen Generation und der angesagten Night Life-Szene in der Rose Bar kann potentiell einer hoch attraktiven Version des idealen traditionellen klassischen Forums nacheifern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Programm am 6. Mai stellt begeisterte Auftrittskünstler, die klassischen Pianisten Marika Bournaki, Vassily Primakov, Natalia Lavrova und David Aladashvili heraus, die auch ein Gespräch mit der Musikjournalistin Ilona Oltuski, der Gründerin von <em>Get Classical</em> und der Gastgeberin der Auftaktveranstaltung zur Reihe in der ‘Rose Bar’ führen werden. Das intime und “Salon-ähnliche” Programm von G<em>et Classical </em>wird hoffentlich diesen sehr wichtigen Bestandteil der Kultur unserer Stadt wiederbeleben. ”Der Eintritt ist frei, bei einem Mindestverzehr eines Getränkes. Besucher müssen eine Reservierung machen um auf die Gästeliste zu kommen. Sensationell ist es, dass Terrance McKnight von WQXR &#8211; der Public Radio Station sich bereit erklärte den event zu emceen, und ihm somit einen extra Hauch von &#8220;Buzz&#8221; und Interesse verleiht. Mein Dank geht an die Künstler, Yamaha für den Konzert Flügel und das Gramercy Park Hotel und die ‘Rose Bar’, für ihre persönliche Unterstützung und ihre Bereitschaft, am Auftakt von <em>Get Classical</em> teilzuhaben.<a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/tm_medium_image.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6307" title="tm_medium_image" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/tm_medium_image.jpg" alt="tm medium image Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel" width="200" height="200" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls Sie daran interessiert sind, <em>Get Classical’s</em> ständig wachsende Veranstaltungsreihe durch eine finanzielle Zuwendung, Berichterstattung in den Medien, einen Auftritt oder Planungexpertise zu unterstützen, kontaktieren Sie bitte Ilona Oltuski bei Ilona@getclassical.org</p>
<p>WQXR&#8217;s Terrance McKnight will emcee the event.</p>
<p>Über die Künstler:</p>
<p><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Page-1-of-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6302" title="Page 1 of 1" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Page-1-of-1-200x300.jpg" alt="Page 1 of 1 200x300 Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Marika Bournaki</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Klaviertalent und die persönliche Entwicklung der Franko-Kanadierin Marika Bournaki werden in Relation zu ihrer blühenden Karriere als Konzertpianistin mit großer Einsicht im Dokumentarfilm “Making Marika” anschaulich dargestellt. Ihre Fähigkeit, sich auf das Publikum einzulassen und auf der Bühne und vor der Kamera zu präsentieren, hat sie zu einer Vielzahl von nationalen und internationalen Rundfunk-und Fernsehübertragungen geführt, wie der Sendung ‘From the Top’ des amerikanischen öffentlichen Radios und anderen gefilmten Aufnahmen. Ihre DVD “Happy Birthday Mr. Schumann”, herausgegeben im Jahre 2010, stellt sie als Solistin vor, die für ein Schumann Piano Konzert mit der <em>St.Peterburg Symphony </em>auftritt. Marika geht die DVD nicht mehr aus dem Kopf und beeinflusst ihre Gefühle, was ihre Tourneen als Auftrittskünstlerin anbelangt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für mehr Information über Marika siehe ihre Website http://www.marikabournaki.com/  <em>Get Classical’s</em> Portrait über Marika:  <a href="http://english.getclassical.org/2011/02/06/pianist-marika-bournaki-on-a-schumanesque-quest-finding-herself-in-the-process/"><span style="color: #0000ff;">http://english.getclassical.org/2011/02/06/pianist-marika-bournaki-on-a-schumanesque-quest-finding-herself-in-the-process/</span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vassily Primakov und Natalia Lavrova<strong><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/IMG_50421.jpg"><img title="IMG_5042" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/IMG_50421-300x200.jpg" alt="IMG 50421 300x200 Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel" width="300" height="200" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahre 2007 mit dem Preis der <em>Classical Recording Foundation</em> als junger Künstler des Jahres ausgezeichnet, erfreut sich Vassily Primakov einer starken Gefolgschaft, nicht nur bei den vielen Fans aus seiner Zuhörerschaft, sondern rundum auch bei Kritikern. Die New York Times schrieb, “Primakov gab ein feuriges Konzert …mit kräftiger, expressiver Phrasierung und dramatischem Engagement, dass das Publikum einfach aus den Stühlen riss;” Van Cliburn bewunderte seine “erstaunliche Technik.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Halbfinalist und Finalist bei verschiedenen Wettbewerben, einschließlich der renommierten <em>Cleveland International Piano</em>-, <em>Van Cliburn</em>- und <em>Gina Bauchauer</em>- Wettbewerbe haben Primakov dazu geführt, einen interessante und unabhängige Musikkarriere zu verfolgen. Seine CD von 21 Mazurkas von Chopin wurde im Jahre 2009 vom amerikanischen öffentlichen Radio zur &#8220;Besten des Jahres&#8221; benannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seine starke Verbindung – als Freund und Projektmitarbeiter – zu Natalia Lavrova, selbst eine Mitstudentin bei Juilliard und, für sich allein gesehen, eine begabte Pianistin, führte ihn dazu, an der Gründung ihrer neuen Plattenfirma mitzumachen: http://lpclassics.net/ in 2011. Ihre erste Veröffentlichung war Arenskys Suiten für zwei Pianos http://lpclassics.net/anton-arensky-suites-for-two-pianos-2/ von ihren Duo-Partnerauftritten, ein Weg, die manchmal gänzliche Einsamkeit auf der Klavierbank zu teilen, was beide der jungen Russen ungemein genießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Interesse des Labels an historischen Aufnahmen von wichtigen Auftrittslehrern muss einen Einfluss auf Natalia Lavrovas Ausbildungsneigungen haben. Als Gründerin der <em>Music School of New York </em>City, integriert sie ihre Expertise und Erfahrungen sowohl der russischen Klavierschule als auch ihrer Ausbildung, die sie am renommierten Studio von Herbert Stessin und Jerome Lowenthal an der <em>Julliard School </em>erworben hat. http://musicschoolofnewyorkcity.com/faculty/40-faculty-piano/48-natalia</p>
<p>David Aladashvili<a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/CIMG00561-225x300-aladashvili.jpg"><img title="CIMG00561-225x300 aladashvili" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/CIMG00561-225x300-aladashvili.jpg" alt="CIMG00561 225x300 aladashvili Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel" width="225" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Abschluss seines BA Programms im letzten Jahr unter der Anleitung von sowohl Juilliards Matti Raekallio als auch Jerome Lowenthal, hat die außergewöhnlich kontaktfreudige Persönlichkeit von David Aladashvili ihm bereits bei vielen Gelegenheiten einen Platz im Scheinwerferlicht gesichert. Zusätzlich zur Fülle seines natürlichen, musikalischen Talents haben sein aufrichtiger Charme und seine belebenden Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen ihn dazu gebracht sich auf verschiedene organisatorische Anstrengungen einzulassen, die von studentischen Liederabenden und der fantastischen 80.Geburtstags Komposition, einschließlich von Parodien, die von der gesamten Fakultät für Prof. Jerome Lowenthal aufgeführt wurden, bis hin zur Gründung von Benefiz Konzerten in seinem heimatlichen Georgien. Seine einnehmende Persönlichkeit erstreckt sich mühelos auf die Fakultätsmitglieder, wie zum Beispiel Joel Sachs, der beim georgischen Abendkonzert mitauftrat, präsentiert und koordiniert von Aladashvili, sowie Persönlichkeiten aus dem Bereich der Politik, wie zum Beispiel Temuri Yakobashvili, Botschafter aus der Republik Georgien. Ein Dankeschön von <em>Get Classical’s</em> Ilona Oltuski an David, für seinen persönlichen Enthusiasmus und Einsatz bei der <em>Rose Bar </em>für <em>Get Classical</em>, der dabei half, dieses Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für ein persönliches Porträt von Aladashvili siehe ebenfalls:    http://english.getclassical.org/2010/03/18/oncert-review-david-aladashvili-a-georgian-evening-at-carnegie-weill-recital-hall/</p>
<p>Ebenfalls sind die beiden jungen, ausgezeichneteen Geigerinnen, Jennifer Choi (Photo unterhalb rechts) Mitglied der Gruppe ETHEL) und Angelia Cho (Photo links-Mitglied der Gruppe Salome) mit von der Partie. <a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Angie_III_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6305" title="Angie_III_1" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Angie_III_1.jpg" alt="Angie III 1 Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel" width="235" height="176" /></a></p>
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<p>Falls Sie Musiker und daran interessiert sind, an der nächsten <em>Get Classical</em> Veranstaltung teilzunehmen <a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/jen.jpg"><img title="jen" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/jen.jpg" alt="jen Get Classical started in der Rose Bar in New York Citys Gramercy Park Hotel" width="200" height="280" /></a>- einer CD Veröffentlichung, einer Vorschau ihres Programms, wenn sie aus dem Ausland für einen wichtigen Auftritt  anreisen &#8211; oder wenn Sie einfach nur an einem Gespräch mit anderen Musikern oder einer neuen Zuhörerschaft teilnehmen wollen oder daran interessiert sind, <em>Get Classical’s</em> ständig wachsende Veranstaltungsreihe durch eine finanzielle Unterstützung, Berichterstattung in den Medien oder mit Planungs- und Veranstaltungsmanagementexpertise beizutragen, wenden Sie sich bitte an Ilona@getclassical.org</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>CD-Tipp: Tadeas Salva &#8211; Werke für Violoncello</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/20/tadeas-salva-werke-fur-violoncello/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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		</item>
		<item>
		<title>CD-Tipp: Converging Cultures</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/19/cd-tipp-converging-cultures/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F43222954&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=ff1f2f"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Pianisten Natalia Lavrova und Vassily Primakov teilen eine tiefe Verbindung – vierhändig spielend.</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/19/die-pianisten-natalia-lavrova-und-vassily-primakov-teilen-eine-tiefe-verbindung-%e2%80%93-vierhandig-spielend/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naxos News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6289</guid>
		<description><![CDATA[Vassily Primakov und Natalia Lavrova Foto: Alex Fedorov Die Pianisten Vassily Primakov und Natalia Lavrova sind problemlos unabhängig voneinander erfolgreich. Aber mit ihrem Debüt ihrer Arensky CD wurden sie zu engverbundenen Partnern und in Folge dieses Prozesses gründeten sie ihre eigene Plattenfirma LP Classics, Inc. Seitdem sind sie als Duo aufgetreten, wie sie es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6290" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/IMG_5042.jpg"><img class="size-medium wp-image-6290" title="IMG_5042" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/IMG_5042-300x200.jpg" alt="IMG 5042 300x200 Die Pianisten Natalia Lavrova und Vassily Primakov teilen eine tiefe Verbindung – vierhändig spielend." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Vassily Primkaov and Natalia Lavrova Photo: Alex Fedorov</p></div>
<p>Vassily Primakov und Natalia Lavrova Foto: Alex Fedorov</p>
<p>Die Pianisten Vassily Primakov und Natalia Lavrova sind problemlos unabhängig voneinander erfolgreich. Aber mit ihrem Debüt ihrer Arensky CD wurden sie zu engverbundenen Partnern und in Folge dieses Prozesses gründeten sie ihre eigene Plattenfirma LP Classics, Inc. Seitdem sind sie als Duo aufgetreten, wie sie es auch am 6. Mai bei Get Classical’s Eröffnungsveranstaltung zur Konzertreihe in New York’s Rose Bar tun werden. Aber ihre Freundschaft reicht viel weiter zurück und zwar bis auf das Jahr 1999, als die beiden Pianisten Studienanfänger bei Julliard waren. Auf Anhieb fühlten sie sich aufgrund ihrer gemeinsamen russischen Herkunft verbunden, aber obendrein passten ihre Persönlichkeiten einfach super zusammen. “Natürlich hatten wir auch unseren Anteil an Auseinandersetzungen, das ganz normale Zeug, das zum Vorschein kommt, wenn zwei Egos beteiligt sind…und wir haben schließlich unser eigenes Leben,” lässt Lavrova sich während unseres angeregten Interviews beim Abendessen mit Primakov entlocken. “Aber wir mögen einander.”</p>
<div id="attachment_6291" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/IMG_5433-300x200.jpg"><img class="size-full wp-image-6291" title="IMG_5433-300x200" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/IMG_5433-300x200.jpg" alt="IMG 5433 300x200 Die Pianisten Natalia Lavrova und Vassily Primakov teilen eine tiefe Verbindung – vierhändig spielend." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Alex Fedorov</p></div>
<p>Mit dem Fotografen Alex Fedorov verheiratet, bringt Lavrova oft ihren Ehemann mit an Bord ihrer Projekte. Fedorov ist für alle Fotoarbeiten, die auf der Arensky CD zu sehen sind, verantwortlich, welche von Lavrova und Primakov bei großartigen Kritiken aufgenommen worden waren. James Harrington vom ‘American Record Guide‘ schrieb, dass die beiden “das Wesen jeder Suite einfangen und, dank ihrer beachtliche Talente, uns etwas an der genießenswertesten, fast unbekannten Musik, die ich seit einiger Zeit gehört habe, teilhaben lassen.” Künstlerische Zusammenarbeit war eine natürliche Fortsetzung von Lavrova and Primakovs Freundschaft, meint Primakov. “Wir denken sehr ähnlich; es gibt eine Geistesverwandschaft und ein Gefühl für die Musik, das in den letzten zwei Jahren ernsthafter wurde, als wir uns entschlossen, uns mit der Aufnahme zu den Arensky Suiten zu beschäftigen,”meint er, damit an ihre vergangenen Jahre erinnernd, die sie mit dem Lehrer Jerome Lowenthal beim Juilliard Kammermusik Programm verbracht haben (wo sie sich mehr mit Parties, als mit dem Üben beschäftigt haben, wie sie zugeben).</p>
<p>“Wir waren beide aufgeregt, als wir diese Musik hörten und begannen, es bei großartigen Kritiken in Konzerten zu spielen und entschlossen uns, dass wir dieses interessante, aber dennoch nahezu unbekannte Programm aufnehmen müssten,” sagt Primakov. “Wir hatten zwei Optionen—entweder es einem etabliertem Label schmackhaft zu machen oder es selbst zu versuchen. Als wir über diese Musik nachdachten, realisierten wir, dass wir beide mehr Kontrolle über diesen Prozess haben wollten und es wurde ein Projekt, mit dem so viele Sachen für uns begannen. Es brachte uns einander sogar noch näher.”</p>
<div id="attachment_6292" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/IMG_5409-200x300.jpg"><img class="size-full wp-image-6292" title="IMG_5409-200x300" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/IMG_5409-200x300.jpg" alt="IMG 5409 200x300 Die Pianisten Natalia Lavrova und Vassily Primakov teilen eine tiefe Verbindung – vierhändig spielend." width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">photo: Alex Fedorov</p></div>
<p>Während Primakov bereits mit einer Anzahl von Aufnahmen im Katalog von Bridge Records mit dabei war, war die Arensky CD die Erste für Lavrova, die, wenn sie gerade nicht mit Auftritten beschäftigt ist, die meiste Zeit mit dem Management ihres eigenen Musikschulprogramms beschäftigt ist. Als Direktor der Musikschule von New York City unterrichtet sie Pianisten aller Stufen und jeden Alters und wendet ihre Leidenschaft für die Musikerziehung an, die ihr von ihrer eigenen Lehrerin Zalina Gurevich mitgegeben worden war, die vor vielen Jahren in der jungen Lavrova ihren gemeinsamen Enthusiasmus für das Unterrichten und für Kinder entdeckt hatte. “Sie erlaubte mir, ihren Lektionen beizuwohnen und graduell das Unterrichten einiger ihrer Kids zu übernehmen,” sagt Lavrova. “Zuerst würde sie die Lektionen überwachen und mir dann ein Feedback geben. Das machte den ganzen Unterschied beim Lernen aus, wie man ein guter Lehrer wird.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein sehr wichtiger Faktor in Lavrovas Lehrauswahl ist die Auftrittserfahrung des Lehrers. “Das ist es, was Studenten mehr als alles andere inspiriert, meint sie. Einer ihrer Lieblingslehrer an ihrer Schule ist &#8211; also kein Wunder &#8211; Primakov, obwohl er zwischen den Terminen im vollen Auftritts– und Aufnahmekalender nur eine begrenzte Zahl von Studenten aufnehmen kann. Aber trotz der geschäftigen täglichen Routinen beider Künstler sind sie in ihr neuestes Projekt LP Classics vernarrt, dem sie sich verpflichtet fühlen. Angefangen mit der Begeisterung, Klaviere zu finden und mit Klavierstimmern und Soundingenieuren umzugehen, planen sie beide die Plattenfirma voll in ihr Leben zu integrieren. “Wir mussten uns an unsere Freundin Sarah Faust von Faust-Harrison Pianos wenden, um zwei zusammenpassende Klaviere für die Aufnahme zu bekommen.</p>
<p>Sie hatte ein neues Yamaha CFX in ihrem riesigem Studio, das wir sehr mochten, und sie stellte für uns den Kontakt zu Bonnie Barrett, dem Director von ‘Yamaha Artist Services’ her, um ein weiteres zu finden. Wir probierten es aus und es klang großartig und daraus entwickelte sich unsere zukünftige Beziehung zu Yamaha.” Primakov und Lavrova sind nun Yamaha Künstler. Ihre Arensky CD war die überhaupt erste Aufnahme auf zwei Yamaha CFX Modell Pianos und ihr CD Veröffentlichungsauftritt wurde als Live-Stream aus dem Yamaha Ausstellungsraum übertragen. Momentan arbeiten die beiden an einer Menge von vierhändigem Repertoire an einem Instrument—ein einfacheres und ökonomischeres Setup—und erkundschaften weniger gespielte Stücke wie die Czerny Sonaten und Werke von Milhaud und John Corigliano, die sie bei Get Classical in der Rose Bar zu spielen planen. In der Zukunft, meint Primakov, soll die junge Plattenfirma jungen Künstlern offenstehen, die nach der Produktion einer ersten CD Ausschau halten, die sich auf dem Lebenslauf gut macht und einen Auftakt zu einer Karriere darstellen kann. Sie wollen auch historische, unentdeckte vergangene Aufnahmen großer, etablierter Auftrittskünstler ausgraben und alte, vergessene Schmuckstücke der Öffentlichkeit vorstellen, so wie sie es mit Vera Gornostaeva Vol. 1 Chopin, einer historischen Aufnahme machten, die durch archivierte Bänder in einer Moskauer Bibliothek gefunden wurde. “Wir holten die Rechte ein und meisterten erneut die Bänder dieser unglaublichen Aufnahme,” erläutert Primakov. “Ein anderes verstecktes Geheimnis, das wir nun herausgeben, ist das Spielen unseres Lehrers Jerry Lowenthal, mit dem wir aufwuchsen und es gibt noch so vieles mehr, was kommen wird.” Für ihren Auftrag ist ihre Fähigkeit sehr wichtig, sich auf effiziente und leidenschaftliche Musikfachleute zu verlassen, die beim Aufnahmeprozess involviert sind.</p>
<p>“Als Auftrittskünstler fühlt man sich so ausgesetzt; um am besten auszusehen, muss man in der Lage sein, den Leuten zu vertrauen, mit denen man zusammenarbeitet,” sagt Primakov. “Wir haben eine wundervolle kleine Familie aufgebaut, die Charlie Post, den Soundingenieur, Redakteur und Produzent in einem mit einschließt wie auch den Techniker Terry Flynn, der während des Aufnahmeprozesses die erstaunlichsten Ergebnisse in den kurzen Pausen dazwischen erreichen kann. Sobald er eine kleine Unregelmäßigkeit in der Klangstimmhaftigkeit hört, informiert er den Soundingenieur, der in nur wenigen Minuten alles zusammenpasst, während wir hinausgehen, um ein Glas Wasser zu trinken.”<a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/corner-Rosebar.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6293" title="corner Rosebar" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/corner-Rosebar-225x300.jpg" alt="corner Rosebar 225x300 Die Pianisten Natalia Lavrova und Vassily Primakov teilen eine tiefe Verbindung – vierhändig spielend." width="225" height="300" /></a></p>
<p>Für Primakovs und Lavrovas Ziele ist ebenfalls die Chance sehr wichtig, sich fortwährend auf ein neues Publikum einzulassen, wozu sie am 6. Mai die Gelegenheit haben werden, wenn sie zwei Auszüge aus ihrem vierhändigen Programm wie auch einiges Solo-Repertoire beim Auftakt von Get Classical’s Musikreihe in der schicken ‘Rose Bar‘ des ‘Gramercy Park Hotels in New York spielen werden. Primakov und Lavrova werden zwei von vier Pianisten sein, die ein Programm präsentieren, dass sich an neue wie auch an alte klassische Fans richtet, einschließlich Get Classical.org &#8211; Lesern, indem Auftritte im Stil eines Salons des 19. Jahrhunderts in das Foyer des 21. Jahrhunderts gebracht werden. Gastgeber sind das ‘Gramercy Park Hotel’ und ich selbst, ihre ergebene Get Classical.org Bloggerin. Get Classical in der ‘Rose Bar’ erhofft sich, klassische Musik einer Hörerschaft näherzubringen, welche das Zuhören aus der Bequemlichkeit eines Sessels mit einem Aperitif in der Hand, der Formalität einer Konzerthalle vorziehen mag. Die Reihe wird Zuhörern die Möglichkeit geben, die Künstler in der intimen Atmosphäre der coolen ‘Rose Bar’ kennenzulernen und sie über ihre Musik und Leben als Konzertkünstler sprechen zu hören. Und es ist genau dieser Austausch, dem die Auftrittskünstler Primakov und Lavrova, wie auch David Aladashvili und Marika Bournaki, die zwei anderen in diesem Abendprogramm Seite an Seite vorgestellten Künstlern, entgegenblicken—zu spielen und sich auf persönliche Weise auf sowohl angestammte Fans als auch interessierte Zuschauer zu beziehen. “Wir wollen immer unser Programm mit einer neuen Zuschauerschaft ‘Probe fahren’. Das ist eines der aufregendsten Sachen, die man als Auftrittskünstler machen kann,” meint Primakov.</p>
