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Alois Mühlbacher – unerhörter Sängerknabe

Man traut seinen Ohren kaum: Was Alois Mühlbacher auf seiner neuen CD “ Alois – Unerhört“ zu bieten hat, verzückt, verzaubert, verwirrt. Klingt doch der St. Florianer Sängerknabe mit seinem sensationellen Sopran, wie es sonst nur erfahrene Sopranistinnen verstehen. Gepaart mit seinem unverkennbaren schauspielerischen Talent und einer – vor allem angesichts seines jugendlichen Alters – außergewöhnlichen Bühnenpräsenz gewiss ein Künstler, von dem wir noch einiges zu sehen und hören bekommen.

Erfolgreiches Soloalbum

Der erfolgreiche Start ins Jahr 2011 glückt Alois im Februar mit der Präsentation seiner ersten Solo-CD, in der er ein höchst ungewöhnliches Repertoire anbietet. Der Titel „Alois – unerhört“ ist Programm – das den Hörer von der Königin der Nacht über das Lied der Marietta „Glück, das mir verblieb“ aus Korngold’s „Toter Stadt“ bis hin zur Arie der Zerbinetta aus „Ariadne auf Naxos“ entführt.

Das kommt  jugendlich daher und auch unbeschwert, dabei von solcher Genialität, dass man gar nicht umhin kann, es „unerhört!“ zu finden – einfach grandios!

Alois_unerhoert

ALOIS – UNERHÖRT
Alois Mühlbacher, Sopran
Franz Farberger, Klavier
1 CD – Preiser Records PR 91182
2009/2010, ca. 63′
NAXOS VÖ-Termin :  18. April!

Man höre und staune

Auf der Website der Florianer sind die Rezensionen voll des Lobes, und Franz Welser-Möst, Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper wird mit folgenden Worten zitiert:  „Ich habe so eine Knabenstimme noch nie gehört in meinem Leben.“

Wunderknabe…

Womit ist der Knabe ansonsten beschäftigt? Nun, schwer beschäftigt war er schon immer – 1995 geboren, wurde er mit 10 Jahren Mitglied der St. Florianer Sängerknaben. Mit diesem Chor unternahm er bereits Konzertreisen, u.a. innerhalb Europas und Asiens, er bewältigt Auftritte als Solist, war Erster Knabe in Mozarts Zauberflöte und übernahm zudem zahlreiche Hauptrollen in Eigenproduktion und glänzt als Solist bei CD- und Fernsehaufnahmen der St. Florianer Sängerknaben.

Ihr seht, eine Aufzählung all seiner Erfolge endet unweigerlich in Bandwurmsätzen – deshalb: nicht verpassen und anhören, denn hier sagt ein Ton von Alois mehr als 1.000 Worte Rezension! Im Übrigen kann man nur hoffen, dass die Pubertät noch lange auf sich warten lässt und diese glockenreine Stimme uns dementsprechend lange erhalten bleibt…

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