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		<title>CD-Tipp: Svetislav Bozic &#8211; Byzantine Mosaic</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/18/cd-tipp-svetislav-bozic-byzantine-mosaic/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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		<title>CD-Tipp: J.S. Bach-Orchestertranskriptionen von Respighi und Elgar</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 18:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F43202153&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=c1a55c"></iframe></p>
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		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 16. April 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/17/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-16-april-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 06:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naxos News]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12555800"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-april-2012-nr-2-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12555800" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px">Weitere <a href="http://blog.naxos.de/naxos-neuheiten/">Neuheiten </a>von<a href="http://www.naxos.de"> NAXOS Deutschland</a>.</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>CD-Tipp: Weinberg &#8211; Sinfonie Nr. 6</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/16/cd-tipp-weinberg-sinfonie-nr-6/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F42786149&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=1338e9"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mieczysław Weinberg &#8211; Sinfonie Nr. 6 / Rhapsodie über moldawische Themen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 07:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

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		<description><![CDATA[Große russische Sinfonik in einer Spitzeneinspielung, die Ihresgleichen sucht Eins kann ich schon mal ganz zu Beginn der Rezension verraten: Hier geht es um die längst fällige Aufnahme einer großen Sinfonie, und diese Besprechung wird nicht ohne viele Verweise auf andere Rezensionen von www.the-listener.de auskommen. Warum das so ist? Weil sowohl der Komponist, um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313277971/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6256" title="8.572779" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.5727791-300x297.jpg" alt="8.5727791 300x297 Mieczysław Weinberg   Sinfonie Nr. 6 / Rhapsodie über moldawische Themen" width="300" height="297" /></a>Große russische Sinfonik in einer Spitzeneinspielung, die Ihresgleichen sucht</h4>
<p>Eins kann ich schon mal ganz zu Beginn der Rezension verraten: Hier geht es um die längst fällige Aufnahme einer großen Sinfonie, und diese Besprechung wird nicht ohne viele Verweise auf andere Rezensionen von www.the-listener.de auskommen. Warum das so ist? Weil sowohl der Komponist, um den es hier geht, als auch sein Werk, als auch die hier zu hörenden Interpreten in Deutschland immer noch relativ unbekannt sind. Angesichts der Großartigkeit der auf der nun neu vorliegenden Naxos-CD nachzuhörenden Musik, möchte ich einmal wieder die Gelegenheit nutzen, um eine Lanze für die Musik Mieczysław Weinbergs zu brechen.</p>
<p>Dieser war einerseits unverkennbar ein Schostakowitsch-Epigone, den der Meister aus St. Petersburg selbst hoch geschätzt hat (die hier vorliegende sechste Sinfonie Weinbergs gehörte zu Schostakowitschs Unterrichtsmaterialien, die er im Rahmen seines Kompositionsunterrichts verwendete). Andererseits war Weinberg ein Musikschöpfer, der sein Werk stärker noch als sein prominenter Komponistenkollege aus der Spätromantik heraus definierte. Das bedeutet aber nicht, dass Weinbergs Musik irgendwie anachronistisch wäre (genau so wenig, wie man das über die Musik von Jean Sibelius etwa sagen könnte). Weinberg besaß einfach einen eigenen, unverkennbaren Personalstil.</p>
<p>Die Labels Neos und Chandos haben in der jüngeren Vergangenheit beide versucht, Gesamteinspielungen der immerhin 22 Sinfonien Weinbergs zu realisieren, sind jedoch bislang beide noch in der Anlaufphase „stecken geblieben“. Auch dies zeigt, dass das Œuvre des in Polen geborenen und später in die UdSSR übersiedelten Komponisten zwar von Kritikern und Liebhabern hoch geschätzt wird, bislang aber in der Publikumsgunst nicht ganz so weit vorne lag.</p>
<p>In den letzten Jahren hat auch das Naxos-Label und dessen Sublabels immer wieder mit schönen Weinberg-Einspielungen geglänzt und so dafür gesorgt, dass das großartige Werk des Russen nicht ganz in Vergessenheit gerät. Beispiele für einige Einspielungen, die wir auf www.the-listener.de auch besprochen haben, finden sich zum Beispiel <a href="http://www.incoda.de/listener/reviews/261/russische-violinkonzerte">hier</a> und <a href="http://www.incoda.de/listener/artikel/306/der-mut-der-tuechtigen">hier</a>.</p>
<p>Nun also die sechste Sinfonie auf Naxos. Was für ein herrliches, großes Werk! Jeder, der die großen Sinfonien Schostakowitschs und Mjaskowskijs zu schätzen weiß, sollte dieser CD einen ausgedehnten Testlauf geben, denn diese sechste Sinfonie ist ein herrliches Beispiel dafür, wie selbst unter den Kulturrepressalien der Sowjets eine eigenständige, große Kunst möglich war. Die Voraussetzung dafür war allerdings, dass der Schöpfer dieser Kunst sein Handwerk verstand, und das tat Mieczysław Weinberg fraglos.<br />
Allein der langsame, düstere Eröffnungssatz sollte schon reichen, um anspruchsvolle Hörer aufhorchen zu lassen. Doch die dann folgende, von hohem individuellen Einfallsreichtum zeugende, asymmetrische Aufeinanderfolge von Sätzen mit Knabenchor und rein orchestralen Sätzen ist wirklich und wahrhaftig ganz großes Kino!<br />
Zumindest vom Unterhaltungswert her steht diese große, knapp fünfzigminütige Sinfonie-Komposition keiner Schostakowitsch-Sinfonie etwas nach. Auch in Sachen Anspruch ist das Stück sowohl musikalisch als auch inhaltlich ein großer Wurf. Weinberg hatte sich bei seiner sechsten Sinfonie von Schostakowitschs dreizehnter Sinfonie („Babi Jar“) inspirieren lassen und sich für seine Sechste ebenfalls eine jüdische Thematik ausgesucht.</p>
<p>In Anbetracht der hervorragenden Interpretation die das Werk auf dieser CD-Novität erfährt sowie des sehr sehr guten Aufnahmeklangs der Veröffentlichung, kann man das Loblied auf diese neue Naxos-Einspielung nur weiterführen. Schon lange „werbe“ ich hier ja aktiv für die (in Deutschland leider nur per Import erhältlichen) CDs des St. Petersburger Sinfonieorchesters unter der Leitung von Vladimir Lande (&#8230;). Nun ist also auch Naxos auf die hier zu hörende Traumkombination aufmerksam geworden. Das St. Petersburger Sinfonieorchester – einst unter der Leitung Mariss Jansons‘ mit einem hervorragenden Schostakowitsch-Zyklus auf EMI in aller Munde – fühlt sich unter dem Dirigat Vladimir Landes hörbar pudelwohl. Das haben bereits die sehr guten Veröffentlichungen der jüngeren Vergangenheit gezeigt, die diese Musikerpartnerschaft hervorgebracht hat.</p>
<p>Doch mit dieser Neueinspielung der sechsten Sinfonie wurde ein neuer Höhepunkt erreicht. Besser kann ich es mir fast nicht vorstellen. Dieses „fast“ bezieht sich lediglich auf die gelegentlich „kieksenden“ Knabenstimmen des Chors der Glinka-Schule, der ja hier immerhin in drei Sätzen zum Einsatz kommt. Aber alles andere ist wirklich vorbildlich.</p>
<p>Das gilt auch für den Klang, für den Dirk Fischer und Alexei Barashkin verantwortlich zeichnen. Letztgenannter hatte bereits für die CDs des Orchesters auf dem kanadischen Marquis-Label eine sehr ansprechende Sound-Gestaltung erarbeitet. Mit der Unterstützung durch den zweiten Tonmeister ist daraus nun ein ganz hervorragender, dem HiFi-Bereich naher Aufnahmeklang entstanden, den man nur loben und eigentlich höchstens in Sachen fehlender Bass-“wucht“ gering kritisieren kann.</p>
<p>Fazit: G R O S S A R T I G ! ! ! Vielleicht bekommt es ja Naxos hin, das sinfonische Gesamtwerk Weinbergs vorzulegen. Falls das geplant ist, würde man sich wünschen, dass alle Einspielungen mit dem hier versammelten Dreamteam realisiert würden.</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313277971/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6255" title="8.572779" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.572779-150x150.jpg" alt="8.572779 150x150 Mieczysław Weinberg   Sinfonie Nr. 6 / Rhapsodie über moldawische Themen" width="150" height="150" /></a>M. Weinberg &#8211; Sinfonie Nr. 6</strong><br />
St. Petersburg Symphony Orchestra &#8211; V. Lande</p>
<p>(2012) Naxos Katalog-Nr.: 8.572779 / EAN: 747313277971</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Rezensionen finden Sie bei:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.the-listener.de');" href="http://www.the-listener.de" rel="nofollow"><img class="size-full wp-image-5315 aligncenter" title="The Listener-Banner" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/The-Listener-Banner1.gif" alt="The Listener-Banner" width="230" height="33" /></a></strong></p>
<p class="fbconnect_share"><fb:share-button class="url" href="http://blog.naxos.de/2012/04/16/mieczyslaw-weinberg-sinfonie-nr-6-rhapsodie-uber-moldawische-themen/" /></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Igor Strawinsky — Suite italienne, Divertimento, Duo Concertant</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/12/das-duo-huebl-und-wait-letztes-jahr-referenzklasse-heute-leider-nur-moderat/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 09:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Duo Huebl und Wait: Letztes Jahr Referenzklasse, heute leider nur moderat Einst war es ein Hauptanliegen der Firma Naxos, Repertoireredundanzen im labeleigenen Programm möglichst zu vermeiden. „Konkurrenz aus dem eigenen Haus“ sollte es für Naxos-CDs nicht geben. In den letzten Jahren ist man von dieser Labelpolitik immer mehr abgerückt, pflegt nun – zumindest teilweise – wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313098576/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6247" title="8.570985" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.570985-300x297.jpg" alt="8.570985 300x297 Igor Strawinsky — Suite italienne, Divertimento, Duo Concertant" width="300" height="297" /></a><strong>Das Duo Huebl und Wait: Letztes Jahr Referenzklasse, heute leider nur moderat</strong></p>
<p>Einst war es ein Hauptanliegen der Firma Naxos, Repertoireredundanzen im labeleigenen Programm möglichst zu vermeiden. „Konkurrenz aus dem eigenen Haus“ sollte es für Naxos-CDs nicht geben. In den letzten Jahren ist man von dieser Labelpolitik immer mehr abgerückt, pflegt nun – zumindest teilweise – wie andere Labels auch einen Starkult. Vorliegende Neuerscheinung überrascht mich persönlich dann aber doch.</p>
<p>Erst im letzten Jahr erschien eine CD in der grandiosen „Robert Craft Edition“ unter dem Titel „Duo Concertant“, seinerzeit in einer fantastischen Aufnahme dargeboten von Jennifer Frautschi und Jeremy Denk. Diese Aufnahme war für mein Empfinden nichts weniger als eine Referenzedition, die immer noch die Speerspitze dessen markiert, was man aus Strawinskys wunderschönem Duo machen kann.</p>
<p>Nun also erscheint das Duo Concertant noch einmal auf Naxos, diesmal im Rahmen einer CD, die alle Werke für Geige und Klavier auf sich vereint, die Strawinsky geschrieben hat. Die Interpreten dieser aus den genannten Gründen ungewöhnlichen Naxos-Novität ließen ebenfalls große Taten erwarten, handelt es sich doch um niemand Geringeres als Carolyn Huebl und Mark Wait, die im letzten Jahr eine geradezu atemberaubende Gesamteinspielung der Schnittke-Violinsonaten eingespielt hatten, die mit zum Besten gehörte, was im letzten Jahr auf CD überhaupt veröffentlicht wurde.</p>
<p>Leider hinterlässt die nun erschienene Strawinsky-CD des professoralen Duos von der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee einen etwas weniger guten Eindruck. Die letztjährige Schnittke-Gesamteinspielung hingegen entsprach Referenzniveau.</p>
<p>Die Gründe für diese Einschätzung sind divers. Beginnen wir ruhig einmal mit dem Duo concertant und vergleichen es mit der bereits oben erwähnten Einspielung von Frautschi und Denk: Während diese beiden aus dem Duo einen wirklich atemberaubenden Wirbelwind kreieren, der alles, was sich zufällig gerade vor den HiFi-Boxen aufhält tüchtig durchpfeift und einen mit geradezu nervenzerfetzender musikalischer Spannung an den Hörplatz zu fesseln versteht, ist die Lesart von Huebl und Wait weit weniger dramatisch, grenzt geradezu ans Emotionslose. Strawinsky wird von den beiden ganz ähnlich musiziert, wie Neue Musik: Betont sachlich, metronomgenau und eher klinisch.<br />
Das, was bei Schnittkes Musik genau das Richtige war, wird hier bei Strawinskys Werken der Einspielung eher zum Verhängnis.<br />
Ähnliches gilt übrigens auch für die „Suite italienne“ (einer Duo-Fassung des zauberhaften Balletts „Pulcinella“ für Klavier und Geige) sowie des „Divertimentos“ (der Duoversion des Balletts „Der Kuss der Fee“). Auch diese an sich fabelhaften Stücke, die von ihrer Anlage her neoromantisch bzw. sogar neobarock konzipiert sind, werden von Huebl und Wait mehr seziert als musiziert. Dabei werden übrigens vor allem im Rahmen der „Suite italienne“ überraschende spieltechnische Schwächen bei der Geigenpartie hörbar (während Mark Wait im Übrigen wie immer famos Piano spielt). Das kann ich mir nun gar nicht erklären, denn die letztes Jahr erschienene Schnittke-Aufnahme zeichnete sich vor allem durch eine durch und durch makellose Geigenperformance aus. Carolyn Huebl schaffte es damals, diese halsbrecherisch schweren Schnittke-Sonaten nicht nur zu bewältigen, sondern selbstbewusst zu dominieren. Es ist daher nun schon erstaunlich, dass die hier erklingenden Stücke, die Strawinsky zusammen mit dem Violinsolisten Samuel Dushkin arrangierte, der selbst nicht als soooooo herausragender Virtuose bekannt war, Carolyn Huebl nun an Grenzen bringen, die man weiter abgesteckt vermutet hatte.</p>
<p>Auch der Sound der Aufnahme kann mit der hervorragenden letztjährigen Schnittke-Produktion leider nicht mithalten. Während die Schnittke-CD zwar etwas sehr trocken geklungen hatte, ansonsten aber auch höchste HiFi-Ansprüche zu erfüllen vermochte, ist der Sound der nun neu erscheinenden Strawinsky-CD ebenfalls eher im Bereich der audiophilen Mittelklasse angelegt. Soll heißen: An dem Sound dieser CD wird sich niemand groß stören können, aber herausragend klingt das Ganze auch nicht. Irgendwie etwas „satt“ und matt kommt der Sound aus den Boxen. Erstaunlich schwer lastet eine Deckelung der Höhen auf dem Gesamtklang und lässt vielleicht auch dadurch die hier zu hörenden Aufnahmen nur wenig spritzig erscheinen. Dabei hätte gerade diese Duo-Aufnahme Transparenz und hoch auflösende Durchzeichnung nötig gehabt.</p>
<p>Fazit: Recht gut, aber nicht gut genug. Der große Vorteil dieser CD ist, dass man sämtliche Werke für Geige-Klavier-Duobesetzung aus der Feder Igor Strawinskys kompakt auf einer CD erhält. Das gibt es meines Wissens so nur auf dieser Veröffentlichung. Doch die sonst so guten Interpreten (Mark Wait wurde in der Vergangenheit zum Beispiel bereits mehrfach für den Grammy Award nominiert) können die in sie gesteckten hohen Erwartungen diesmal leider nicht in vollem Umfang erfüllen. Hoffentlich war dies also nur eine Ausnahme von der Regel, sodass wir bald wieder Referenzaufnahmen von Carolyn Huebl und Mark Wait bejubeln dürfen.</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313098576/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6248" title="8.570985" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.5709851-150x150.jpg" alt="8.5709851 150x150 Igor Strawinsky — Suite italienne, Divertimento, Duo Concertant" width="150" height="150" /></a>I. Strawinsky &#8211; Werke für Violine und Piano</strong><br />
Carolyn Huebl &amp; Mark Wait</p>
<p>(2012)  Naxos Katalog-Nr.: 8.570985 / EAN: 747313098576<br />
<strong></strong></p>
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		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 09. April 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/10/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-09-april-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 10:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12335845"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-april-2012-nr-1-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten April 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12335845" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>NAXOS-Neuheiten im April 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/04/02/naxos-neuheiten-im-april-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[NAXOS Deutschland CD-Neuheiten April 2012 Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12256087"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/naxos-deutschland-cdneuheiten-april-2012" title="NAXOS Deutschland CD-Neuheiten April 2012" target="_blank">NAXOS Deutschland CD-Neuheiten April 2012</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12256087" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>Peter Maxwell Davies — Sinfonie Nr. 1 / Mavis in Las Vegas</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/29/peter-maxwell-davies-%e2%80%94-sinfonie-nr-1-mavis-in-las-vegas/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 07:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

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		<description><![CDATA[Konservative Hipness aus dem Collins-Keller Sammler, die oft auf Seltenheit und Werterhaltung ihrer Tonträgersammlung aus sind, werden es wahrscheinlich schlimm finden, doch für alle „Ottonormalhörer“, die einfach nur am gepflegten Musikgenuss interessiert sind, ist die Zeit, in der wir leben, ein Fest! Denn nun erscheinen auch solche, seit langer Zeit vergriffen geglaubte „Schätzchen“ wieder auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313234875/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6230" title="8.572348" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.5723481-300x297.jpg" alt="8.5723481 300x297 Peter Maxwell Davies — Sinfonie Nr. 1 / Mavis in Las Vegas" width="300" height="297" /></a>Konservative Hipness aus dem Collins-Keller</h4>
<p>Sammler, die oft auf Seltenheit und Werterhaltung ihrer Tonträgersammlung aus sind, werden es wahrscheinlich schlimm finden, doch für alle „Ottonormalhörer“, die einfach nur am gepflegten Musikgenuss interessiert sind, ist die Zeit, in der wir leben, ein Fest!<br />
Denn nun erscheinen auch solche, seit langer Zeit vergriffen geglaubte „Schätzchen“ wieder auf CD, die man für immer verloren geglaubt hatte. War man also gerade noch dabei, gedanklich zu kalkulieren, wie schmerzvoll es sein würde, vielleicht zwischen 30 und 50 Euro für eine seltene CD der in Würde verstorbenen Klassik-Indies Collins Classics und Music Masters zücken zu müssen, kann man nun sehr viel budgetorientierter an die begehrte Musik kommen.</p>
<p>Mit dem Label Retrospective Records gründete sich unlängst eine Firma, die sich ganz der Reinkarnation von zum Teil sehr schönen Aufnahmen aus den Archiven von Collins Classics verschrieben hat, und auch Nimbus records aus Großbritannien unternimmt Großtaten am Fließband und hievt zum Teil ganz großartige audiophile Klassiker aus dem Bestand des amerikanischen HiFi-Labels „Music Masters“ wieder auf den Klassikmarkt.</p>
<p>Bei diesem Jubel wird eine Sache aber oft übersehen: Als fleißigster Wiedergebärer erweist sich derzeit Naxos. Wie üblich hängt dies der selbsternannte Weltmarktführer für klassische Musik aber nicht an die große Glocke, sondern wurschtelt im Stillen vor sich hin. Die großartige „Robert Craft Edition“ (Wann kommt eigentlich die nächste Strawinsky-CD, liebes Naxos-Team? Wird von mir sehnlichst erwartet!) erschien seinerzeit zuerst auf Music Masters und Koch/Schwann, die Hanson-Sinfonien mit dem Seattle Symphony Orchestra unter Gerard Schwarz habe ich hier von Delos im Regal stehen – gibt’s nun auch mit Naxos-Aufdruck. Ebenso verhält es sich mit der grandiosen Schønwandt-Aufnahme der Nielsen-Sinfonien, die einst bei DaCapo erschien – nun auch bei Naxos. Und es gäbe noch einige Beispiele mehr zu nennen…</p>
<p>Nun aber bahnt sich ein großer Wurf an: Naxos veröffentlicht dieser Tage die erste CD in einer (hoffentlich!) Reihe von Aufnahmen des britischen Komponisten Peter Maxwell Davies, die einst beim britischen Collins Classics Label erschienen waren. Peter Maxwell Davies (seit dem Tode Sir Michael Tippetts anno 1998 sicherlich der prominenteste verbliebene britische Komponist neben John Tavener und Michael Nyman) verbindet viel mit dem Naxos-Label. Vom Ende der 1990er an bis Mitte des neuen Jahrtausends hatte Maxwell Davies die „Naxos-Quartette“ komponiert – jenen Zyklus von zehn Streichquartetten, mit dem das Naxos-Label insofern Neuland beschritten hatte, als das der erste Kompositionsauftrag eines Schallplattenlabels in der gesamten bisherigen Musikgeschichte war.<br />
So etwas verbindet wohl…</p>
<p>Es ist daher nur konsequent, dass bei Naxos nun auch die zum Teil grandiosen Aufnahmen wieder neu herauskommen, die Maxwell Davies einst mit dem BBC Philharmonic Orchestra bei Collins Classics umsetzte. Der Komponist fungierte hierbei auch als Dirigent.<br />
Naxos eröffnet den Reigen mit der ersten Sinfonie, einem typischen Maxwell Davies-Werk: Eigenwillig bis zum geht-nicht-mehr, eine ungewöhnliche Mischung aus sperrig bis hin zu fast schon kitschig süßlich, urbritisch und doch irgendwie „global“. Einige Leute mögen Maxwell Davies‘ Stil anbiedernd finden und nicht ganz in unsere Zeit gehörig – und ganz ehrlich: Diese Leute kann ich auch verstehen.<br />
Nichtsdestotrotz ist der sinfonische Erstling des Briten ein gutes Stück, womöglich manchmal etwas „over the top“ in Sachen Dramatik und auch etwas „gewollt“ – ja, hier ringt tatsächlich im Kern noch immer jemand mit dem Erbe Beethovens. Wie in der guten alten Zeit.<br />
Peter Maxwell Davies‘ Konservatismus, der aber gerade noch hip genug ist, damit seine CDs auch neben der Philip Glass-Sammlung toleriert werden, hat ihm viele hartnäckige Fans eingebracht und nicht zuletzt auch einen Adelstitel von der Queen. Den Mann zeigt man gerne her, der macht nicht ganz so abgefahrene Sachen. Und der versteht es auch, seine Musik und sein Image gut zu verkaufen.</p>
<p>Das zeigt auch die witzige Jazzparodie „Mavis in Las Vegas“, die auf dieser Naxos-Neuerscheinung enthalten ist. Sie thematisiert einen Aufenthalt des Komponisten in der Stadt der tausend Lichter und des großen Glamours. Das Stück steht in einer langen Tradition des Komponisten, auch „leicht verdauliche“ Stücke in schöner Regelmäßigkeit zu schreiben.</p>
<p>Fazit: Eine schöne, sehr lohnende Wiederveröffentlichung für alle, die das Credo pflegen: „Neue Musik ist ja ganz schön, aber verständlich soll sie sein.“ Bittesehr: Diese CD hat, was ihr wollt, und das in sehr guter Qualität. Der Sound gehört mit zum Besten, was die Neunzigerjahre zu bieten hatten, und das BBC Philharmonic spielt unter der Leitung des Komponisten routiniert prima. Die typisch britische Krankheit des gelegentlich schwächelnden Orchester-Blechs grassierte seinerzeit aber noch… Ansonsten: Super! Ich hoffe sehr, dass Naxos diese interessante Wiederveröffentlichungspolitik weiterbetreibt und somit gute, zu Unrecht vergessene Aufnahmen wieder aus dem Archiven holt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313234875/iampartner/naxos"><img class="size-medium wp-image-6229 alignleft" title="8.572348" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.572348-300x297.jpg" alt="8.572348 300x297 Peter Maxwell Davies — Sinfonie Nr. 1 / Mavis in Las Vegas" width="126" height="125" /></a>P. Maxwell Davies &#8211; Sinfonie Nr. 1 / Mavis in Las Vegas</strong><br />
BBC Philharmonic &#8211; P. Maxwell Davies</p>
<p>(2012)<br />
Naxos Katalog-Nr.: 8.572348 / EAN: 747313234875</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Rezensionen finden Sie bei:</strong></p>
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		<item>
		<title>CD-Tipp: Filmmusik von William Alwyn</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/27/cd-tipp-filmmusik-von-william-alwyn/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/03/27/cd-tipp-filmmusik-von-william-alwyn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F40925679&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=3de913"></iframe></p>
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		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 26. März 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/26/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-26-marz-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 10:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 4 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12156973"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-mrz-2012-nr-4-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 4 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 4 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12156973" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		</item>
		<item>
		<title>CD-Tipp: Werke für Violine und Klavier von Eugene Goossens</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/23/cd-tipp-werke-fur-violine-und-klavier-von-eugene-goossens/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 10:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F40622882&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=e91d13"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gustav Mahler — Sinfonie Nr. 7</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/22/gustav-mahler-%e2%80%94-sinfonie-nr-7/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 08:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6206</guid>
		<description><![CDATA[Jonathan Nott und die Bamberger Symphoniker führen Mahlers Siebte in bislang unerreichte Höhen Es ist schon komisch: Während man noch Ende der 1980er-Jahre Gesamtausgaben der Mahler-Sinfonien als Zyklus mit der Lupe suchen musste, ist das Œuvre des gebürtigen Böhmen heute geradezu inflationär verfügbar. Doch ist die Gesamtsituation dadurch besser geworden? Ich persönlich denke: Nein! Zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0812973011767/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6207" title="TUD7176" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/TUD7176-300x297.jpg" alt="TUD7176 300x297 Gustav Mahler — Sinfonie Nr. 7" width="300" height="297" /></a>Jonathan Nott und die Bamberger Symphoniker führen Mahlers Siebte in bislang unerreichte Höhen</h4>
<p>Es ist schon komisch: Während man noch Ende der 1980er-Jahre Gesamtausgaben der Mahler-Sinfonien als Zyklus mit der Lupe suchen musste, ist das Œuvre des gebürtigen Böhmen heute geradezu inflationär verfügbar. Doch ist die Gesamtsituation dadurch besser geworden? Ich persönlich denke: Nein!</p>
<p>Zwar gibt es heute tausendundeinen Mahler-Zyklus, einige sogar für sehr wenig Geld, andere wiederum sehr teuer, doch die meisten davon scheren sich nicht um die ganz spezifische, hoch emotionale und vor allem auch sehr psychologisch motivierte Klangwelt Gustav Mahlers – auch wenn bei praktisch jeder Neuauflage Gegenteiliges behauptet wird.</p>
<div class="textbildbox-r">
<div class="alpha-shadow-b"><a onclick="return upm_pop_img(this.href, '355', '500', 'Gustav_Mahler_1909.jpg', this.title);" href="http://www.incoda.de/listener/images/489.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.incoda.de/listener/images/489t.jpg" alt="489t Gustav Mahler — Sinfonie Nr. 7" width="213" height="300" title="Gustav Mahler — Sinfonie Nr. 7" /></a></div>
<p class="textbildbox-txt" style="width: 213px;">Gustav Mahler im Jahr 1909 &#8211; ein Jahr nach der Uraufführung seiner siebten Sinfonie. Bildquelle: ⓒLibrary of Congress, USA.</p>
</div>
<p>Wir wollen hier mal keine Namen nennen, doch jeder ernsthaft an der Musik Gustav Mahlers Interessierte weiß, dass man 80% des derzeit Verfügbaren getrost zu den Akten legen kann.</p>
<p>Umso wertvoller werden also die echt qualitativ hochwertigen Mahler-Zyklen, von denen es in den letzten zehn Jahren nach meinem Dafürhalten nur drei gegeben hat: Diejenigen von Michael Gielen und dem SWR Symphonieorchester, von David Zinman und dem Tonhalle Orchester Zürich und von Jonathan Nott und den Bamberger Symphonikern (auch qualitativ übrigens in der Reihenfolge, soll heißen: Nott und die Bamberger haben in meiner Privatsammlung bislang die „Goldmedaille“ umhängen).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wer nun glaubt, ich hätte die Zyklen von Michael Tilson Thomas und seinem Orchester aus San Francisco oder Benjamin Zander und dem Philharmonia Orchestra unter Umständen vergessen, der irrt: Ich find‘ die nur einfach nicht besonders gut…</p>
<p>Nun also geht Jonathan Nott mit seinen Bambergern in eine weitere Runde und nimmt sich der verzwickten siebten Sinfonie an, die Mahler selbst Zeit seines Lebens als eine seiner Besten betrachtete. Nachfolgende Geistesgrößen, wie etwa Theodor Adorno oder Paul Bekker konnten dem musikalisch vollzogenen Rückblick der Siebten, dem Blick über die Schulter auf vergangene „Wunderhorn“-Tage, nichts Positives abgewinnen. Adorno sagte geradeheraus, Mahlers Siebte sei charakterisiert durch <em>„ein ohnmächtiges Missverhältnis zwischen der prunkvollen Erscheinung und dem mageren Gehalt des Ganzen“.</em> Paul Bekker hingegen störte sich an den „Kontrasten“ der einzelnen Sätze: <em>“&#8230; die Kontraste stehen unvermittelt, ungelöst nebeneinander“</em>.</p>
<p>Alma Mahler hingegen wusste aus dem Familienkreis über eine denkwürdige Begebenheit zu berichten, bei der Gustav Mahler das Stück am Klavier vorgespielt hatte: <em>„Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen wie dieses. Wir weinten damals beide.“</em></p>
<p>Von diesen oben zitierten Meinungen ist sicher die von Paul Bekker diejenige, welche die Interpretationsgeschichte des Werkes am meisten beeinflusst hat. Sehr häufig hört man (auch klassische) Werkwiedergaben auf CD, bei der die (von Adorno als „schwach“) empfundenen Ecksätze irgendwie hingeschludert werden, während man sich in epischer Breite dem populären Mittelsatztrio gewidmet hat. Oder es gibt (genau umgekehrt) Einspielungen, die den Nachtmusiken der Mittelsätze (zu denen ja ideengeschichtlich auch das Scherzo gehört) quasi gewalttätig ihren Zauber nehmen wollen, zugunsten einer fein ausgeklügelten Interpretation der umstrittenen Ecksätze. Nur selten finden sich ausgewogene Darbietungen der Siebten. Doch ein paar gibt es schon…</p>
<p>Mit der Deutung von Jonathan Nott und den Bamberger Symphonikern ist nun eine herausragend Gute in den Kreis der Erlauchten getreten. Sie ist grandios gespielt, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die Bamberger Symphoniker machen ihrem Ruf, eines der besten Orchester Deutschlands (wenn nicht sogar <em>das</em> beste) zu sein, alle Ehre: Von den sagenhaft schön dargebotenen Naturtönen der Hörner bis hin zur atemberaubenden Exaktheit des Spiels von Mandoline und Gitarre in der zweiten Nachtmusik ist diese Einspielung die ultimative Königsklasse der Mahler-Interpretation! Sie hat selbst die famosen Einspielungen von David Zinman mit dem Tonhalle Orchester Zürich und von Gary Bertini mit dem WDR Sinfonieorchester (ein „Klassiker“ der Mahler-Interpretation aus den 1980er-Jahren) eindrucksvoll in ihre Schranken verwiesen.</p>
<p>Wer gedacht hat, Gielen und Zinman hätten bereits alles an Transparenz aus der zum Teil dicht gesetzten und schwierig durchhörbar zu machenden Siebten herausgekitzelt, sollte sich einmal diese neue SACD anhören. Es ist beinahe erschütternd, wie hier jeder Ton seinen Platz zugewiesen bekommt, wie genau Nott diese Partitur „aufgedröselt“ hat, wie klar und ohne alle Missverständnisse Mahlers Werk plötzlich vor einem steht. Das ist nicht grandios, das ist nicht Referenz, das ist für mich streng genommen die bislang einzige Aufnahme, die Mahlers Siebte von vorne bis hinten derartig seziert, dass man glaubt, die Partitur läge offen vor einem.</p>
<p>Nott erreicht dies unter anderem durch ungewöhnlich langsame Tempi, die aber erstaunlich gut zu dem musikalischen „Großen und Ganzen“ der Siebten passen. Er liegt damit in einer Tradition der Mahler-Lesart, wie sie einst der legendäre Herbert Kegel in grandioser Weise vollzog. Unvergessen und für mich die ewige Speerspitze der Interpretation von Mahlers Wunderhornsinfonien sind dessen Interpretationen der Sinfonien 1 bis 4.</p>
<p>Aber die herrliche Transparenz dieser neuen Aufnahme aus Bamberg ist natürlich auch eine Begleiterscheinung des sehr eindrucksvollen Sounds, den Tonmeister Reinhold Förster hier für die Ewigkeit gebannt hat. Und ich frage mich: Wieso bekommt man das bei dieser Mahler-Aufführung aus der Sinfonie an der Regnitz hin, während das erst kürzlich bei einer Weber-Einspielung aus demselben Bau wirklich eher misslungen war? Für Laien wie mich ist so etwas immer ein Rätsel!</p>
<p>Ein Rätsel für mich persönlich ist auch, wie das Tudor-Label es immer schafft, dass SACD- und CD-Layer einer Hybrid-SACD so extrem unterschiedlich klingen. Praktisch alle anderen Labels, die SACDs in ihren Portfolio führen, versuchen den Sound beider Layer einander so weit anzunähern, wie möglich. Bei Tudor ist das Gegenteil der Fall. SACD- und CD-Layer liegen hier klanglich oft Welten auseinander (nicht immer übrigens zugunsten des SACD-Layers).</p>
<p>Bei dieser Veröffentlichung jedoch ist der SACD-Layer die Wiedergabeoption der Wahl: Die Brillanz und zugleich die Wärme, die über ihn durch die Boxen strömen, ist audiophiler Genuss pur. Der polterige und transparenzarme CD-Layer hingegen wird niemanden zufriedenstellen, der die Scheibe „nur“ auf einem CD-Player hört, selbst wenn das ein sehr guter ist.</p>
<p>Fazit: In meinen Augen ist die neue Mahler-Siebte der Bamberger Symphoniker unter Jonathan Nott nicht nur die neue Referenzeinspielung, sondern sie ist auch der bislang sicherlich heißeste Kandidat für einen Platz auf der Rangliste „CD des Jahres“ 2012. Das Jahr ist ja noch jung. Wir werden sehen…</p>
<pre><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0812973011767/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6208" title="TUD7176" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/TUD71761-150x150.jpg" alt="TUD71761 150x150 Gustav Mahler — Sinfonie Nr. 7" width="150" height="150" /></a></pre>
<p><strong>G. Mahler &#8211; Sinfonie Nr. 7</strong><br />
Bamberger Symphoniker &#8211; J. Nott</p>
<p>(2012)<br />
Tudor Katalog-Nr.: TUD 7176 / EAN: 812973011767</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Rezensionen finden Sie bei:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.the-listener.de');" href="http://www.the-listener.de" rel="nofollow"><img class="size-full wp-image-5315 aligncenter" title="The Listener-Banner" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/The-Listener-Banner1.gif" alt="The Listener-Banner" width="230" height="33" /></a></strong></p>
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		<item>
		<title>CD-Tipp: Chen Xi spielt Capriccen von Lipinski</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/22/cd-tipp-chen-xi-spielt-capriccen-von-lipinski/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 08:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F40077217&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=e9d8ef"></iframe></p>
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		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 19. März 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 11:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_12063466"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-mrz-2012-nr-3-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12063466" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>NAXOS Künstler live in concert</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/13/naxos-kunstler-live-in-concert-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 08:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzert/Signing/Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier finden Sie unserer aktuellen Konzerttermine der Künstler in Deutschland: Konzerte der Künstler in Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie unserer aktuellen Konzerttermine der Künstler in Deutschland:</p>
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		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 12. März 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/12/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-12-marz-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 10:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11970384"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/dvd-und-cdneuheiten-mrz-2012-nr-2-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11970384" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		</item>
		<item>
		<title>CD des Monats März: Sarasate, Works for Violin and Piano Vol. 3 (Album-Snippet)</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/cd-des-monats-marz-sarasate-works-for-violin-and-piano-vol-3-album-snippet/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 20:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naxos News]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F38911580&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true&amp;color=ff7700"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Mut der Tüchtigen</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/der-mut-der-tuchtigen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Labels in der Presse]]></category>
		<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6154</guid>
		<description><![CDATA[Das neue Klaviermusiklabel &#8220;Grand Piano&#8221; im Porträt Wie würde man wohl ein neues Label nennen, das sich die Aufgabe gestellt hat, seine Hörer ausschließlich mit Klaviermusik zu versorgen? Und wie würde man ein Label nennen, dass diese Aufgabe nicht darin begreift, die einmillionste Gesamtedition von Beethoven-Klaviersonaten auf den Markt zu werfen, sondern stattdessen mutig Gesamteditionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das neue Klaviermusiklabel &#8220;Grand Piano&#8221; im Porträt</h4>
<p><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313960125/iampartner/naxos"><img class="image" src="http://www.incoda.de/listener/images/478.jpg" alt="478 Der Mut der Tüchtigen" width="500" height="500" title="Der Mut der Tüchtigen" /></a></p>
<p>Wie würde man wohl ein neues Label nennen, das sich die Aufgabe gestellt hat, seine Hörer ausschließlich mit Klaviermusik zu versorgen? Und wie würde man ein Label nennen, dass diese Aufgabe nicht darin begreift, die einmillionste Gesamtedition von Beethoven-Klaviersonaten auf den Markt zu werfen, sondern stattdessen mutig Gesamteditionen des Klavierwerks von so unterschiedlichen Komponisten wie Camille Saint-Saëns, Erwin Schulhoff, Mieczysław Weinberg und Joachim Raff angeht?</p>
<p>Wie würde man ein solches Label nennen, bei dem das Klavier und die für es geschriebene Musik mehr im Mittelpunkt stehen, als irgendwo sonst?</p>
<p>Die Macher des neuen Klassik-Labels, von dem hier die Rede sein soll, haben sich ohne Zweifel für den richtigen Namen entschieden: „Grand Piano“!</p>
<p>Diese beiden Worte sind nicht nur der englische Begriff für einen großen Konzertflügel, nein, sie transportieren auch eine Message: Hier stehen Instrument <em>und</em> Werk im Vordergrund. Hier wird „Piano“ eben groß geschrieben!</p>
<div class="textbildbox-r">
<div class="alpha-shadow-b">
<div><a onclick="return upm_pop_img(this.href, '500', '500', 'GP_Schulhoff.jpg', this.title);" href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313960422/iampartner/naxos"><img class="alignleft" src="http://www.incoda.de/listener/images/476t.jpg" alt="476t Der Mut der Tüchtigen" width="250" height="250" title="Der Mut der Tüchtigen" /></a></div>
</div>
<p class="textbildbox-txt" style="width: 250px;">
</div>
<p>Mit den ersten vier CDs des Grand Piano-Labels, die im März 2012 das Licht eines immer stärker umkämpften Klassikmarkts erblicken, haben wir also noch eine Firma mehr, die in den Ring steigt.</p>
<p>Musste das sein? Wozu <em>noch</em> ein Label? Wer soll das alles eigentlich kaufen?</p>
<p>Solche Fragen sind meines Erachtens immer berechtigt, doch im Unterschied zu vielen Mitbewerbern aus jüngerer Zeit, haben die Macher von Grand Piano zwei Asse im Ärmel, die überzeugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erstens: Sie haben ein auf den ersten Blick erfassbares und unmissverständliches Konzept. Es wird <em>sofort</em> klar, was das Label bietet und was es „will“. Das ist schon einmal mehr, als das Gros anderer neuer Klassiklabel aufweisen kann.</p>
<p>Zweitens: Hier hatte jemand eine Vision und zieht die nun ohne Kompromisse durch. Hier geht es nicht um das noch Satter-machen eines eh schon übersättigten Markts. Hier geht es um das (wieder) hungrig machen auf Neues und Unerhörtes.</p>
<div class="textbildbox-l">
<div class="alpha-shadow-b">
<div><a onclick="return upm_pop_img(this.href, '500', '500', 'GP_Raff.jpg', this.title);" href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313960224/iampartner/naxos"><img class="alignleft" src="http://www.incoda.de/listener/images/474t.jpg" alt="474t Der Mut der Tüchtigen" width="250" height="250" title="Der Mut der Tüchtigen" /></a></div>
</div>
<p class="textbildbox-txt" style="width: 250px;">
</div>
<p>Und so finden sich im Startpackage von Grand Piano, bestehend aus den vier CDs, die auch im Rahmen dieser Besprechung zu sehen sind, nicht weniger als zwei CDs mit Weltersteinspielungen.</p>
<p>Des Weiteren bestehen alle vier Start-CDs nicht eben aus solchem Repertoire, das gemeinhin als „Crowdpleaser“ gehandelt wird. Wohin man auch schaut: Was hier auf den ersten vier „Grand Piano“-CDs ans Tageslicht kommt, ist Musik für Menschen, die es ernst nehmen mit dem Musikinteresse. Ob es sich um die halsbrecherischen Etüden von Camille Saint-Saëns handelt oder um die schwermütig-verschlossene Tonsprache Mieczysław Weinbergs – all das ist eigentlich verdammt „harter Tobak“, der uns Hörern gleich zum Labelstart vorgesetzt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber auf diese Weise präsentiert sich Grand Piano von Beginn an, als ein Label, das man Ernst nehmen kann und wohl auch sollte. Obgleich das Start-Repertoire auf den ersten Blick sperrig erscheint, ist doch unzweifelhaft, dass die dargebotenen Stücke zum Teil zum Allerfeinsten gehören, was die Klaviermusik des 20. Jahrhunderts hergibt (Saint Saëns hingegen kann mich mit seinen mit der vordergründigen Grandezza des 19. Jahrhunderts geladenen Etüden, die letzten Endes doch nur Eines sind – nämlich hölzern und verknöchert – gar nicht vom Hocker reißen).</p>
<p>Gerade das Klavierwerk von Schulhoff und Weinberg hat seine Renaissance auf Tonträger schon längst einmal verdient gehabt. Zählen beide doch zu den ganz Großen, aber tragischerweise auch zu den viel zu wenig Gewürdigten des 20. Jahrhunderts. Auch die hier vorgelegte erste CD eines beginnenden Zyklus mit Klavierkompositionen des Schweizers Joachim Raff, der ein Liszt- und Brahms-Zeitgenosse war – aber aus dieser Tradition heraus eine ziemlich ungewöhnliche, eigene Tonsprache für sich entdeckte – erweist sich als lohnende Entdeckung, welche die Neugier auf das Gesamtwerk dieses ebenfalls nicht gerade populären Vertreters der Hochromantik nachhaltig weckt.</p>
<div class="textbildbox-r">
<div class="alpha-shadow-b">
<div><a onclick="return upm_pop_img(this.href, '500', '500', 'GP_Weinberg.jpg', this.title);" href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313960323/iampartner/naxos"><img class="alignleft" src="http://www.incoda.de/listener/images/475t.jpg" alt="475t Der Mut der Tüchtigen" width="250" height="250" title="Der Mut der Tüchtigen" /></a></div>
</div>
<p class="textbildbox-txt" style="width: 250px;">
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das solide Gesamtkonzept setzt sich auch in puncto Interpretationsgüte fort. Mit Caroline Weichert, Tra Nguyen, Allison Brewster Franzetti und Geoffrey Burleson sind hier durch die Bank äußerst versierte Könner am Werk, deren Werkdeutungen und technische Fähigkeiten Kenner ein ums andere Mal mit der Zunge schnalzen lassen.</p>
<p>Auch hier gilt das Motto: Prominent gibt’s woanders – hier gibt’s gute, unaufdringliche Qualitätsarbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielleicht ist es eben das, was am Gesamtauftritt von Grand Piano besonders überzeugt: Der schlichte Eindruck, dass man einfach gute Qualität für’s Geld bekommt.</p>
<p>Nicht nur das Konzept des Labels, sondern auch seine vorgelegten Aufnahmen erscheinen von Beginn an ausgereift. Das ist doch mal eine Erwähnung wert.</p>
<p>Solide ist im Übrigen auch der Sound der CDs. In dem Punkt gibt es nicht viel zu meckern. Zwar offenbart Grand Piano nicht unbedingt hochtrabende HiFi-Ambitionen – dazu sind andere audiophile Labels Grand Piano dann doch noch um Einiges voraus -, doch man beweist, dass die Label-Macher das Bewusstsein dafür mitbringen, dass zu einer erstklassigen Werkedition in hochklassiger Lesart eben auch ein adäquater Sound gehört, der Liebhabern gerecht werden kann.</p>
<p>Aus meiner persönlichen Sicht würde ich mir von Grand Piano zukünftig übrigens SACDs wünschen, wie sie bei vielen hochkarätigen Klassiklabels, wie etwa cpo, Alia Vox, ALBA, Tudor, Divox, Channel classics, pentatone oder Harmonia mundi längst (buchstäblich) zum guten Ton gehören. Das würde den Wert dieser hochrangigen Editionen noch mehr steigern und wäre gerade für die Liebhaber und HiFi-Freaks unter uns einmal mehr ein gewichtiger Grund, um zur gepflegten Grand Piano-Veröffentlichung zu greifen.</p>
<p>Zuguterletzt sei noch erwähnt, dass die Tonträger des neuen Labels in Deutschland über die bewährten Vertriebskanäle von Naxos erhältlich sein werden. Damit ist eine allgemeine Verfügbarkeit sichergestellt.</p>
<p>Wir von www.the-listener.de sind für’s Erste mächtig beeindruckt und werden mal sehen, wie es weitergeht. Der prächtige Start lässt im Prinzip nur zwei Optionen zu: Entweder es geht genau so weiter, und Grand Piano wird das hohe Niveau seiner vier starken Start-Releases halten können oder alles erweist sich als eine große Gaslaterne, bei der vier Top-Einspielungen vorgeschickt wurden, um diesen minderwertigere Billigproduktionen folgen lassen zu können.</p>
<p>Wie dem auch sei: www.the-listener.de hört sich das mal an und wird darüber schreiben. Für den Anfang: Hut ab! Wer auch immer sich ernsthaft mit Klaviermusik beschäftigt, sollte Grand Piano einen ausgedehnten Testlauf im heimischen CD-Player zugestehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rosa e Orticha</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/rosa-e-orticha/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6150</guid>
		<description><![CDATA[Klänge aus der Zeit des Trecento Wir schreiben das 13. Jahrhundert! Im Großteil der bis dahin bekannten Welt herrscht das tiefste Mittelalter; eine Epoche, die heute nicht selten als „Dunkles Zeitalter“ tituliert wird. Doch in einigen Regionen im heutigen Italien und Frankreich tut sich was… Die später als „Protorenaissance“ bezeichnete Zeit ist angebrochen. Sie setzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/4032324162870/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6152" title="CD-16287" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/CD-162871-300x268.jpg" alt="CD 162871 300x268 Rosa e Orticha" width="300" height="268" /></a>Klänge aus der Zeit des Trecento</h4>
<p>Wir schreiben das 13. Jahrhundert!<br />
Im Großteil der bis dahin bekannten Welt herrscht das tiefste Mittelalter; eine Epoche, die heute nicht selten als „Dunkles Zeitalter“ tituliert wird. Doch in einigen Regionen im heutigen Italien und Frankreich tut sich was…</p>
<p>Die später als „Protorenaissance“ bezeichnete Zeit ist angebrochen. Sie setzt mit ihrer Rückbesinnung auf antike Vorbilder einen „Trend“, der die Renaissance (scheinbar) schon 400 Jahre vor ihrer Zeit hätte einleiten können. Doch nichts dergleichen geschah. Räumlich beschränkt und vorerst nicht weitergeführt, blieb die Protorenaissance eine verhältnismäßig kurzlebige Episode der Kunstgeschichte. Die Kunsthistoriker bezeichnen diese Zeit gern auch als „Trecento“.</p>
<p>Auch in der Musik leitet sich ein Wandel ein. Lieder werden mit Verzierungen geschmückt, neue Instrumente entstehen, und die Idee, einen „Tag in Musik“ zu setzen kommt auf. Darunter wird ein Zyklus von Musikstücken verstanden, der vom Aufgang der Sonne am frühen Morgen bis zu ihrem Untergang einen Tag beschreibt. Diese alte Idee, die auch heute noch gelegentlich aufgegriffen wird, nahm sich das französische Ensemble Syntagma unter ihrem Leiter Alexandre Danilevski zum Anlass, die CD „Rosa e Orticha“ zu programmieren.<br />
Auch die Aufnahme selbst wurde in Eigenregie durchgeführt, sodass hier der seltene Fall eintritt, dass eine CD des audiophilen Labels „Carpe Diem“ einmal <em>nicht</em> von seinem Gründer und Tonmeister Jonas Niederstadt aufgezeichnet wurde.</p>
<p>„Rosa e Orticha“ überzeugt aber auch so von der ersten Minute an. Ganz wunderbare Musik hat das Ensemble Syntagma da aus den Untiefen der Vergangenheit wieder zutage befördert.<br />
Und auch wenn ich mir einmal wieder den Eindruck nicht verkneifen kann, dass Manches doch sehr „heutig“ musiziert wird, soll heißen, mit einem Hang zum Transzendenten, ja, vielleicht auch zum Esoterischen (Esoterik bedeutet etymologisch ja nicht mehr als „das Innere betonend“), ist das eine sehr überzeugende Vorstellung.<br />
Programmatischer Kritikpunkt ist in meinen Augen die Uneinheitlichkeit der Besetzungen. Mal wird ein Stück rein instrumental vorgetragen, mal in einer reinen Vokalbesetzung, mal mit einem Soloinstrument und mal in einer Mischung aus allem.<br />
Auf den Gipfel getrieben wird das bei einer (scheinbaren?) Freiluftaufnahme eines Stücks für Carillon (also ein bespielbares Glockenspiel einer Kirche, o. ä.). Hier piepsen mir doch die zu hörenden Vögel zu Beginn etwas arg laut, später dann dafür aber gar nicht mehr, sodass die Piepmätze entweder einen gewaltigen Glockenspielschreck bekommen haben oder sie wurden (was ich vermute) aus der Tonkonserve eingespielt.</p>
<p>Das alles ist natürlich legitim, doch einen besonders konvergenten Gesamteindruck hinterlässt es nicht gerade.<br />
Doch darüber kann man gern hinwegsehen, denn die Musik, die hier geboten wird, ist über weite Strecken einfach schlicht so schön, dass sich streng genommen jegliche Kritik verbietet.<br />
Zudem ist die CD klanglich als durchaus sehr gut zu bezeichnen. „Carpe Diem“-Chef Jonas Niederstadt hätte zwar sicherlich noch etwas mehr an akustischer Auflösung herausgekitzelt (auf seinen Aufnahmen kann man ja eine Nadel in einen Heuhaufen fallen hören – das ist hier nicht der Fall) und auch die manchmal etwas unbeholfen wirkende Räumlichkeit der CD hätte er sicher besser in den Griff bekommen, doch „Rosa e Orticha“ ist immer noch zu 100 Prozent HiFi-tauglich und wird auch ausgewiesene Klanggourmets zufriedenstellen.</p>
<p>Fazit: Eine CD mit wunderschöner Musik in hochklassigem Klang und hübscher Ausstattung. Herz was begehrst Du mehr?</p>
<p>Ach ja, eine Sache fiele mir da schon noch ein: Mein Herz – und vor allem mein Gehirn – würde einen Begleittext bevorzugen, der sich nicht in zig Fußnoten verzettelt und es auf immerhin fünf Textseiten trotzdem nicht schafft, die Idee der CD „auf den Punkt“ zu bringen oder wenigstens greifbare Daten zu bieten, anhand derer sich der Hörer überhaupt mal vor Augen führen könnte, in welcher Zeit er sich hier musikalisch befindet.<br />
So anziehend und im positiven Sinne unkompliziert es das Ensemble Syntagma versteht, uns diese Musik nahe zu bringen, so sperrig und abschreckend führt uns der Booklet-Text wieder davon weg.<br />
Das ist zweifellos schade, aber kein „Beinbruch“. CDs sind ja zum Hören da, nicht zum Lesen …</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/4032324162870/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6151" title="CD-16287" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/CD-16287-150x150.jpg" alt="CD 16287 150x150 Rosa e Orticha" width="150" height="150" /></a>Rosa e Orticha</strong><br />
Ensemble Syntagma</p>
<p>Katalog-Nr.: CD-16287 / EAN: 4032324162870</p>
<p>(2011)<br />
Carpe Diem / Naxos<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Christopher Theofanidis &#8211; Symphony No. 1 / Peter Lieberson &#8211; Neruda Songs</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/christopher-theofanidis-symphony-no-1-peter-lieberson-neruda-songs/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/03/06/christopher-theofanidis-symphony-no-1-peter-lieberson-neruda-songs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6143</guid>
		<description><![CDATA[Das &#8220;singende&#8221; Orchester des Christopher Theofanidis Hin und wieder gibt es selbst in der tendenziell schrumpfenden Szene der Klassiklabels auch mal wieder ganz neue Mitbewerber, die mit ihren CDs im Umfeld der riesigen Konkurrenz „da draußen“ auf den Plan treten. In den letzten Jahren waren das vor allem Labels, die auf Eigeninitiative der großen Orchester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0816436010014/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6148" title="ASO1002" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/ASO10021-300x298.jpg" alt="ASO10021 300x298 Christopher Theofanidis   Symphony No. 1 / Peter Lieberson   Neruda Songs" width="300" height="298" /></a>Das &#8220;singende&#8221; Orchester des Christopher Theofanidis</h4>
<p>Hin und wieder gibt es selbst in der tendenziell schrumpfenden Szene der Klassiklabels auch mal wieder ganz neue Mitbewerber, die mit ihren CDs im Umfeld der riesigen Konkurrenz „da draußen“ auf den Plan treten. In den letzten Jahren waren das vor allem Labels, die auf Eigeninitiative der großen Orchester gegründet wurden. So verhält es sich auch mit dem erst 2011 ins Leben gerufenen Label „ASO Media“.</p>
<p>Die erste hier auf www.the-listener.de vorzustellende Neuerscheinung von „ASO Media“ ist deren erst erst zweite Veröffentlichung auf dem brandneuen Label. „ASO Media“ ist nämlich das neue, eigene Label des Atlanta Symphony Orchestra.</p>
<p>Höchst angenehm für Hifi-Freunde: Nach der Pleite des audiophilen „Telarc“-Labels, das über Jahrzehnte die prächtigen CDs des Atlanta Symphony Orchestra herausgebracht hatte (s. <a href="http://www.incoda.de/listener/reviews/182/musik-von-higdon-singleton-skrjabin">unter anderem hier</a>), hat ASO Media deren vortreffliche Tonmeister übernommen. Und so ist der markerschütternde Beginn von Christopher Theofanidis erster Sinfonie klanglich eben das: Markerschütternd!</p>
<p>Das erste Wort zu diesem Sinfoniebeginn muss amerikanisch sein: Wow!<br />
Mehr fällt einem erst einmal kaum ein, bei dieser Tour de Force, die Theofanidis mit seinem ersten Sinfoniesatz auf sein Publikum loslässt. Das ist packend und spannend von der ersten bis zur letzten Note. Es fällt allerdings bereits zum Satzbeginn auf, wie sehr Theofanidis das an den Tag legt, was die US-Amerikaner „formulaic approach“ nennen; soll heißen: Er bedient sich bestimmter kompositorischer Stilmittel, wie etwa dem Erzeugen von Echo-Effekten oder dem verschwenderischen Einsatz von Glissandi immer und immer wieder und prägt auf diese Weise eine unverwechselbare kompositorische „Visitenkarte“. Andererseits: Das haben Komponisten wie Carl Nielsen und selbst Dmitri Schostakowitsch auch gemacht. Wer also wollte Theofanidis dieses Vorgehen als musikalische Unmoral vorhalten</p>
<p>Im zweiten Satz dann offenbart sich die wahre Genialität dieses Komponisten, denn er lässt das Orchester „singen“ beziehungsweise vokalisieren: Die Musiker haben klare Anweisung, dass bestimmte Klangflächen so klingen müssen, als würde ein Chor ein lang gezogenes „aaaaah“ oder „ooooh“ singen. Wie verblüffend und täuschend „echt“ dies rüberkommt, lässt einem die Nackenhaare senkrecht stehen. Das ist Gänsehaut pur und zeigt wahre, kompositorische Meisterschaft.<br />
Das Scherzo orientiert sich für meinen Geschmack etwas zu offensichtlich am klassischen Vorbild Beethoven’scher Prägung, und im Finale gibt es dann ein mächtiges, allzu sehr auf Publikumswirksamkeit hinkomponiertes Getöse, dass dem üppig besetzten Atlanta Symphony Orchestra auch seine letzten dynamischen Reserven abverlangt. Das ASO spielt erneut einfach sensationell grandios, was wieder zeigt, dass dieses Orchester unter seinem Leiter Robert Spano einfach der derzeit unerreicht beste Klangkörper des amerikanischen Doppelkontinents ist.</p>
<p>Die introvertiert konservativen „Neruda-Songs“ des erst kürzlich im Jahr 2011 verstorbenen US-Komponisten Peter Lieberson sind nach diesem spektakulären Orchesterfeuerwerk höchster Kajüte dann nurmehr ein „laues Lüftchen“.<br />
Auch sie haben zwar unbestreitbar ihre Qualitäten, können jedoch weder in Sachen kompositorischer Klasse noch in Sachen Publikumswirksamkeit mit der grandiosen Theofanidis-Sinfonie mithalten. Auch die dunkel und eigenwillig gefärbte Stimme der ausführenden Mezzo-Sopranistin Kelley O’Connor ist dabei womöglich nicht jedermanns Sache.</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0816436010014/iampartner/naxos"><img class="alignleft" title="ASO1002" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/ASO1002-150x150.jpg" alt="ASO1002 150x150 Christopher Theofanidis   Symphony No. 1 / Peter Lieberson   Neruda Songs" width="150" height="150" /></a>C. Theofanidis &#8211; Symphony No. 1 / P. Lieberson &#8211; Neruda Songs</strong><br />
Atlanta Symphony Orchestra &#8211; R. Spano</p>
<p>Katalog-Nr.: ASO1002 / EAN: 816436010014</p>
<p>(2011)<br />
ASO Media / Naxos</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Edwin York Bowen &#8211; Violasonaten Nr. 1 &amp; 2 / &#8220;Phantasy&#8221;</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/edwin-york-bowen-violasonaten-nr-1-2-phantasy/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/03/06/edwin-york-bowen-violasonaten-nr-1-2-phantasy/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6138</guid>
		<description><![CDATA[Britische Spätromantik, &#8220;Teil 2&#8243; Erst am vergangenen Freitag schwelgten wir in britischer Spätromantik , heute zum Wochenbeginn tun wir’s schon wieder. Beim stets für Entdeckungen guten Naxos-Label erschien nämlich jüngst eine CD mit Bratschensonaten des bis heute wohl am wenigsten publikumsbekannten Vertreters der britischen Spätromantik. Die Rede ist von dem Komponisten Edwin York Bowen, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313258079/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6140" title="8.572580" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.5725801-300x300.jpg" alt="8.5725801 300x300 Edwin York Bowen   Violasonaten Nr. 1 & 2 / Phantasy" width="300" height="300" /></a>Britische Spätromantik, &#8220;Teil 2&#8243;</h4>
<p>Erst am vergangenen Freitag schwelgten wir in britischer Spätromantik , heute zum Wochenbeginn tun wir’s schon wieder.<br />
Beim stets für Entdeckungen guten Naxos-Label erschien nämlich jüngst eine CD mit Bratschensonaten des bis heute wohl am wenigsten publikumsbekannten Vertreters der britischen Spätromantik.</p>
<p>Die Rede ist von dem Komponisten Edwin York Bowen, der 1884 geboren wurde und 1961 verstarb. Damit decken sich seine Lebensdaten in etwa mit denen des großen Sinfonikers Ralph Vaughan Williams – nur ist York Bowens Werk bis zuletzt weitaus konservativer geblieben, als das seines prominenten Zeitgenossen.</p>
<p>Es ist ja auch recht bemerkenswert, dass sich ausgerechnet der französische Spätromantiker Camille Saint-Saëns sehr lobend über York Bowen als den seiner Meinung nach <em>„bedeutendsten unter den jungen britischen Komponisten“</em> äußerte.<br />
Andere Briten heimsten unterdessen Komplimente von Ravel und Strawinsky ein …<br />
Wie dem auch sei: Edwin York Bowen befand sich, wie wir wissen, in guter Gesellschaft. Schließlich haben Komponisten wie Arnold Bax, Frederick Delius und noch ein paar andere eigentlich nichts weiter angestrebt, als die Nachfolge Edward Elgars anzutreten. Auf musikalische Neuerungen jedweder Art war man in Großbritannien noch bis in die 1950er-Jahre hinein gern bereit, zu verzichten.</p>
<p>Die hier zu hörenden Bratschensonaten sind denn auch in musikalischer Hinsicht nicht wirklich spannend. Sie sind ein gut hörbares, klangschönes Zeitdokument – aber viel mehr auch nicht. Das Bridge Duo – bestehend aus Matthew Jones (Bratsche) und Michael Hampton (Klavier) – gibt den Stücken trotzdem einen spektakulären Auftritt. Hier sitzt nicht nur jeder Ton, hier stimmt nicht nur das musikalische Zusammenspiel, nein, hier sind auch zwei am Werk, die diese Stücke wirklich innig und überzeugt musizieren. Wer also auf den etwas antiquierten und nicht gerade schadlos gealterten Stil York Bowens abfährt, sollte an dieser CD seine helle Freude haben.<br />
Überdies stimmt hier auch der Klang, der eine zwar etwas routiniert aber ansonsten makellos klingende Kammermusikaufnahme repräsentiert.</p>
<p>Hier ist der Knackpunkt also die Komposition: Wer die mag, hat hier eine im doppelten Sinne günstige Gelegenheit, um eine 1A-Einspielung dieser selten zu hörenden Stücke zu ergattern. Da heißt es: zugreifen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313258079/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6139" title="8.572580" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.572580-150x150.jpg" alt="8.572580 150x150 Edwin York Bowen   Violasonaten Nr. 1 & 2 / Phantasy" width="150" height="150" /></a>E. York Bowen &#8211; Bratschensonaten Nr. 1 &amp; 2</strong><br />
Bridge Duo</p>
<p>Katalog-Nr.: 8.572580 / EAN: 747313258079</p>
<p>(2011)<br />
Naxos<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Alessandro und Leonardo Maria Piccinini &#8211; Werke für Laute</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/alessandro-und-leonardo-maria-piccinini-werke-fur-laute/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/03/06/alessandro-und-leonardo-maria-piccinini-werke-fur-laute/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6132</guid>
		<description><![CDATA[Zu viel des Guten? Auf dem deutschen Label „Carpe Diem“, das sich in jüngerer Vergangenheit vor allem durch Aufnahmen alter und ältester Musik sowie ungewöhnliche „Jazz meets Alte Musik“-Projekte im kompromisslosen HiFi-Sound einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat, erschien zum Jahresbeginn eine Neueinspielung der weithin beliebten Lautenwerke Alessandro Piccininis. Doch welche Überraschung! Ist auf der CD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/4032324162887/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6133" title="CD-16288" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/CD-16288-300x268.jpg" alt="CD 16288 300x268 Alessandro und Leonardo Maria Piccinini   Werke für Laute" width="300" height="268" /></a>Zu viel des Guten?</h4>
<p>Auf dem deutschen Label „Carpe Diem“, das sich in jüngerer Vergangenheit vor allem durch Aufnahmen alter und ältester Musik sowie ungewöhnliche „Jazz meets Alte Musik“-Projekte im kompromisslosen HiFi-Sound einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat, erschien zum Jahresbeginn eine Neueinspielung der weithin beliebten Lautenwerke Alessandro Piccininis.</p>
<p>Doch welche Überraschung! Ist auf der CD doch angegeben, dass hier auch Stücke von Alessandros Sohn Leonardo Maria Piccinini erklingen. Doch allzu Entdeckungswillige sollten nicht gleich Freudensprünge vollführen, denn das Booklet zur CD gibt Auskunft darüber, dass jüngere Forschungen erwiesen haben, dass offenbar mehrere Kompositionen aus dem zweiten der berühmten beiden Lautenbücher Piccininis nicht von Alessandro, sondern von Leonardo Maria stammen. Die Stücke kennt der geneigt Piccinini-Fan also schon, es ändert sich lediglich deren Zuschreibung.</p>
<div class="textbildbox-r">
<div class="alpha-shadow-b">
<div><a onclick="return upm_pop_img(this.href, '500', '333', 'CD-16288_presse01_small.jpg', this.title);" href="http://www.incoda.de/listener/images/460.jpg"><img src="http://www.incoda.de/listener/images/460t.jpg" alt="460t Alessandro und Leonardo Maria Piccinini   Werke für Laute" width="250" height="166" title="Alessandro und Leonardo Maria Piccinini   Werke für Laute" /></a></div>
</div>
<p class="textbildbox-txt" style="width: 250px;">
</div>
<p>Als ausführender Künstler tritt bei der jüngsten „Carpe Diem“-Novität der renommierte Gitarrist und Lautenist Rosario Conte in Erscheinung, den man bereits von CD-Produktionen der Labels Harmonia Mundi, Deutsche Grammophon, Sony und Tactus kennt. Conte widmet sich ganz und gar der außergewöhnlichen „Sanglichkeit“ der Piccinini-Kompositionen, die diese aus dem von manchem gelegentlich als „Einheitsbrei“ empfundenen Bestand der Renaissance-Lautenmusik weit hervorragen lassen.</p>
<p>Hätte es den Begriff damals schon gegeben, wäre Piccinini wohl als der ausgewiesene „cantabile“-Komponist unter den Lautenmeistern der Renaissance bekannt geworden. Nicht ohne Grund gehört sein eher schmales Œuvre mittlerweile zu den bei Weitem bekanntesten und beliebtesten im Bereich der auf CD verfügbaren Lautenmusik. Es gibt eine ganze Reihe meist sehr guter verfügbarer oder vergriffener Einspielungen seiner Musik – unter anderem bei so illustren Labels wie Tactus, zigzag territoires, Fuga Libera, Raumklang, Hyperion, Accent, Deutsche Grammophon und claves.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch die vorliegende CD kommt mit einigen Besonderheiten daher. So haben wir hier zum Beispiel das – wie bereits erwähnt – betont „sangliche“ Spiel Rosario Contes, das Piccininis eh schon „sanft“ und gelegentlich ätherisch anmutende Musik noch etwas mehr in die Richtung angelischer Sphären rückt. Conte bedient sich dabei des Kunstgriffs, gelegentlich deutlich langsamere Tempi zu verwenden als viele seiner Mitbewerber. Besonders fällt das bei Tanzstücken, wie etwa der bekannten Galliarda III, ins Gewicht. Interpretation ist bei Renaissancemusik entweder „Glaubensfrage“ oder Prinzip, in jedem Fall aber noch deutlich verschiedenartiger handhabbar als bei konventioneller „klassischer“ Musik.</p>
<p>Rosario Contes Ansatz ist somit völlig legitim, trifft jedoch nicht unbedingt meinen Geschmack. Etwas „nüchternere“, weniger subjektiv ausleuchtende Interpretationsansätze, wie etwa die von Francesca Torelli und Luciano Contini auf dem italienischen Tactus-Label, gefallen mir persönlich deutlich besser.</p>
<div class="textbildbox-l">
<div class="alpha-shadow-b">
<div><a onclick="return upm_pop_img(this.href, '500', '333', 'CD-16288_presse03_small.jpg', this.title);" href="http://www.incoda.de/listener/images/461.jpg"><img src="http://www.incoda.de/listener/images/461t.jpg" alt="461t Alessandro und Leonardo Maria Piccinini   Werke für Laute" width="250" height="166" title="Alessandro und Leonardo Maria Piccinini   Werke für Laute" /></a></div>
</div>
<p class="textbildbox-txt" style="width: 250px;">
</div>
<p>Auch der „Carpe Diem“-Sound von Klangmagier Jonas Niederstadt gefällt mir bei der hier vorliegenden Novität ausnahmsweise nicht so gut. Zwar schätze ich das auch hier wieder zum Ausdruck kommende Bemühen Niederstadts um den klanglichen Einbezug des Aufnahmeraums in das Soundkonzept der Aufnahme („Carpe Diem“ zeichnet praktisch ausschließlich in historischen Räumlichkeiten und nicht im Tonstudio auf), doch muss ich in diesem Fall fragen, ob man unter den gegebenen Umständen nicht vielleicht eine andere Aufnahmeumgebung hätte wählen sollen!?</p>
<p>Das in einem Kloster der norditalienischen Stadt Rovato aufgezeichnete Album weist so viel natürlichen Raumhall auf, dass die zarten Lautenmusik-Girlanden gelegentlich zu verwischen und wie Wasserfarben zu „verlaufen“ drohen. Besonders störend finde ich jedoch die durch den sehr langen Nachhall des Raumes entstehende „Klangwand“ im „Hintergrund“, die immer dann entsteht, wenn Conte schnelle, notenreiche Passagen auf seinem Instrument wiedergibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit: Die Interpretation ist subjektiv betrachtet nicht ganz nach meinem persönlichen Geschmack – andere werden aber womöglich jubeln und Contes Ansatz sehr wertschätzen können. Spieltechnisch ist das Album jedenfalls makellos. Das für mein Hörempfinden üppige „too much“ an Raumhall ist meines Erachtens aber auch objektiv betrachtet ein wenig zu viel des Guten.</p>
<p><em></em><br />
————————————————————-</p>
<p>Tonmeister und Produzent der Aufnahme, Jonas Niederstadt, hat in seinem Blog unlängst selbst Stellung zu dem auf der vorgestellten CD eingefangenen Sound genommen. <a href="http://jonasniederstadt.wordpress.com/2012/02/03/rosario-conte-piccinini/">Wer hier klickt, kommt direkt zu Jonas Niederstadts Blog-Eintrag.</a></p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/4032324162887/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6134" title="CD-16288" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/CD-162881-150x150.jpg" alt="CD 162881 150x150 Alessandro und Leonardo Maria Piccinini   Werke für Laute" width="150" height="150" /></a>Piccinini</strong><br />
Rosario Conte</p>
<p>Katalog-Nr.: CD-16288 / EAN 4032324162887</p>
<p>(2012)<br />
Carpe Diem<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Signum Quartett — Quartettsätze</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/signum-quartett-%e2%80%94-quartettsatze/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/03/06/signum-quartett-%e2%80%94-quartettsatze/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Freigeister und Weltumarmer „Wer soll das eigentlich hören?“ Das war meine erste, nicht abwertend, sondern durchaus mit Hochachtung gemeinte Reaktion nach dem Genuss der hier vorgestellten, neuen CD der jungen Musikerinnen und Musiker des Signum Quartetts. Es gehört jedenfalls gehörige Chuzpe dazu, ein solch kunterbuntes CD-Programm auf den Markt zu werfen: Da trifft eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0845221050645/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6129" title="C5064" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/C50641-300x297.jpg" alt="C50641 300x297 Signum Quartett — Quartettsätze" width="300" height="297" /></a>Für Freigeister und Weltumarmer</h4>
<p>„Wer soll das eigentlich hören?“<br />
Das war meine erste, nicht abwertend, sondern durchaus mit Hochachtung gemeinte Reaktion nach dem Genuss der hier vorgestellten, neuen CD der jungen Musikerinnen und Musiker des Signum Quartetts. Es gehört jedenfalls gehörige Chuzpe dazu, ein solch kunterbuntes CD-Programm auf den Markt zu werfen: Da trifft eine locker-flockige italienische Serenade des Spätromantikers Hugo Wolf auf ein Frühwerk Carl Orffs, und eine Gelegenheitskomposition des Opern-Schmachtfetzen-Komponisten Puccini paart sich mit expressiven Stücken von Charles Ives, Wolfgang Rihm und Anton Webern.<br />
„Gewürzt“ wird das Ganze dann von wenigstens noch <em>einem</em> Stück, das weitere Bekanntheit erlangt hat, nämlich von dem Quartettsatz in c-moll, D 703 von Franz Schubert. Doch selbst der dürfte eher ausgewiesenen Schubertianern ein Begriff sein, als dem gemeinen Massenpublikum.</p>
<p>Es nötigt einem also durchaus einigen Respekt ab, dass sich sowohl das Signum-Quartett selbst, als auch dessen Label „capriccio“ an ein so disparates CD-Unterfangen herangewagt haben.<br />
Doch nach dem Hören ist auch klar: Das Unterfangen ist großenteils durchaus ein Gewinn mit einigem Repertoirewert – und war ja auch eigentlich längst schon mal nötig. Einzeln stehende Quartettsätze haben es ja in der Publikums- (und Musiker-)Rezeption nicht gerade leicht. Sie werden oft „übersehen“, wenige wissen überhaupt, dass es sie gibt, und ein jeder möchte stets und ständig und vor allem viel lieber die große, ausgereifte Streichquartettliteratur hören. Und so bietet die neue, schlicht „Quartettsätze“ betitelte CD des Signum-Streichquartetts einmal die Möglichkeit, ein weit verbreitetes Vorurteil auf die Probe zu stellen: Ist es tatsächlich wahr, dass der für sich allein stehende Quartettsatz immer ein Gelegenheitswerk ist, eine flüchtig hinkomponierte Bagatellarbeit eines Komponisten, dem wahlweise diese eine, kleine Idee gerade im Hirn herumspukte oder der einfach dringend mal wieder schnelles Geld benötigte?</p>
<p>Die Antwort lautet – schlicht aber ergreifend: Mal so, mal so! Es wird wohl kaum jemand leugnen, dass die Italienische Serenade von Hugo Wolf oder das schwelgerische „Crisantemi“ von Giacomo Puccini zu den typischsten der typischen Gelegenheitsstücke gehören. Auch wird dem vergleichsweise jugendlichen, erstaunlich spätromantischen und von zig Wiederholungen durchsetzen Quartettsatz, op. 22 von Carl Orff kaum jemand Meisterwerkstatus andichten wollen. Doch mit dem „Scherzo“ von Charles Ives wendet sich das Blatt. Da horcht man dann plötzlich auf, obwohl das selten zu hörende Stück nur eine Spielzeit von gerade einmal eineinhalb Minuten aufweist. Doch mehr als nur „Gelegenheit“?<br />
Weiter geht’s mit dem Quartettsatz aus dem Jahr 1993 von Wolfgang Rihm, der sich gar als fundamentales Meistertück erweist. Selten habe ich ein überzeugenderes und auch deswegen so gewichtiges Stück für Streichquartett aus den letzten Jahrzehnten gehört. Und auch die abschließenden Stücke von Franz Schubert und der „Langsame Satz“ von Anton Webern sind alles andere als leichte Kost, sondern vielmehr große Kunst, die auch nach einem in mancherlei Hinsicht aufmerksamen Publikum verlangt.</p>
<p>Und so stellt sich die Programmübersicht abschließend erneut die Frage, wer das alles eigentlich hören soll. Ob es wirklich Leute gibt, die das gesamte Programm der CD gleich „schön“ finden? Ich wage das zu bezweifeln. Denn während mich die schmalzigen Nummern zu CD-Beginn ziemlich abschrecken, wird es andere geben, die spätestens bei dem vertrackten Stück von Wolfgang Rihm die Schotten dicht machen. Bei mir dagegen gehen sie da erst richtig auf…</p>
<p>Wie dem auch sei: Das Signum-Quartett spielt alles auf dieser CD einfach wunderbar. Mit unglaublicher Präzision, einer rhythmischen Versiertheit und Eingespieltheit, die Ihresgleichen suchen, liefert die junge Kammermusikformation ein weiteres Mal eine sehr beeindruckende, wenngleich dieses mal programmatisch etwas verwirrende, akustische Visitenkarte ab.<br />
Wenn etwas an der CD enttäuscht, so ist das der Aufnahmeklang, der zwar als „ordentlich“ durchgeht, aber im engeren Sinne nicht entfernt an den Grad von Dynamik, natürlicher Wiedergabe und vor allem Auflösung heranreicht, wie ihn andere Kammermusikaufnahmen der jüngeren Vergangenheit zu vermitteln wussten. Das schockt ein bisschen, ist doch diese Aufnahme eine Co-Produktion mit dem Deutschlandfunk. Und von dieser Adresse gibt es sonst in aller Regel nur bestes „Klang-Futter“ für die HiFi-Anlage. Diese CD ist „nur“ gut aufgenommen und bewegt sich akustisch eher im oberen Mittelfeld der Streichquartettaufnahmen der letzten Jahre.</p>
<p>Fazit: Eine CD entweder für Freigeister oder kompromisslose Weltumarmer!? Naja, jedenfalls muss man ein breites musikalisches Toleranzspektrum mitbringen, um diese hier vorgelegte, etwas wild erscheinende Mischung von leicht bis schwer, von alt bis jung, von schmalzig bis sperrig eine gute CD-Stunde lang mit gleichbleibendem Genuss anhören zu können. Das Signum Quartett erweist sich hier aber erneut als ein Ausnahmeensemble, von dem wir im doppelten Sinne hoffentlich noch viel hören werden. Der Sound ist (leider) nicht besser als „Normalqualität“. Vor allem das ist etwas schade.</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0845221050645/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6128" title="C5064" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/C5064-150x150.jpg" alt="C5064 150x150 Signum Quartett — Quartettsätze" width="150" height="150" /></a>Quartettsätze</strong></p>
<p>Signum Quartett</p>
<p>Katalog-Nr.: C5064 / EAN: 845221050645</p>
<p>(2012)<br />
capriccio<br />
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		<item>
		<title>Charles Koechlin — Les heures persanes , Op. 65</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/charles-koechlin-%e2%80%94-les-heures-persanes-op-65/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

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		<description><![CDATA[Rauschhafter Entdeckungstrip durchs Zweistromland Der Niederländer Ralph van Raat gehört ohne Zweifel zu den herausragenden jungen Interpreten, die in den letzten Jahren auf dem Naxos-Label aufgetaucht sind. Fast alles, was van Raat bislang eingespielt hat, meistens Werke der zugänglicheren Moderne (Adams, Tavener, Strawinsky, nicht zuletzt eine auch von www.the-listener.de besprochene, sehr schöne Platte mit Klavierwerken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313247370/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6124" title="8.572473" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.5724731-300x297.jpg" alt="8.5724731 300x297 Charles Koechlin — Les heures persanes , Op. 65" width="300" height="297" /></a>Rauschhafter Entdeckungstrip durchs Zweistromland</h4>
<p>Der Niederländer Ralph van Raat gehört ohne Zweifel zu den herausragenden jungen Interpreten, die in den letzten Jahren auf dem Naxos-Label aufgetaucht sind. Fast alles, was van Raat bislang eingespielt hat, meistens Werke der zugänglicheren Moderne (Adams, Tavener, Strawinsky, nicht zuletzt eine auch von www.the-listener.de besprochene, sehr schöne Platte mit Klavierwerken Arvo Pärts) konnte man quasi blind kaufen. Doch jetzt wagt sich van Raat auf ein Gebiet vor, bei dem er sich einem der denkbar großartigsten Konkurrenten überhaupt aussetzt – nämlich Michael Korstick!<br />
Der deutsche Pianist Michael Korstick, der binnen des vergangenen Jahrzehnts wie kein Zweiter für Furore gesorgt hatte, legte Ende der „Nuller“-Jahre eine grandiose Gesamtaufnahme der Klavierwerke des französischen Komponisten Charles Koechlin vor, darunter 2009 auch dessen pianistischen Hauptzyklus „Les heures persanes“. Diese Gesamtaufnahme erschien auf hänssler classics, bekam – dafür, dass es sich bei Koechlin hierzulande nach wie vor um einen eher unbekannten Meister handelt – auffallend viel Medienecho und gilt als die derzeitige Referenz, wenn es um die Klaviermusik des etwas schrägen Franzosen geht. Für Ralph van Raat ist die jüngst via Naxos erschienene Einspielung also eine echte Bewährungsprobe.</p>
<p>Doch selbst im direkten, unbarmherzigen Vergleich mit Korsticks derzeitiger Referenzedition schlägt sich van Raats Interpretation der sphärisch-verschrobenen Ergüsse des französischen Eigenbrödlers Koechlin verdammt gut. Das liegt vor allem daran, dass der Niederländer diese Musik im Vergleich zu seinem renommierten deutschen Kollegen ganz eigenständig und anders, nämlich viel emotionaler und geheimnisumwitterter angeht. Während Michael Korstick die Koechlin’sche Vertonung eines Reisetagebuchs (daher auch der Titel „Die persischen Stunden“) als reale Wüstentour begreift, mit Mühen, harten Kamelrücken und einigen Beschwernissen, geht van Raats Deutung eher ins Transzendentale und wirkt damit wie ein knapp einstündiger Opiumtrip.<br />
Nun stellt sich die – wohl nur geschmäcklerisch zu beantwortende – Frage, wer Recht hat. Korsticks Ansatz, das Stück genauest möglich und quasi akademisch wiederzugeben ist stets legitim und ist womöglich der „bessere“ Ansatz, weil er nichts hinzu dichtet, was nicht in den Noten steht. Ralph van Raats betont emotionale Deutung – die, das soll auch erwähnt werden, übrigens auch spieltechnisch tadellos vorgetragen ist – wird sicher so manchen vor den Kopf stoßen, öffnet anderen aber vielleicht auch erst die Tür zu dem bis heute völlig eigenständigen und gelegentlich sperrig zu nennenden Stil Charles Koechlins.</p>
<p>Mir persönlich gefällt der rauschhafte Ansatz Ralph van Raats, der „Les heures persanes“ wirken lässt, wie eine musikalische Ausgabe von „Der englische Patient“, also zwar „real“, aber irgendwie doch auch etwas „unwirklich“, sehr gut, ehrlich gesagt fast besser, als der Korsticks. Ich finde, dass Ralph van Raat ganz ausgezeichnet den „Ton“ dieser Musik und die geheimnisvolle Aura dieses Werks, das für meine Begriffe ein Solitär in der Geschichte der Klaviermusik ist, eingefangen hat. Insofern: Hut ab!<br />
Vor allem auch vor der spieltechnischen Leistung des Niederländers, die – das sollte man noch einmal betonen – wirklich makellos ist und es jederzeit mit den ebenfalls fabelhaften Korstick-Deutungen aufnehmen kann.<br />
Ein leichtes Manko dieser CD ist allerdings die Tontechnik. Um es gleich klarzustellen: Diese CD klingt gut, sogar ziemlich gut. Dennoch kommt sie erstens nicht an die klangtechnisch einfach hervorragend aufgezeichnete Korstick-Einspielung auf hänssler classics heran und besitzt zweitens auch einen eher ungewöhnlichen Aufnahmefehler. Dieser wird bereits im ersten Stück des Zyklus deutlich und zieht sich von dort durch die gesamte CD bis zum Ende des Programms. Offenbar wurde nämlich das Mikrofon (oder eines der Mikrofone) zu nah am Dämpfer positioniert. So hört man (vorausgesetzt die heimische Anlage gibt diese Auflösung her) jedes Mal, wenn der Pianist das Dämpfungspedal betätigt, das Auftreffen des Filzlappens am Ende der Dämpfungsmechanik des Konzertflügels auf die Klaviersaiten, was einen einem Gong ähnlichen Effekt ergibt und schon ein ziemlich kurioser Klangeindruck ist. Zudem hört man leider auch etwas Trittschall. Auch das wäre vermeidbar gewesen und ist ebenfalls ganz eindeutig ein Fehler der Tontechniker. Das gibt zwar Abzüge in der „Klangnote“, doch das dürfte wirklich nur die HiFi-Fans interessieren, denn die meisten handelsüblichen Stereoanlagen sind gar nicht in der Lage, solche Aufnahmefehler überhaupt zu entlarven.</p>
<p>Wer das verschmerzen kann, wird eine annähernd volle Stunde subtilsten Musikgenusses erleben, eine träumerisch eingespielte CD, deren unwirkliche Musik das Zeug hat, einen weit aus dem Alltag heraus zu entführen in die Welt der steinigen Wüsten und Gebirgsmassive, der Oasen und Karawanen des Zweistromlands, kurz, in Charles Koechlins dandyhafte Auslegung der „persischen Stunden“.</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313247370/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6123" title="8.572473" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.572473-150x150.jpg" alt="8.572473 150x150 Charles Koechlin — Les heures persanes , Op. 65" width="150" height="150" /></a>C. Koechlin &#8211; Les heures persanes</strong><br />
Ralph van Raat</p>
<p>Katalog-Nr.: 8.572473 / EAN: 747313247370</p>
<p>(2012)<br />
Naxos<br />
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		<title>Ignaz Joseph Pleyel &#8211; Sinfonien in G- und B-Dur, Flötenkonzert in C-Dur</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/06/ignaz-joseph-pleyel-sinfonien-in-g-und-b-dur-flotenkonzert-in-c-dur/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 08:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[The-Listener]]></category>

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		<description><![CDATA[Matchwinner! Fraglos gehört Patrick Gallois zu den außergewöhnlich prominenten Musikern unserer Zeit, ist er doch neben Musikern wie Jean-Pierre Rampal und Emmanuel Pahud einer der seit 1984 weltweit meist nachgefragten Flötenvirtuosen. Doch seit vielen Jahren verfolgt Gallois auch eine Dirigentenlaufbahn, die jedoch dasselbe Schicksal zu ereilen scheint, wie ähnlich gelagerte Versuche von Spitzensolisten wie Yehudi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313255078/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-medium wp-image-6116" title="8.572550" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.572550-300x297.jpg" alt="8.572550 300x297 Ignaz Joseph Pleyel   Sinfonien in G  und B Dur, Flötenkonzert in C Dur" width="300" height="297" /></a>Matchwinner!</h4>
<p>Fraglos gehört Patrick Gallois zu den außergewöhnlich prominenten Musikern unserer Zeit, ist er doch neben Musikern wie Jean-Pierre Rampal und Emmanuel Pahud einer der seit 1984 weltweit meist nachgefragten Flötenvirtuosen. Doch seit vielen Jahren verfolgt Gallois auch eine Dirigentenlaufbahn, die jedoch dasselbe Schicksal zu ereilen scheint, wie ähnlich gelagerte Versuche von Spitzensolisten wie Yehudi Menuhin oder Dietrich Fischer Dieskau: Auch die wollte jeder nur Geige spielen bzw. singen hören, nicht aber dirigieren sehen.</p>
<p>Nichtsdestoweniger ist Gallois zumindest was die qualitative Ebene seiner Dirigiertätigkeit angeht, eine bislang höchst vorzeigbare Bilanz zu attestieren – ein Punkt, der bei den soeben genannten prominenten Kollegen des Franzosen durchaus nicht immer so glücklich ausfiel. Und während Gallois’ Flöten-CDs via Veröffentlichung durch „Deutsche Grammophon“ stets ein großes Medienecho erregten, fristen seine zum Teil hervorragenden CDs für das Naxos-Label, das seine Dirigiertätigkeit dokumentiert, vergleichsweise ein mediales Schattendasein (obwohl sie sich sicherlich nicht weniger gut, vielleicht sogar besser verkaufen, als die „Deutsche Grammophon“-CDs).</p>
<p>Als jüngste Veröffentlichung hat Gallois eine wundervolle Neuproduktion mit Kompositionen des 1792 von Österreich nach Frankreich emigrierten Ignaz Pleyel herausgebracht, der hierzulande wohl eher als Klavierbauer bekannt ist, denn als Musiker und Komponist. In Frankreich ist man da deutlich weiter, was die Rezeption der Pleyel’schen Gesamterrungenschaften angeht. Trotzdem hat Patrick Gallois seine neueste CD-Produktion nicht mit dem von ihm gegründeten Orchester „Académie de Paris“ eingespielt, sondern mit dem seit 1955 bestehenden Kammerorchester „Sinfonia Finlandia Jyväskylä“, für das Gallois seit 2003 als Chefdirigent verpflichtet ist.</p>
<p>Die Wahl des Ensembles erweist sich schon nach den ersten Takten der hier zuerst erklingenden Sinfonie in B-Dur als ausgezeichnet: Den äußerst angenehmen, sofort ins Ohr gehenden Klang der Finnen würde ich am ehesten mit dem der frühen Academy of St. Martin-in-the-Fields unter Sir Neville Marriner vergleichen wollen: Voll und warm, aber nicht schwerfällig, sanft und weich, aber nicht verwaschen, modern und zeitgemäß, aber nicht ohne auf kenntnisreichen Einsatz von Mitteln aus der historisch informierten Aufführungspraxis zu verzichten. Patrick Gallois führt mit straffen Zügeln, sorgt für ständigen Antrieb der Streicher und für rhythmisch prägnant akzentuierte Bässe. Das Orchester klingt gelegentlich größer, als es ist, und obwohl das auch ein Makel sein kann, ist es in diesem Fall ausdrücklich als Kompliment gemeint.</p>
<p>Dieser Sound, den ich mal als eigentlich optimalen Mozart-Klang charakterisieren würde, passt bestens zu den Stücken Pleyels, die qualitativ erstaunlich hochwertig komponiert sind und irgendwo zwischen Mozart und Haydn, Vanhal und Mehul ihren Platz finden. Zwar erweist sich Pleyel deutlich weniger als Umstürzler und Revolutionär als manch anderer seiner Zeitgenossen, doch verstand er es, bemerkenswert schöne Musik bemerkenswert klug zu komponieren – und das ist ja eine sehr beachtliche Leistung.</p>
<p>Die auf dieser CD erklingenden Sinfonien in B- und G-Dur sowie das sehr schöne Flötenkonzert in C-Dur, wo Gallois auch als Solist in Erscheinung tritt und als solcher – natürlich – glänzend brilliert, sind auch heute noch sehr lohnenswerte Stücke, die auch moderne und verwöhnte Hörer in vielfacher Hinsicht überzeugen müssten. Sie sind zudem musikhistorisch äußerst interessante Beispiele der Übergangszeit von der Wiener Klassik Haydn’scher Prägung hin zu gewagteren, frühromantisch „Beethoven’schen“ Hereangehensweisen.<br />
Gerade solche Hörer, die es bislang nur mit dem „Klassik-Mainstream“ zu tun hatten, vermeinen ja gerade in jener Zeit eine musikhistorische „Lücke“ zu verspüren, die jedoch, wie eben auch diese CD zeigt, keinen „missing link“ benötigt, um sie zu füllen.</p>
<p>Tonmeister Sean Lewis hat ebenfalls viel dazu beigetragen, dass diese CD als klare Kaufempfehlung durchgehen kann: Mit einem wunderbar körperreichen und warmen Aufnahmeklang erfährt das Spiel der „Sinfonia Finlandia Jyväskylä“ eine optimale, kongenial musikdienliche Soundumgebung. Lediglich beim Flötenkonzert hat man Gallois einfach viel zu sehr in den Vordergrund gemischt, was erneut zeigt, dass der <em>„Den Star bitte schön laut“</em>-Trend leider immer noch anhält.<br />
Mit Ausnahme dieses verschmerzbaren, kleinen Klang-Fauxpas’ ist die vorliegende CD jedoch auch soundmäßig ein Matchwinner, wenngleich sie – auch das soll nicht verschwiegen werden – nicht durchwegs in die oberste Hifi-Elite aufzusteigen vermag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/0747313255078/iampartner/naxos"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6117" title="8.572550" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/8.5725501-150x150.jpg" alt="8.5725501 150x150 Ignaz Joseph Pleyel   Sinfonien in G  und B Dur, Flötenkonzert in C Dur" width="150" height="150" /></a>I. Pleyel &#8211; Sinfonien in B- und G-Dur + Flötenkonzert in C-Dur</strong><br />
Sinfonia Finlandia Jyväskylä &#8211; P. Gallois (Flöte &amp; Dirigat)</p>
<p><strong>Katalog-Nr.:</strong> 8.572550 / <strong>EAN:</strong> 747313255078</p>
<p>(2012)<br />
Naxos<br />
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		<title>Neuheiten unserer Vertriebslabels zum 05. März 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/03/05/neuheiten-unserer-vertriebslabels-zum-05-marz-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 09:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11865970"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-mrz-2012-nr-1-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten März 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11865970" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<item>
		<title>NAXOS-Neuheiten zum 27. Februar 2012 (März Neuveröffentlichungen)</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 16:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[NAXOS Deutschland CD-Neuheiten März 2012 Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11770744"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/naxos-deutschland-cdneuheiten-mrz-2012" title="NAXOS Deutschland CD-Neuheiten März 2012" target="_blank">NAXOS Deutschland CD-Neuheiten März 2012</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11770744" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<item>
		<title>Erno Kallai &#8211; Geigenspielen in der alten Tradition</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 03:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grenzüberschreitend]]></category>
		<category><![CDATA[Erno Kallai]]></category>
		<category><![CDATA[Itzhak Perlman]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/197209_503007682200_78900873_30068809_3042_n.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-6094" title="197209_503007682200_78900873_30068809_3042_n" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/197209_503007682200_78900873_30068809_3042_n-300x189.jpg" alt="197209 503007682200 78900873 30068809 3042 n 300x189 Erno Kallai   Geigenspielen in der alten Tradition" width="300" height="189" /></a></p>
<p>Erno Kallai und Itzhak Perlman</p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Der ungarische Violinist Erno Kallai hat als Schüler des legendären Violinisten Itzhak Perlman bei ‘Julliard’ sicherlich eine schwere Aufgabe in dessen </span>Fußstapfen<span style="font-family: Calibri;"> zu treten. Bei dem Meister zu studieren rückt Kallai in den Mittelpunkt einer andauernden Tradition, die Generationen emminenter Violinisten inspirierte – Meister die große Persönlichkeiten waren. Als ich vor dem Eingang zu seinem Studio im fünften Stock der ‘Julliard School’ darauf warte, Perlman zu treffen, ertappe ich mich dabei darüber nachzudenken, dass dies einschüchternd für jeden jungen Violinisten sein könnte, selbst dann, wenn es, wie im Falle von Kallai, einen Traum offenbart, der wahrgeworden ist. </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Das Unterrichtsstudio mit Blick über seinen eigenen kosmischen, klassischen Musikbezirk rund um das Lincoln Center, gehörte einst Dorothy DeLay, die Generationen begabter Violinisten unterrichtet hatte, die aus aller Welt zu ihr kamen, einschließlich von Perlman selbst seit seinem 13. Lebensjahr. Die große Dame und Pädagogin, die als Assistentin bei Ivan Galamian begonnen hatte, eine anscheinend immens verehrte, wenn nicht sogar gefürchtete Autorität der Violine, brachte fortwährend eine Liste von Studenten hervor, die sich wie das ‘Who’s Who’ der oberen Ränge der Violinen Prominenz las. (Ihr Vermächtnis wird sehr gut in Barbara Lourie Sands “Teaching Genius” beschrieben.)</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Bezeichnenderweise gelang es ihr, jeden einzigartigen Stil, jede Individualität und spezifisches musikalisches Ich eines Studenten intakt zu lassen. Es gab keine Fließbandproduktion von seelenlosen Getreuen einer bestimmten Methode. Viele liebe- und humorvolle Ehrerweisungen, die sich von “ihren Wunderkindern” auf ihre Eigenheiten bezogen, halten dieser großartigen, treibenden Kraft zugute, ihre Erfolge angeregt zu haben und zollen Anerkennung für ihre Gabe sie zu unterstützen und vor allem darin zu bestärken, unabhängig funktionierende Musiker und Menschen zu werden. </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Herr Perlman, der ihr Assistent wurde, bevor er später selbst ihr Studio weiterleitete, eignete sich ihren erfolgreichen pädagogischen Ansatz an. Laut Schilderungen und meinen eigenen Eindrücken von Herrn Perlmans innerer Einstellung dem Unterrichten gegenüber und seiner eingehenden und persönlichen Beschäftigung mit den Studenten, scheint es für die ehrgeizigen Violinisten kein besseres Zuhause fern von zuhause zu geben. Diese zugetanen Musiker sind, und das ist genau so wichtig, wahre Menschen und die Herangehensweise muss flexibel und persönlich bleiben. Perlman meint: “Studenten wie Lehrer gibt es in verschiedenen Kategorien. Ich selbst war ein anderer Student bei Galamian; ich war so eingeschüchtert, dass ich kritiklos jede Anweisung befolgte. Ich rebellierte nicht oder ignorierte seine Ratschläge; ich akzeptierte einfach nur alles, ohne es zu analysieren. Bei DeLay gab es hilfreiche Anregungen und individualistisches Denken. Das ist die Art von Unterricht, an die ich mich zu halten suche – obwohl ich auch viel von Galamians autoritativem Ansatz gelernt habe – und Erno ist die Art von Student, die ich bei DeLay war,” erläutert Perlman. “Wir haben viele gute Diskussionen; es gibt immer Anregungen und Möglichkeiten, musikalisch gesehen. Erno weiß, was er macht. Man schaue nur auf seine Hände und man weiß, dass er sein Instrument versteht.”</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Perlman war immer Kallais Idol. Er begann im Alter von zwei Jahren auf der Spielzeuggeige zu spielen und wuchs sein ganzes Leben von Musik umgeben, auf. Nie stellte sich die Frage, etwas anderes als ein Violinist zu werden.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">In Budapest geboren und aufgewachsen, als Sohn eines Violinisten der sich auf Zigeunermusik spezialisiert hatte, sah Kallai eine Werbeanzeige für das ‘Perlman Music Program’ auf Long Island. Dieses Programm gab es seit 1993 und war dank der Intiative von Toby Perlman (selber eine ehemalige Studentin von Delay) gegründet worden, um ein Ferienlager für vielversprechende 8- bis 18-jährige Violinisten zu schaffen, das ein unterstützendes, musikalisches Umfeld bieten sollte. </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Kallai hat für Perlman als einen Lehrer äußersten Respekt. Perlman vermittelt durch seine Expertise wertvolle musikalische Botschaften und besorgt für Studenten freigiebig die notwendigen Kontakte. Bei vielen Gelegenheiten bietet er ihnen die Möglichkeit, mit ihm auf der Bühne das Rampenlicht zu teilen. Aber es gibt noch ein weiteres Element, die seine berühmte Popularität zu kongenialer Zuneigung und Respekt von seinen Studenten wie Kallai erhebt und das ist sein Enthusiasmus. Perlman suchte Kallai nach dem Hören nur weniger Noten auf einem technisch nicht einwandfreien Vorspielband aus, das im Jahre 2003 dem ‘Perlman Music Program’ zugeschickt worden war. ”Ich hörte mit Toby, meiner Frau dem Band zu. Das ‘Perlman Music Program’ ist ihre Idee! Wir sagten uns beide sofort: ‘Wir werden ihn aufnehmen!’ Es gab etwas an seinem Spielen, was wir sehr gern mochten; er war ein Virtuose mit einem guten technischen Fundament und einem guten Klang und sein Stil und seine Haltung gegenüber dem Instrument waren besonders, in einer Art großen Tradition, genau wie ich Geigenspielen hören mag.”</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Locker in seinem elektrisch betriebenen Rollstuhl sitzend – so als wäre es gerade mal die nächst verfügbare Sitzposition, erlaubt es Perlmans starker, freier Geist, nicht auf seine physischen Einschränkungen, die eine Folge seiner Ansteckung mit Kinderlähmung im Alter von vier Jahren sind, begrenzt zu sein oder von diesen definiert zu werden. Mit einem enormen Fundus an Stärke und Würde hat Perlman jede anfänglich antizipierte Beschränkung überwunden. Er hat nicht nur den größten Erfolg als Auftritts- und Aufnahmekünstler erreicht, sondern ist ein geselliger Lehrer, der an erster und vorderster Stelle beispielhaft die Bedeutung aufzeigt, ein echter “Mensch” zu sein. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/end-polio-we-are-this-close-231x300.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6095" title="end-polio-we-are-this-close-231x300" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/end-polio-we-are-this-close-231x300.jpg" alt="end polio we are this close 231x300 Erno Kallai   Geigenspielen in der alten Tradition" width="231" height="300" /></a>Foto von Itzhak Perlmans Website</p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Sein Aktivismus für die Belange Behinderter ist weltbekannt und es ist teilweise dank seiner großen, künstlerischen Statur, dass ‘Carnegie Hall’ – wie auch andere öffentliche Institutionen  – die Notwendigkeit erkannt haben, Sessellifte zu installieren, als Ergebnis seiner Bemühungen, in gleicher Weise Zutritt zu haben. </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">“Ich hatte genug davon, mein Leben hinter der Kulisse in den Frachtfahrstühlen der Konzerthallen Amerikas zu verbringen.” (zitiert von Sand – ‘Teaching Genius’ S.190) </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Bei Juilliard ist sein Studio mit einer Tür, die mit Fernsteuerung zu bedienen ist, ausgestattet, was ihm leichten Zutritt garantiert. </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Itzhak Perlmans Mitwirkung am Unterrichten und dabei, das Orchester seines eigenen Programms zu leiten, führte zu einem umfassenderen Denken. Aus seinen Bemühungen auf Long Island entwickelte sich das Perlman Musik Programm des aus Israel Gebürtigen auch in Jerusalem und eine kürzere Winterversion in Sarasota.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">“Mein erster Sommer auf Long Island fand im Jahre 2003 statt,” erinnert sich Kallai. “Ich war so begeistert, in das Programm aufgenommen worden zu sein und genoss jede Minute seiner sechs Wochen von intensiven Meisterklassen, Kammermusikgruppen und Orchesterproben und es gab auch die Teilnahme am Chor. Der ganze Tag war mit musikalischen Aktivitäten und etwa vier Stunden Privatunterricht an jedem Morgen angefüllt. Ich schloss viele Freundschaften; einige dieser Freunde studierten ebenfalls bei ‘Juilliard’. Danach wurde ich im folgenden Sommer wiedereingeladen und dann ebenso zum Winterprogramm in Florida. Als mich Herr Perlman im zweiten Jahr ansprach, ob ich mich nicht bei ‘Julliard’ als sein Student berwerben wollte, fühlte ich mich sehr geschmeichelt. Die Tatsache, dass er einen Student empfiehlt, ist natürlich eine großartige Chance, aber die anderen der sechs Jurymitglieder müssen ebensfalls zustimmen,” erklärt Kallai. Im Jahre 2006 machte sich Kallai auf den Weg nach New York zu Julliard, wo er in diesem Jahr 2012 im Mai sein ‘Master’ Programm abschließen wird. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Foto: Tamas Revesz<a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Carnegie-hall-perlman-conducting1-e1329105914537-300x214-Photo-Tamas-Revesz.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6096" title="Carnegie-hall-perlman-conducting1-e1329105914537-300x214 Photo Tamas Revesz" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Carnegie-hall-perlman-conducting1-e1329105914537-300x214-Photo-Tamas-Revesz.jpg" alt="Carnegie hall perlman conducting1 e1329105914537 300x214 Photo Tamas Revesz Erno Kallai   Geigenspielen in der alten Tradition" width="300" height="214" /></a></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Kallai beschreibt Itzhak Perlmans Spielen als: ”Verschieden von dem eines jeden anderen. Aber er möchte nicht, dass ihn seine Studenten nachahmen oder irgendjemand anders. Er schafft es wirklich, dass man selbst nachdenkt, er sagt nicht alles, wir diskutieren viel und sehen, was inspiriert. In seiner Gegenwart zu sein, ist einfach großartig. Ich habe gelernt, mir selbst und der Musik im allgemeinen auf eine andere Weise zuzuhören. Nachdem ich ihn getroffen habe, kann ich nun klarer hören, wie die Struktur in der Musik verlangt, aufgebaut zu werden, wie man verschiedene Nuancen, mehr Farben und Klang hervorbringt. Selbst wenn diese Dinge in einem selbst sind, braucht man doch das richtige Feedback, damit diese sicher herauskommen, um dir Selbstvertrauen zu geben.”</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">“Als Erno den Juilliard Wettbewerb mit dem Prokofjew Konzert gewann,” sagt Perlman, und bezieht sich auf Kallais ‘Carnegie Hall’ Auftritte im Jahre 2008 von Prokofjews zweitem Konzert, ”war es recht offenkundig, dass er das Zeug zum großen Auftrittskünstler hat. Er ist in der Lage, während eines Auftritts seine Spontanität durch seine musikalische Inspiration aufrechtzuerhalten. Während des Auftritts passieren diese extra Sachen. Das Adrenalin, das auf der Bühne im Spiel ist, verhilft einem dazu, Dinge etwas anders zu machen. Es kann bis zu einem bestimmten Grade eingeübt werden, aber man fühlt das im Moment. Es ist dieser gewisse Gemütszustand, wo man tatsächlich – musikalisch gesprochen – improvisiert. Ich erzähle immer meinen Schülern – obwohl für sich allein genommen er nervenaufreibender ist, ist der erste Auftritt sehr leicht, weil, na klar, es das erste Mal ist. Aber was macht man beim zweiten, dritten Mal … um involviert zu bleiben. Genau dann ist es, wenn die eigene musikalische Inspiration gefordert ist…genau das und das aufmerksame Zuhören.” erläutert Perlman.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Foto: Nick Granito<a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Erno-300x243.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6097" title="Erno-300x243" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Erno-300x243.jpg" alt="Erno 300x243 Erno Kallai   Geigenspielen in der alten Tradition" width="300" height="243" /></a></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Perlman steht hundertprozentig zu seinen Worten des Lobes. Im November nahm Kallai an Perlmans Arsht-Center Kammerkonzertauftritt in Miami teil. Während des 2012 Semesters wird Kallai auf einer Kammermusik-Tournee Perlman begleiten, die sie nach Mexiko, Toronto und Virginia führen wird. Seite an Seite mit seinem Mentor zu spielen, ist ein Erlebnis, das Kallai wertschätzen kann: ”Er nimmt wirklich seine Studenten als Musiker und Menschen ernst. Er fördert den individuellen Ausdruck in der Musik – genau wie er es am Abendtisch in seinem Hause tut. Wir – seine Studenten – fühlen uns schließlich wie zu seiner Großfamilie gehörig und lieben es vorbeizukommen, um zu spielen und mit ihnen zu sprechen, und oft kocht Toby – seine Frau – für uns, was immer etwas besonderes ist.”</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Für Kallais kommende Auftritte, wie zum Beispiel sein Konzert im September im Louvre siehe seine Website: </span><a href="http://www.ernokallai.com/"><span style="font-family: Calibri;">www.ernokallai.com</span></a></p>
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		<title>NAXOS-Neuheiten der Vertriebslabels am 20. Februar 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/02/20/naxos-neuheiten-der-vertriebslabels-am-20-februar-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11673348"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-februar-2012-nr-3-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11673348" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<item>
		<title>Oh so Goode! Und noch besser mit Musik!</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/02/14/oh-so-goode-und-noch-besser-mit-musik/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 04:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grenzüberschreitend]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Goode]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Photo: Deborah Feingold Alles am Pianisten Richard Goode strahlt Freundlichkeit, Höflichkeit, einen guten Sinn für Humor und Geduld aus. Vorallem aber, vermitteln seine lebendigen Augen eine Neugierde, die mit einer Vitalität und Jugendlichkeit leuchten, die einen leicht über sein Alter hinwegtäuschen — im letzten Sommer wurde er 68 Jahre alt. Ich hatte die Chance, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://4.bp.blogspot.com/-tqDvqh7NhaY/Tzlm7RoFlbI/AAAAAAAAGcI/q6xcAolMtYc/s1600/GoodecolorbyDeborahFeingold_1304545921jpg.jpg"><img src="http://4.bp.blogspot.com/-tqDvqh7NhaY/Tzlm7RoFlbI/AAAAAAAAGcI/q6xcAolMtYc/s1600/GoodecolorbyDeborahFeingold_1304545921jpg.jpg" alt="GoodecolorbyDeborahFeingold 1304545921jpg Oh so Goode! Und noch besser mit Musik!" border="0" title="Oh so Goode! Und noch besser mit Musik!" /></a>Photo: Deborah Feingold</p>
<p>Alles am Pianisten Richard Goode strahlt Freundlichkeit, Höflichkeit, einen guten Sinn für Humor und Geduld aus. Vorallem aber, vermitteln seine lebendigen Augen eine Neugierde, die mit einer Vitalität und Jugendlichkeit leuchten, die einen leicht über sein Alter hinwegtäuschen — im letzten Sommer wurde er 68 Jahre alt.</p>
<p>Ich hatte die Chance, ihn bei zahlreichen Gelegenheiten spielen zu hören, nicht nur bei einem seiner zahlreichen Konzerte in der Carnegie Hall, wo er aus einer Handvoll herausragender Auftrittskünstler bei Carnegies jährlicher ‘Keyboard Virtuoso’ Reihe vorgestellt wird, sondern auch in intimeren Settings, wie dem ‘92nd Street Y’. Er schafft es immer wieder, das Publikum mit seinen Interpretationen voller Einsicht zu überzeugen. Die Financial Times nannte seine Aufnahme aller fünf Beethoven Konzerte, die er mit dem ‘Budapest Festival Orchestra’ unter der Leitung von Ivàn Fisher (herausgegeben von ‘Nonesuch Records’ im Jahre 2009) spielte, eine “richtungsweisende Aufnahme der Beethoven Konzerte”. Er ist ein Auftrittskünstler, der es schafft, sogar dem bekanntesten Repertoire einen persönlichen Stil und besondere Nuancen abzugewinnen.</p>
<p>Als ich seine Wohnung in der ‘Upper East Side’ betrete, wurde ich gebeten, bitte meine Schuhe auszuziehen und von seiner Frau, der Violinistin Marcia Weinfeld und dem ehrwürdigen Pianisten selbst begrüßt, der entscheidend dabei mitgeholfen hat, das hohe Niveau der internationalen Piano- Szene zu prägen. “Meine Frau unterrichtet ihre Schüler im anderen Wohnungsflügel,” sagt er und schließt die großen, schweren Türen zu seinem Studio, das mit gut gefüllten Bücherregalen ausgestattet ist, die Teile der berühmten Goode Buchsammlung, Aufnahmen und viele Musikpartituren, eine gemütliche Couch und natürlich seinen Klavierflügel beheimatet.</p>
<p>Wie viele zu dieser Zeit aus der Bronx Stammenden, kommt Goode aus einer jüdischen osteuropäischen Familie — beide seine Großmütter wanderten mit ihren Kindern direkt vor dem Krieg aus der Ukraine nach Amerika aus und es dauerte einige Jahre bis ihre Ehemänner ihren Familien nach New York folgen konnten. Goodes Großmutter mütterlicherseits war jüdisch-orthodox und strenggläubig, was seine Mutter rebellieren und einen recht sekulären, amerikanischen Lebenstil annehmen ließ. Goode beschreibt seinen Vater als sehr musikalisch, obwohl er nie eine Musikausbildung erhielt. Seit dem sich der talentierte Sohn ernsthaft dem Klavierstudium widmete, begann der Vater Klaviere zu stimmen, “was wirklich schwer ist — ich versuchte es, aber konnte es nicht machen” fügt Goode lächelnd hinzu.</p>
<p>Goodes erste Lehrerin, an dessen Hausbesuche er sich noch erinnert, entsprach nicht den Vorstellungen seinens Vaters. Einen passenderen Einfluss übte Elvira Szigety, eine Tante des gefeierten Violinisten Josef Szigety, aus und leitete den sechseinhalbjährigen Jungen für die nächsten drei Jahre weiter an.</p>
<p>Die berühmte Kunstmäzenin Rosalie Leventritt hatte auf Richard Goodes frühe Laufbahn den größten Einfluss. Die Leventritt Stiftung war landesweit maßgeblich daran beteiligt, die Musikerziehung zu fördern (siehe die Geschichte der Young Audiences unter http://www.youngaudiences.org ). Durch die Vermittlung von Leventritt wurde Goode dem Pianisten Rudolf Serkin vorgestellt, der zusammen mit Leventritt dem Vorstand der Young Audiences angehörte und willens war, dem jungen talentierten Jungen zuzuhören, wie er für ihn im Haus von Leventritt spielte.</p>
<p>“Serkin brachte mich zu Claude Frank,” sagt Goode, ”der ein Schüler von Schnabel war. Ich hatte Unterrichtsstunden in Leventritts Haus. Dann begann ich das ‘Mannes College’ zu besuchen, das zu dieser Zeit auf der ‘East Side’ beheimatet war. Ich hatte in meinem Leben das Glück, durch meine verschiedenen Lehrer vielen Einflüssen ausgesetzt gewesen zu sein, wie zum Beispiel meinem Theorielehrer Carl Schechter bei ‘Mannes’ und Nadja Reisenberg, die eine Assistentin von Hoffman war, und später, als ich zu Curtis ging, Mieczyslaw Horszowski und natürlich Serkin selbst. Lehrer prägen einen unweigerlich und dann möchte man ihnen entkommen,” gibt Goode zu Bedenken. Rudolf Serkin bleibt eine herausragende Persönlichkeit mit “seiner intensiven und dramatischen Art des Spielens, seiner vollständigen Hingabe an die Absichten des Komponisten und dessen besonderem Stil … er war eine sehr starke Persönlichkeit, die ich bewunderte und von der ich mich gleichzeitig absetzen musste. Ich bin eine ganz andere Person.” Der andere gewaltige Einfluß auf Goode – obwohl nur durch seine Aufnahmen übertragen – er hat ihn nie persönlich kenengelernt – war Schnabel selbst. “Stellte Serkin die Hitze da, war Schnabel das Licht”, meint er. Der österreichische Artur Schnabel war legendär für seine intellektuelle Beherrschung von Beethovens und Schuberts Musik und den Verzicht auf jegliches aufdringliches Prahlen mit der persönlichen bravourösen Technik.</p>
<p>“Es ist für mich eine Erleuchtung, der man folgen konnte, in Hinsicht darauf, wie er Musik sah und wie er intellektuell mit größter Klarheit seine Musik auswahl interpretierte. Jahre nachdem ich aufhörte bei Curtis zu studieren, gab Schnabels Sohn Karl Ulrich Meisterklassen bei ‘Mannes’”. Goode war voller Ehrfurcht solch enge Begegnungen mit dem Sohn seines Idols zu haben. “Und was für eine witzige und angenehme Person er war – und was für ein genauer Lehrer. Sein Unterricht dauerte stundenlang und er gab alles in so einer ungemein warmherzigen und großzügigen Art und Weise. Seine Unterrichtstunden hielten eingie Stunden an und er war danach erschöpft” erinnert er sich. “Ich besitze immer noch Partituren, die von ihm mit Notizen versehen sind.”</p>
<p>Goode übernahm zusammen mit der Pianistin Mitsuko Uchida, (András Schiff machte ursprünglich ebenfalls für einen kurze, anfängliche Zeitspanne mit) Rudolf Serkins historische, vierzig Jahre andauernde künstlerische Leitung des Marlboro Festival nach Serkins Tod im Jahre 1991. Goode begann im Alter von 14 mit dem Besuch von Marlboro, idyllisch im ländlichem Vermont gelegen – einer der Haupt &#8211; Nachwuchförderungsstätten der nächsten Generation großartiger Musiker an der Ostküste. Während neun aufeinanderfolgenden Sommern spielte er Kammermusik und lernte von Lehrern, die dafür bekannt sind, zu den Besten zu gehören.</p>
<p>Ich fragte ihn, ob sich unter seiner Leitung das Leben in Marlboro verändert hätte. Er antwortete ein wenig zögernd: ”Der Ton mag sich ein bisschen verändert haben, aber die grundsätzliche Idee blieb bemerkenswerterweise die gleiche. Wir bekommen das Talent, bieten einen Platz zum arbeiten und natürlich eine gute Anleitung und der Geist all dessen schafft eine gute Atmosphäre, wo man auch Spaß haben kann. Wir errichten die Strukturen für Disziplin und Freiheit und dann überlassen wir alles sich selbst. Eine große Veränderung von den alten Weisen ist eine harmonischere, akzeptierendere Haltung gegenüber Musikern, die es einem erlaubt, sich nicht so zu fühlen, als wäre man auf Bewährung hier. Leute hatten früher mehr davor Angst beurteilt zu werden – nun ist alles ein bisschen legerer. Generell haben wir viele Streichinstrumentalisten, aber unglücklicherweise sind wir, was Pianisten betrifft, an der Zahl beschränkt. Wir haben ‘auditions’ und 4-5 der älteren kommen normalerweise für 3 Jahre. Das lässt den Raum für ungefähr 5-6 Newcomer zu. Alles in allem gibt es jeden Sommer 10 Pianisten vor Ort. Alle Teilnehmer proben ausgiebig zusammen und, wenn alles gut geht, hat man schließlich viele Auftritte.” Aber vielleicht ist für alle vielbeschäftigten Musiker hier in Marlboro der wichtigste Faktor das bemerkeswert Einfache und dennoch Erfrischende, das heutzutage in der schnelllebigen, geschäftigen Welt fehlt, die keine Zeit lässt: “Es ist ein Ort, an dem man Zeit hat!”</p>
<p><a href="http://1.bp.blogspot.com/-J3ahuMY4rjU/TzlnLnNoDGI/AAAAAAAAGcQ/Kk2e0qc8unM/s1600/goode1-articleLarge+matthew+murphy+for+the+nytimes.jpg"><img src="http://1.bp.blogspot.com/-J3ahuMY4rjU/TzlnLnNoDGI/AAAAAAAAGcQ/Kk2e0qc8unM/s1600/goode1-articleLarge+matthew+murphy+for+the+nytimes.jpg" alt="goode1 articleLarge+matthew+murphy+for+the+nytimes Oh so Goode! Und noch besser mit Musik!" border="0" title="Oh so Goode! Und noch besser mit Musik!" /></a>Photo:Matthew Murphy for the NYTimes</p>
<p>Darüberhinaus bietet Marlboro nicht nur ein sehr willkommenes Lernerlebnis, sondern auch viel Spaß mit anderen jungen Musikern; es ist ebenfalls eine großartige Gelegenheit, sich als aufstrebender Musiker einen Namen zu machen. Viele Pianisten haben dies, als Musicians from Marlboro, mit einer Vielzahl von Auftrittsmöglichkeiten über das Festival hinaus erricht, wie zum Beispiel durch eine, dem Festival angeschlossene Tournee bei der Kammermusikreihe des New York Metropolitan Museums. Unter den weithin bewunderten Teilnehmern des Festivals sind die Marlboro-Asolventen Jeremy Denk und Jonathan Biss, ein Freund von Denk, der im Februar 2010 zusammen mit Richard Goode ein außerordentliches Duo Konzert beim ‘92nd Y’ gab.</p>
<p>Hinsichtlich der anscheinend anwachsenden Menge unermäßlichen musikalischen Talents hat Goode Folgendes zu sagen:”Die immerwährende Fähigkeit zur Musik hat sich gewandelt; es ist bemerkenswert, was für einen Unterschied das Internet uns gebracht hat. Ich selber bin immer noch bei diesem Prozess hinterher,” gibt er lachend zu. “Ich habe bei Marlboro über die letzten 10 Jahre solche Finesse bemerkt. Leute bauen auf dem auf, dem sie ausgesetzt waren, das was sie hören und sie entwickeln eine größere Fähigkeit und Affinität. Gute technische Beherrschung war immer schon weit verbreitet. Technische Herausforderungen werden immer irgendwie überwunden werden. Ein großes Ziel vor Augen zu haben, ist aufregend und Musiker stellen sich den Herausforderungen. Aber das Niveau von musikalischem Können hat sich definitiv erhöht. Ich sehe, dass Musik im klassischen Stil zu machen, viel schwerer für die jüngere Generation zu meistern ist als vielleicht ein Werk aus dem späten 19ten oder frühen 20ten Jahrhundert. Grundsätzliche Elemente liegen viel mehr offen – jede Note zählt und Beziehungen sind vielleicht subtiler. Musiker brauchen die Öffentlichkeit, mehr Interaktion mit anderen Musikern anderer Disziplinen und mehr Kommunikation. Wir haben einige Innovationen mit bei Marlboro einbezogen, zum Beispiel ein wundervolles Programm für Vokalisten, die zuvor ein bisschen wie Bürger zweiter Wahl behandelt worden waren. Wir bieten nun einen Opern- ‘Workshop’, der von Ken Noda von der ‘Metropolitan Opera’ eingerichtet wurde, wie auch ein Programm für begabte Nachwuchs-Künstler.“</p>
<p>Goode unterrichtet auch am ‘Mannes College’ und gibt Meisterklassen mit Ursula Oppens am City College. “Es wurde mir zunehmend klar, dass das Unterrichten und das Spielen nur verschiedene Aspekte der selben Sache sind &#8211; ein Musiker zu sein, sich in die Musik hineinzuversetzen und, wie es Horszowski ausdrückte, das Lesen der Partitur mit einzuschließen und zu sehen, was es darin gibt!” Und er fügt hinzu, “die Sache, die ich bei Serkin gelernt habe, dass es das Resultat am Ende ist, das zu entdecken, was versteckt ist; aber um das zu tun, muss man erst die Partitur auskundschaften und darüber Bescheid wissen, was es darin gibt!”</p>
<p><a href="http://3.bp.blogspot.com/-8Nw0gMYmP2U/TzlnT5DEgiI/AAAAAAAAGcY/nYFw6ZLvHaM/s1600/richard-goode-2+Sascha+Gusov.jpg"><img src="http://3.bp.blogspot.com/-8Nw0gMYmP2U/TzlnT5DEgiI/AAAAAAAAGcY/nYFw6ZLvHaM/s1600/richard-goode-2+Sascha+Gusov.jpg" alt="richard goode 2+Sascha+Gusov Oh so Goode! Und noch besser mit Musik!" border="0" title="Oh so Goode! Und noch besser mit Musik!" /></a>Photo: Sasha Gusov</p>
<p>Und da wir über die Partitur sprechen, erzählte ich ihm von meiner Liebe für das Schumann Konzert. Er berichtet mir von einer wunderbaren Überraschung, die er eines Abends nach der Aufführung meines Lieblingskonzertes erlebte:” Nach meinem Auftritt kommt Richard Roe, der Musikexperte von Sothebys, hinter die Bühne und fragt mich, ob ich die Orginalpartitur von Schumann Konzerts sehen möchte. Ich brannte vor Freude und Neugierde und meinte, ‘natürlich, wann kann ich kommen, um sie zu sehen – vielleicht morgen?’ Und da war sie, die Orginalpartitur, direkt bei Sothebys, voll von Überarbeitungen in Schumannns sorgsamer Handschrift.” Und damit gingen wir hinüber zu seinem Bücherregal, suchten ein bisschen und kamen dann mit einer gedruckten naturgetreuen Kopie der Originalversion zurück, die so klar Schumanns Bemühungen aufzeigt, beim Übergang vom zweiten zum dritten Satz eine von vier Versionen auszuwählen. Am Anfang stand ein anderer Anbeginn, mit dem Klavier anfangend und dem Orchester den dritten Takt gebend. Goode erzählte mir von einem Auftritt, der dessen Publikum erstaunte, dem Spielen der ursprünglich ersten Version der Partitur in der ‘Carnegie Hall’ von dem Pianisten Malcom Freger, der ein Schüler von Karl Friedberg war, der seinerseits bei Clara Schumann studiert hatte. Traditionen verpflichten und die Partitur ist ein Kapitel für sich. Um dieses zu bezeugen, erzählt mir Goode, dass er sich dazu entschlossen hat, öfter mit der Partitur aufzutreten. Für ihn ist es so, dass das Auswendiglernen den Prozess des Hervorbringens von Musik beschneidet: “Besser, ich spiele entsprechend der Musik. Vieles in meinem Spielen (in der Kammermusik) liegt in der Musik selbst. Warum soll man drei Haydn Sonaten auswendig lernen, wenn man mit der Partitur vorliegend 15 spielen könnte? Ich empfinde ein großes Maß an Freiheit und weniger von der Angst, vor einem Erinnerungsfehler eingeschüchtert zu werden. Solange man die Musik verinnerlicht, macht es nichts aus, dass sie vor einem steht, es sollte so sein, wie es für einen jeden Auftrittskünstler am besten ist, das auszudrücken, wovon man denkt, das es den richtigen Klang vermittelt. ”</p>
<p>Es ist an der Zeit, dass sich jemand von dem emanzipiert, was zu einem ungeschriebenen Gesetz der Spielpraxis geworden ist. Zu guter Letzt geht es darum, wie gut man der Musik Gehör veschafft.</p>
<p>Richard Goodes nächste Auftritte in New York City:</p>
<p>24. April 2012 &#8211; Carnegie Hall, Isaac Stern Auditorium, New York, NY.</p>
<p>Während der Tournee</p>
<p>12. Februar 2012 &#8211; Royal Festival Hall, South Bank Centre, London</p>
<p>2. März, 2012 &#8211; University of Buffalo Lippes Concert Hall, Buffalo, NY.</p>
<p>4. März, 2012 &#8211; Chicago Symphony Center, Chicago, IL.</p>
<p>5. März 2012 &#8211; Lutkin Hall, Northwestern University, Evanston, IL.</p>
<p>9. März 2012 &#8211; Kauffman Center for the Performing Arts, Kansas City, MO.</p>
<p>18. März 2012 &#8211; Shriver Hall, Baltimore, MD.</p>
<p>20. März 2012 &#8211; SOPAC, South Orange, NJ.</p>
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		<title>NAXOS-Neuheiten der Vertriebslabels am 13. Februar 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 23:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11673245"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/dvd-und-cdneuheiten-februar-2012-nr-2-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11673245" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></iframe>
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		<title>NAXOS-Neuheiten der Vertriebslabels am 06. Februar 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11440988"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/bluray-dvd-und-cdneuheiten-februar-2012-nr-1-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">Blu-ray, DVD- und CD-Neuheiten Februar 2012 Nr. 1 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11440988" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<item>
		<title>NAXOS-Neuheiten zum 30. Januar 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/01/30/naxos-neuheiten-zum-30-januar-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[NAXOS Deutschland CD-Neuheiten Februar 2012 Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11330727"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/naxos-deutschland-cdneuheiten-februar-2012" title="NAXOS Deutschland CD-Neuheiten Februar 2012" target="_blank">NAXOS Deutschland CD-Neuheiten Februar 2012</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11330727" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<item>
		<title>Pianist Louis Schwizgebel–Wang</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/01/27/pianist-louis-schwizgebel%e2%80%93wang/</link>
		<comments>http://blog.naxos.de/2012/01/27/pianist-louis-schwizgebel%e2%80%93wang/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 17:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grenzüberschreitend]]></category>
		<category><![CDATA[Louis Schwizgebel-Wang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6051</guid>
		<description><![CDATA[  Foto: Christian Lutz. Der junge und sympathische Louis Schwizgebel-Wang wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr als geheimer Insidertipp betrachtet und falls doch, wird es sicherlich nicht mehr nach seinem Konzert am 30. Januar in der ‘Merkin Hall’ der Fall sein. Bereits im Jahre 2007 wurde der in der Schweiz geborene Pianist dem Publikum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/louis_schwizgebel-wang_mugshot.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6052" title="louis_schwizgebel-wang_mugshot" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/louis_schwizgebel-wang_mugshot-250x300.jpg" alt="louis schwizgebel wang mugshot 250x300 Pianist Louis Schwizgebel–Wang" width="250" height="300" /></a>Foto: Christian Lutz.</p>
<p>Der junge und sympathische Louis<br />
Schwizgebel-Wang wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr als geheimer<br />
Insidertipp betrachtet und falls doch, wird es sicherlich nicht mehr nach<br />
seinem Konzert am 30. Januar in der ‘Merkin Hall’ der Fall sein.</p>
<p>Bereits im Jahre 2007 wurde der in<br />
der Schweiz geborene Pianist dem Publikum in den USA vorgestellt, als er sein<br />
Debüt in der Zankel Hall in New York und im Kennedy Center in Washington gab. Nach<br />
Angaben der Washington Post zu dieser Zeit spielte<br />
er mit einer “ ’powerhouse’ Technik, einer durchtriebenen Art von Humor, einer herrlich<br />
ausdrucksvollen Phrasierung und wallender Leidenschaft und zeigt so auch eine<br />
Sensibilität gegenüber feinen, aber wesentlichen Details des Anschlags und der<br />
Klangfarbe.” Zuvor, im Jahre 2006, erhielt er den ersten Preis bei den ‘<em>Young Concert Artists</em> European Auditions’ an der Hochschule für<br />
Musik Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig.</p>
<p>Wieder wird er von den<em> Young Concert Artists</em> auf den Markt<br />
gebracht, einer Organisation, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Karriere<br />
vieler großartiger Künstler zu fördern &#8212; einschließlich von Künstlern wie Jerome<br />
Lowenthal, Jean-Yves Thibaudet, Richard Goode, Emanuel Ax und Jeremy Denk. Schwizgebels<br />
bevorstehendes Zugabe-Konzert an der Merkin Hall<br />
wird dem jungen Auftrittskünstler die Möglichkeit geben, das New Yorker<br />
Publikum an den positiven Eindruck zu erinnern, den er in New York und<br />
darüberhinaus hinterlassen hatte.</p>
<p>Schwizgebel-Wangs<br />
andere Karrierehöhepunkte beinhalten eine China Tournee mit dem<br />
Symphonierorchester Basel im Jahre 2004 und das Gewinnen des Internationalen<br />
Klavierwettbewerbs in Kassel im Jahre 2005. Sein anhaltendes Gewinnen von<br />
Preisen in Europa und den Vereinigten Staaten hat zu mehr großartigen<br />
Konzertmöglichkeiten geführt, wie zum Beispiel seinem Auftritt als Solist mit dem<br />
Wiener Symphonie Orchester unter der Leitung von Fabio Luisi und mit dem London<br />
Philharmonic unter der Leitung von Carl Davis. Er hat jüngst auch ein<br />
Solokonzert an Londons Wigmore Hall gespielt und diesen Sommer ist er beim Verbier<br />
Festival aufgetreten, als die Kritikerin Ismene Brown meinte: “ Ich habe<br />
am meisten genossen, was in frischer Blüte stand, genau die Art von Dingen, die Verbier ausmachen. In<br />
einer abgetrennten, weißen modernen Kirche tauchte eines nachmittags ein 23-jähriger<br />
Schweizer Pianist namens Louis Schwizgebel-Wang <strong> </strong>auf,<br />
der ein-einviertel Stunden Liszt mit exquisiten Klaviermärchen im Fluge vorüberziehen<br />
ließ &#8212; von<br />
den düsteren Fragen von <em>Vallée d’Oberman </em>bis<br />
zu einigen atemberaubend virtuosen Spielen der Paganini Studien….</p>
<p>Als Musiker Karriere zu machen ist<br />
ein langfristiger Willensakt, der, was das Hervorbringen von Musik betrifft, Intelligenz<br />
und Neugierde voraussetzt, wie es von Terfel personifiziert wird. Im Moment hat<br />
vielleicht der schöne und glamoröse Buniatishvili, im<br />
geichen Alter wie Schwizgebel-Wang, einen großen Marketingvorteil, aber in<br />
zwanzig Jahren, denke ich, dass, wie Kovacevich und Argerich, eher Schwizgebel-Wang<br />
Meister seines Instruments ist, um oben<br />
in den Bergen von Verbier die Ohren für die intimen<br />
Geheimnisse großartiger Musik zu öffnen. Man versuche ihn zu erwischen, wenn er<br />
diesen Herbst mit seinem Schweizer Landsmann, dem Celllisten Lionel Cottet, in Großbritannien<br />
auftritt und ich wette, dass er nicht allzu ferner Zeit als Solist bei vielen vornehmen Adressen spielen.wird”</p>
<p>Seine Eltern — seine Mutter<br />
Chinesin, sein Vater Schweizer — sind beide in Genf lebende bildende Künstler<br />
und glaubten an ein wohlbehütetes Umfeld. Er begann im Alter von sechs Jahren<br />
bei seinem Lehrer Franz Josefovski mit dem Unterricht. Als junges Talent am<br />
Klavier  &#8212; im Alter von zwölf Jahren,<br />
vertrat er die Schweiz beim neunten internationalen Steinway Festival in Hamburg  &#8212; besuchte er das Konservatorium in Lausanne,<br />
aber nur, um Unterricht bei seiner Lehrerin Brigitte Mayern zu nehmen. Als er noch<br />
zu Hause lebte, erhielt er im Alter von 15 Jahren ein Solistendiplom. Später<br />
reiste er zum Unterricht an der <em>Universit</em><em>ä</em><em>t der K</em><em>ü</em><em>nste </em>bei Pascal Devoyon<em> </em>in<br />
Berlin an. Das ist der Grund dafür, dass er erst seitdem er in diesem Jahr nach<br />
New York kam, um bei Juilliard bei Emanuel Ax und Robert McDonald zu studieren,<br />
eine wahrhaftige “schulische Umgebung” erlebt, die er<br />
in der Tat sehr mag.<a href="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Louis-Schwizgebel-piano-04-237.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6053" title="Louis-Schwizgebel-piano-04-237" src="http://blog.naxos.de/wp-content/uploads/Louis-Schwizgebel-piano-04-237.jpg" alt="Louis Schwizgebel piano 04 237 Pianist Louis Schwizgebel–Wang" width="237" height="176" /></a></p>
<p>Er liebt es sich selbst herauszufordern<br />
und ich war davon beeindruckt zu erfahren, dass er es mag, weiter Sachen zu erkunden. Selbst hinsichtlich<br />
seiner bereits sehr gelobten Klaviertechnik mag er einen tieferen Einblick in<br />
die Prinzipien gewinnen, die immer präsent sind, selbst wenn das nicht immer<br />
offensichtlich sein sollte, trotz all der großartigen Ausbildung und des<br />
musikalischen Talents.</p>
<p>Ich traf ihn vor kurzem zum<br />
erstenmal, nach seiner Teilnahme beim Beethoven-Marathon, einer Live-Übertragung<br />
aus dem ‘Greenspace‘ von WQXR [New Yorks öffentliches Radio für klassische<br />
Musik] vom 20. November.Dieser Marathon war eine gemeinsame<br />
Anstrengung einiger der talentiertesten – etablierter und aufstrebender –  Pianisten,<br />
einschließlich von Künstlern wie Jonathan Bis,<br />
Jeremy Denk, Alessio Bax und Phillip Edward Fisher.</p>
<p>“Ich musste meinen Horizont<br />
erweitern …” meinte Schwizgebel-Wang, als ich ihn nach seinem brillianten<br />
Spielen von Beethovens Opus 14, Nr. 1 und Opus 81a ansprach. Seine Teilnahme<br />
bei der Übertragung aus dem ‘Green Space’ passierte ein<br />
bisschen spontan und gab ihm eine begrenzte Zeitspanne von nur acht Tagen, beide Sonaten für<br />
den Auftritt vorzubereiten.</p>
<p>“Ich entschied mich für ein<br />
Studium in New York,” erklärte er, “da ich bereits über Kontakte verfügte, einige<br />
Vorspieltermine gewonnen hatte und gemanagt wurde, was sich weiter fortsetzt.<br />
Die <em>Young Concert Artists</em> waren sehr<br />
hilfreich; sie stellten mich Emanuel Ax vor, der mich dann bei Juilliard als<br />
seinen Studenten akzeptierte. Ebenso überzeugte mich auch Martin Engstroem, der<br />
Organisator des Verbier Festivals, nach New York zu gehen. Zunächst war ich<br />
2008/9 zu den Verbier Akademie-Meisterklassen gegangen und dann hatte mich Engstroem<br />
in diesem Jahr dazu eingeladen, ein Konzert zu spielen. Ich hätte an Paris oder<br />
London gedacht. Engstroem drängte mich weiter, nach New York.”</p>
<p>Und ihm gefällt es sehr. Er schätzt<br />
sich glücklich, eine Wohnung nahe von Julliard<br />
gefunden zu haben und er übt täglich in der Schule. “Zu Hause war ich immer ein<br />
bisschen faul zum Üben, weil …nun ja, es handelt sich um zu Hause und es gab reichlich<br />
Ablenkungen. Aber hier geht man an den Übungsräumen vorbei und dann bin ich motiviert;<br />
alle anderen machen ja das Gleiche,” fährt der Pianist fort.</p>
<p>Er genießt den musikalischen Input<br />
seiner beiden Lehrer Ax und McDonald. Sie reden nicht viel über Technik. Schwizgebel–Wang<br />
gefällt es, ihren Vorschlägen zuzuhören, wie man mit unterschiedlichen Phrasierungen, musikalischen Strukturen und Interpretationen umgehen<br />
solle. “Manchmal gibt es kleine Veränderungen im Detail, die die gesamte Idee<br />
des Stücks verändern”, behauptet er und zieht für sich das meiste aus dem<br />
einjährigen Prozess des Graduiertendiploms heraus, den er auf ein zweites Jahr verlängern<br />
möchte.</p>
<p>Als wir über Technik sprechen, wird<br />
Louis wirklich interessiert.</p>
<p>Es ist für jeden aufstrebenden Pianisten<br />
faszinierend zu wissen, dass, wie enorm das Talent, wie gekonnt seine Auftritte<br />
und wie aussichtsreich seine Karriere auch sein<br />
mag, er konstante Unsicherheiten zugeben kann oder vielmehr ein ständiges<br />
Infragestellen von Klaviertechnik als einem zuverlässliches Handwerk, um all<br />
die wundervollen vielversprechenden künstlerischen Ideen zu schmieden. Wie erzeugt<br />
man den vollen Klang, den er an bestimmter Stelle in der Musik möchte? Wie<br />
bedient man die Tastatur, so dass der gewünschte Sound nicht zu harsch, aber laut genug sein wird?</p>
<p>Es gibt natürlich unterschiedliche<br />
stilistische Weisen sich dem<br />
Klavier zu nähern, zum Beispiel wenn man französische impressionistische Musik<br />
spielt wie Ravels G<em>aspard de la Nuit</em>,<br />
das Louis für sein bevorstehendes Konzert in der Merkin Hall vorbereitet. “Irgendwas<br />
an dem leichten Berühren der Tasten, der präzisen und klaren Genauigkeit, ist<br />
für mich viel greifbarer und leichter instinktiv zu erfassen als, sagen wir,<br />
Brahms oder Schubert,”meint er.</p>
<p>Also was ist es, worauf man sich<br />
beim Üben konzentrieren muß, angesichts der Tatsache, dass man zwei Beethoven Sonaten in acht Tagen vorbereiten<br />
kann?  “Ich bin nicht nach “Übungen”<br />
verrückt.” Ich schaffe meine eigenen Übungen entsprechend eines jeden Stückes,<br />
das ich spiele, und ich mag es, alles über die Musik zu erfahren, die ich<br />
spiele. Und ich würde es im Allgemeinen sehr begrüßen, Technik<br />
besser zu verstehen, was einem erlaubt, sich am Piano wohl zu fühlen. “</p>
<p>McDonald hat als sein Lehrer die <em>Taubman Methode</em> erwähnt<em> </em>und ich biete an, ihm Edna Golandsky<br />
vorzustellen, die die renommierteste Spezialistin von Dorothy Taubmans Untersuchungen<br />
von der natürlichen Klaviertechnik ist. (siehe meinen Artikel:  <a href="http://english.getclassical.org/2009/12/19/crafting-the-well-tempered-pianist-introducing-the-taubman-approach/">http://english.getclassical.org/2009/12/19/crafting-the-well-tempered-pianist-introducing-the-taubman-approach/</a>)</p>
<p>Es ist faszinierend die Interaktion zu sehen, wenn großes Talent auf die<br />
lebenslange Erfahrung eines Klavierlehrers trifft, wie Edna Golandsky, die<br />
viele Pianisten willkommen geheißen hat und deren Horizonte sie erweiterte, als<br />
sie ihren Rat suchten. Louis spielt einen Satz von Schuberts Sonate in a-Dur,<br />
Haydns Sonate in c-Dur und etwas von Ravels <em>Gaspard<br />
De La Nuit</em>. Edna bewundert sein Talent und erkennt, dass er auf der Suche danach<br />
ist, wie er die sich immer wieder verflüchtigende Qualität des Tons bekommt -<br />
ohne Mühe und mit Zuverlässigkeit.</p>
<p>Es ist mir eine Ehre bei dieser<br />
Arbeits-Sitzung dabei zu sein. “Woran denken Sie?” fragt sie ihn, nachdem er<br />
für sie gespielt hat. Er erläutert, dass er nie wirklich komfortable Technik gehabt hat. “Ich war immer auf der Suche<br />
und begann mit einem zu hohen Handgelenk und Spannung. Ich wollte schon zu jung<br />
schwere Stücke spielen und musste einen Weg finden, um diese spielen zu können.<br />
McDonald gab mir ein paar neue Ratschläge, denen entsprechend ich mich etwas besser fühlte, wie ich in die Tasten<br />
lange, etwas diagonal und nicht ein ‘In-die- Tasten-greifen’, wie ich es zuvor<br />
tat, aber ich bin noch immer auf der Suche …”</p>
<p>Edna hat eine andere Methode, die<br />
die natürliche Ausrichtung von Unterarm, Händen und Fingern aufzeigt. Es gibt<br />
keine Position, die kontinuierlich aufrechterhalten werden kann:”Das Einrollen<br />
der Finger ist einer der größten Ursachen für Verspannungen, meint sie, aber<br />
ein Schub nach vorn bringt Fingerbewegungen hervor, die genauso kontraproduktiv<br />
sein können wie ein ‘In-die-Tasten-greifen’, das zur Folge hat, dass man vom<br />
Klavier “fällt”. Manchmal kann der Wechsel einer Methode dabei helfen, dass man<br />
sich besser fühlt. Aber die wirkliche Antwort besteht darin, dass man jegliche<br />
Verspannung loswird.”</p>
<p>Edna fuhr fort Louis zu vermitteln, dass die Tiefe seines Klangs aus dem<br />
Gewicht seines Unterarms komme, der ebenfalls die Seitwärtsbewegungen auf der<br />
Tastatur bewältigt. Es gibt ein Gefühl von einer nach vorn gerichteten Balance,<br />
im Gegensatz zu einem Nachhintenfallen. Sie erkannte, dass er sehr viel<br />
Vorstellungskraft in seinem Spielen hat und die Veränderungen der Klangfarbe gut<br />
hervorbringt, aber es einen tieferen Klang geben könne: Das kommt vom Unterarm,<br />
durch eine mit der Drehbewegung einhergehenden bewussten Verlangsamung der<br />
Geschwindigkeit an der Tastatur,” erklärt sie.</p>
<p>Louis hat sofort den Dreh. Edna<br />
fragt ihn, “Wie ist es?“ “Angenehm,” bestätigt Louis und nickt dabei dankbar.</p>
<p>“Auf die Ausrichtung achtzugeben,<br />
erlaubt einem, sich mehr verankert und unterstützt zu fühlen. Um die Klänge<br />
hervorzubringen, besonders dann, wenn wir von einem weichen Klang reden, halten Leute die Arme hoch, ihre<br />
Schultern und trauen sich nicht, einen zu großen Klang zu produzieren. Der<br />
Klang ist nicht am Boden der Taste, sondern ein bisschen davor. Daher richtet man<br />
sich nicht auf den Boden aus “ erklärt ihm Edna.</p>
<p>“Man hat mehr Kraft, wenn man<br />
nicht der Taste etwas abzwingt, sondern freier, als ob man einen Ball wirft. Mit<br />
dem Timing der Taste und der Kraft des Unterarms gibt es eine große Klangvielfalt und einen vorallem einen volleren. Man sollte nur<br />
vorsichtig sein, nicht in den Gelenken, im Handgelenk und den Fingergelenke einzuknicken.<br />
Dieses besondere, stabilisierende Verhältnis zu brechen, kann<br />
schnell zu Verletzungen führen und, wenn das Handgelenk<br />
absinkt, sind normalerweise die Schultern auch am nachziehen. Vielleicht sollte<br />
das bei Ihnen die höhere Position des Handgelenks kompensieren. Wie auch immer,<br />
wenn es richtig ist, versucht die Hand nicht etwas anderes zu tun, fühlt sich<br />
wohl und es gibt keinen Unterschied, ob es ich dabei um ein Konzertaufftritt<br />
oder eine Übung handelt.”</p>
<p>Schwizgebel-Wang ist von seinem<br />
ersten Besuch begeistert und erzählt mir anschließend enthusiastisch: “Es hilft<br />
wirklich! Ich hatte etwas komplizierteres erwartet, aber eigentlich ist es so<br />
einfach und natürlich. Ich freue mich auf Übungen in dieser Richtung.“</p>
<p>Das Glück zu haben, aufgeschlossen<br />
und nicht von einigen der Geister kritischer Gerüchte über die Taubman Methode<br />
abgeschreckt zu sein, wird ihm Gelegenheit geben, Edna wieder zu besuchen sobald Fragen aufkommen. Aber für diejenigen, die nicht<br />
in der Nähe von New York sind, gibt es zehn Bänder, welche die Prinzipien der<br />
Methode vorstellen und über die Golandsky Website<br />
zu beziehen sind. <a href="http://www.golandskyinstitute.org">www.golandskyinstitute.org</a></p>
<p>Und vielleicht werden wir während<br />
des bevorstehenden Konzertes in der ‘Mekin Hall’ einige der beeindruckenden<br />
positive Ergebnisse von Louis neuer Art, Klänge mit seiner<br />
Klavier-Technik zu produzieren, erleben. Wir hoffen, dass es für ihn ein<br />
angenehmes, müheloses Erlebnis sein wird… wenn es ihm möglich ist, seine<br />
wundervollen musikalischen Gedanken noch freier von Hand zu fertigen.</p>
<p>Seine Website ist: <a href="http://www.louisschwizgebelwang.com/">http://www.louisschwizgebelwang.com/</a></p>
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		<title>Pianist Fred Hersch</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/01/24/pianist-fred-hersch/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 04:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ilona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grenzüberschreitend]]></category>
		<category><![CDATA[Fred Hersch]]></category>

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		<description><![CDATA[”Jemanden mit Etiketten zu versehen ist gefährlich. Jeder wird heute mit irgendwas diagnostiziert …eine Störung hiervon und eine Störung davon…und mit Medikamenten behandelt. Und überhaupt, was ist normal? Innerhalb des kreativen Prozesses eines jeden gibt es so etwas wie eine Art Manie, eine Energie, mit der man versucht etwas einzufangen, bevor es entkommt. Zwangläufig folgt danach der Absturz. Man muss damit leben, was man erreicht hat und sich regenerieren. Vielleicht gibt es nur wenige Tage zwischen den jeweiligen kreativen Schüben, aber jeder wahre Künstler muss sich von einem solch kreativen Input erholen. Und am Ende sehe ich es als 10 Prozent Inspiration und 90 Prozent Transpiration, selbst wenn man es kreativen Wahnsinn nennen will.”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<div>
<dl id="attachment_766">
<dt><strong><a href="http://deutsch.getclassical.org/wp-content/uploads/2012/01/FredHersch_MatthewSussmanSm.jpg"><img title="FredHersch_MatthewSussmanSm" src="http://deutsch.getclassical.org/wp-content/uploads/2012/01/FredHersch_MatthewSussmanSm.jpg" alt="FredHersch MatthewSussmanSm Pianist Fred Hersch" width="100" height="150" /></a><br />
</strong></dt>
<dd><strong>Pianist Fred Hersch Photo: Matthiew Sussman</strong></dd>
</dl>
</div>
<p><strong><br />
</strong></p>
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<p>Ich habe von Fred Hersch – der nun in seinen Mitt-fünfzigern Gigs in fast jedem New Yorker Jazz &#8211; Veranstaltungsort gespielt hat, das erste Mal auf andere Weise gehört. In ‘<em>The Insanity Hoax’ macht die </em>Autorin Judith Schlesinger ihr überzeugendes Argument, dass das Übermaß an Kreativität, das dem Leben eines großen Musikers/Künstlers innewohnt, nicht notwendigerweise für ein verrücktes Genie sorgt und dass, wenn überhaupt, unsere großen Genies gefeiert und nicht diagnostiziert werden sollten.</p>
<p>Hersch, ein Überlebender eines kürzlichen Aids-bezogenen Bewusstseinsverlustes und einer wundersamen vollständigen Wiedergenesung, die ihn in die vorhergehende pianistische Großartigkeit zurückbrachte, hat bestätigt:”Jemanden mit Etiketten zu versehen ist gefährlich. Jeder wird heute mit irgendwas diagnostiziert …eine Störung hiervon und eine Störung davon…und mit Medikamenten behandelt. Und überhaupt, was ist normal? Innerhalb des kreativen Prozesses eines jeden gibt es so etwas wie eine Art Manie, eine Energie, mit der man versucht etwas einzufangen, bevor es entkommt. Zwangläufig folgt danach der Absturz. Man muss damit leben, was man erreicht hat und sich regenerieren. Vielleicht gibt es nur wenige Tage zwischen den jeweiligen kreativen Schüben, aber jeder wahre Künstler muss sich von einem solch kreativen Input erholen. Und am Ende sehe ich es als 10 Prozent Inspiration und 90 Prozent Transpiration, selbst wenn man es kreativen Wahnsinn nennen will.”</p>
<p>In den späten 70iger Jahren zog Herssh, der eine klassische Ausbildung am ‘New England Conservatory of Music’ durchlaufen hatte, nach New York und lernte aus erster Hand Jazz zu spielen, indem er mit Größen wie Stan Getz, Joe Henderson, Lee Konitz, Art Farmer und Charlie Haden spielte. “Die Musik von Hersch lässt sich sich am besten in den Zusammenhang der Jazz-Tradition von Thelonious Monk, Charles Mingus, Ornette Coleman stellen. Es ist verschwenderischer, frei-fließender, unverschämt hinreißender Jazz – eigenwillig, unverkennbar eine ganz eigene Schöpfung, “ erläutert David Hajdu in seinem Porträt von Hersch in der New York Times (28. Januar 2010). Hersch hatte selbst Lehraufträge an verschiedenen Musikeinrichtungen wie der ‘Manhattan School of Music’, der ‘New School University’ und der ‘Western Michigan University’ inne, aber kehrte vor kurzem zu seiner Lehrtätigkeit am ‘New England Conservatory’ zurück, eines seiner Lieblingsorte aufgrund seiner speziellen Atmosphäre und Wertschätzung von Musikern. Er hat seinen Stempel einer jungen Generation talentierter Pianisten aufgedrückt, darunter Brad Mehldau und Ethan Iverson. ”Im zwanzigsten Jahrhundert wurde alles so aufgeteilt. Nun schmilzt es langsam wieder zusammen. Mir gefällt es Brahms, Beethoven and Scarlatti Sonaten zu spielen. Ich habe ein Programm mit Improvisationen, welches auch bei Gelegenheit das Mozart Konzert Nr. 27 neben unterschiedlichen Arrangements des Programms miteinschließt. Als Pianisten haben wir diese fantastische Literatur zur Hand …”meint Hersch. Einige seiner Kompositionen werden von ‘Peters Edition’herausgegeben.</p>
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<dl id="attachment_767">
<dt><a href="http://deutsch.getclassical.org/wp-content/uploads/2012/01/FredHersch_SteveJShermanSm.jpg"><img title="FredHersch_SteveJShermanSm" src="http://deutsch.getclassical.org/wp-content/uploads/2012/01/FredHersch_SteveJShermanSm.jpg" alt="FredHersch SteveJShermanSm Pianist Fred Hersch" width="150" height="100" /></a></dt>
<dd>Pianist Fred Hersch Photo: Steve Sherman</dd>
</dl>
</div>
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<p>“Ich liebe das Klavier und was es machen kann, über das hinausgehend, was für Jazz-Pianisten der Standard ist,” meint er.“Es handelt sich um einen guten Auftritt, wenn wirklich eine gute Geschichte erzählt wird. Die Voraussetzung für einen guten Jazz Musiker ist ein unglaubliches Set an Fähigkeiten. Man muss zur Umstellung in der Lage sein, zu improvisieren, man muss Akkord Symbole, verschiedene Stile verstehen und begleiten können. Am wichtigsten ist der Rythmus. Das Timing kann bis zu einem bestimmten Punkt entwickelt werden, aber man muss es im Gefühl haben – das kann nur bis zu einem bestimmten Grad vermittelt werden. Wenn ich auftrete, gehe ich vorher an den Veranstaltungsort — vielleicht für 45 Minuten oder so — mache es mir am Klavier bequem und plane dann die erste Melodie. Während des Auftrittes schließe ich die Augen und von dort aus geht die Reise los. Ich bin dann in meiner eigenen Welt. Aber ich kann fühlen, wenn das Publikum hinter mir steht. Wenn ich etwas Neues entdecke, spürt es das Publikum und freut sich ebenso. Ich gehe immer davon aus, dass es anspruchsvoll ist sofern ich nicht vom Gegenteil überzeugt werde.”</p>
<p>Seine Lehrerin Sophie Rosoff am ‘New England Conservatory’ war eine Assistentin von Abby Whiteside, die den finger-zentrierten Ansatz von Klaviertechnik in Frage gestellt und stattdessen eine holistische Einstellung befürwortet, wo der ganze (Ober-) Körper in natürlicher Verbindung mit und zur Unterstützung der (sogenannten schwachen) Fingern agiert, und ein Training der Fingerkraft mit vergeblichen Übungen überflüssig macht. Whiteside glaubte auch an ein dem Menschen innewohnendes Rythmusgefühl, ein angeborenes Gefühl für Phrasierung, die sie in der natürlichen Fähigkeit eines Wunderkindes und Jazz-Pianisten beobachtet hatte. (aus: Wikipedia)</p>
<p>Um eine Einführung in den Jazz zu bekommen, empfiehlt Hersch: “Man wähle irgendeinen Song aus, improvisiere auf dessen Basis und sehe wohin das einen führt. Man sollte Jazz zuhören; es handelt sich um eine Sprache, die man sich nicht so einfach wie einen Hut aufsetzen kann.”</p>
<p>Ich persönlich empfehle sein <strong><em>Alone at the Vanguard</em></strong><em>,</em> eine <em>Palmetto</em> Produktion<em> </em>aus dem Jahre 2011, welches seinen zweiten Durchlauf eines wochenlangen Engagements als Solokünstler am berühmten ‘New York Village Vanguard’ dokumentiert. Die CD ist<strong>für zwei ‘Grammy Awards’ nominiert: für das beste Jazz-Instrumental Album und für das beste Jazz-Improvisations-Solo </strong>(für seine Interpretation von Monks Werk).</p>
<p>Die großformatige Produktion von “My Coma Dreams,” einem Werk für 11 Instrumente, Schauspieler/Sänger und Animation/Multimedia wurde unmittelbar vom wirklichen Lebensereignis inspiriert. Das Projekt, das Hersch als sein “persönlichstes und wahrscheinlich ambitioniertestes” beschreibt, wurde im Jahre 2011 verwirklicht.</p>
<p>Hersch ist ein engagiertes Mitglied der Gay Community und es war ihm immer ein wichtiges Anliegen, die Beschaffung von Spendengeldern durch Benefiz-Veranstaltungen zu unterstützen, wie die AIDS Wohltätigkeitsorganisation <em>Classical Action, </em>die von IMG Mitbegründer Charles Hamlen gefördert wird.</p>
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<dl id="attachment_768">
<dt><a href="http://deutsch.getclassical.org/wp-content/uploads/2012/01/FredHersch_DavidBartolomi2Sm.jpg"><img title="FredHersch_DavidBartolomi2Sm" src="http://deutsch.getclassical.org/wp-content/uploads/2012/01/FredHersch_DavidBartolomi2Sm.jpg" alt="FredHersch DavidBartolomi2Sm Pianist Fred Hersch" width="114" height="150" /></a></dt>
<dd>Pianist Fred Hersch Photo David Bartolomi</dd>
</dl>
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<p>Als wir uns dem Ende der Unterhaltung nähern, gesteht er plötzlich energisch ein:”Nun bin ich auf der Suche nach der nächsten großen Sache! Die letzte (er bezieht sich auf das Koma- Projekt) beinhaltete Theater. Ich hatte vor kurzem eine Idee für ein Musical, aber das ist bisher noch in der Mache. Ich mag Text und würde eine Gelegenheit begrüßen, Text und Musik einzubauen.”</p>
<p>In der Zwischenzeit wird die Pianistin Natasha Paremski, die im September 2010 von der ‘Classical Recording Foundation’ [Stiftung klassischer Musikaufnahmen] als junge Künstlerin des Jahres ausgezeichnet wurde, seine <em>Improvisation on a theme by Tchaikovsky </em>spielen, eine Auftragsarbeit der Gilmore Foundation, die sie als Gewinnerin des renommierten Gilmore Preise auswählen konnte. Sie wird es beim 2012 Gilmore Festival spielen.</p>
<p>Fred Hersch wird <strong>am 7. -12. Februar </strong>am New Yorker <strong>Village Vanguard </strong>mit seiner ‘Arbeitsband’, dem ‘Fred Hersch Trio’, dass John Hébert am Bass und Schlagzeuger Eric McPherson miteinschließt, aufreten.</p>
<p>Er wird auch als Solist <strong>am 18. März </strong>beim New Yorker <strong>Jazz Standard </strong>spielen.</p>
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		<title>NAXOS-Neuheiten der Vertriebslabels zum 23. Januar 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/01/23/naxos-neuheiten-der-vertriebslabels-zum-23-januar-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[DVD- und CD-Neuheiten Januar 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11216772"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/dvd-und-cdneuheiten-januar-2012-nr-3-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="DVD- und CD-Neuheiten Januar 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">DVD- und CD-Neuheiten Januar 2012 Nr. 3 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11216772" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</p></div>
</p></div>
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		<title>NAXOS-Neuheiten der Vertriebslabels zum 16. Januar 2012</title>
		<link>http://blog.naxos.de/2012/01/17/naxos-neuheiten-der-vertriebslabels-zum-16-januar-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.naxos.de/?p=6038</guid>
		<description><![CDATA[DVD- und CD-Neuheiten Januar 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH) Weitere Neuheiten von NAXOS Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="width:668px" id="__ss_11104721"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Naxos_DE/dvd-und-cdneuheiten-januar-2012-nr-2-im-vertrieb-der-naxos-deutschland-gmbh" title="DVD- und CD-Neuheiten Januar 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)" target="_blank">DVD- und CD-Neuheiten Januar 2012 Nr. 2 (Im Vertrieb der NAXOS Deutschland GmbH)</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11104721" width="668" height="714" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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